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Lyrik | Untergrund-Blättle

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Lyrik

Was muss denn noch gescheh´n?Und nun sag Du

Strasse in Belgrad nach einem NATO-Bombardement, 1999.
Sag Du´s! Du Rentner, der die Früchte lebenslanger Arbeit erntet und dabei darbt. Du bist so alt, Du hast den Bombenkrieg erlebt, in Bremen, Dresden, anderswo. Du kennst die Bilder noch, der Trümmerhaufen darunter mancher Mensch für immer blieb. Und siehst sie heute wieder. Und siehst weg?mehr...

Lyrik

Raus, raus, raus, alles muss rausFrühlingsschlussverkauf 2022

Friedrichshagen in Berlin.
Raus, raus, raus, alles muss raus aus dem Kopf. All die Namen der Liebe, der Freundschaft, der Zutraulichkeit – raus, raus! All die Gewissheiten, der Glaube ans Gute – raus aus dem Kopf, [...]mehr...

Lyrik

Herrin ohne VerständnisFrau mit Hund

Die magere Frau zerrt an dem kleinen Hund. Der Welpe hat zu kurze Beine für diese Grosse Welt, die auf seine Schnauze einstürmt. Jedes Eisen, in die Erde gebohrt, um Ampeln, Fahrräder, Schilder, Reklamen zu halten, muss Seine Nase von Grund auf erkunden.mehr...

Zwischen Blut und SchweissDer Sieger

Gladiatorenkampf.

Lyrik

Dieses Gedicht ist all jenen tapferen Frauen und Männern gewidmet, die in ihrem Widerstand gegen grausame Tyrannen ihr Leben verloren haben.mehr...

Lyrik

Trilogie des WahnsinnsLässt sich das Wort Wahnsinn noch steigern?

Mario Sixtus
Ich sing Euch heute Lieder von Sehnsucht, Liebe, Lust und Leid, aus einer schönen und so grausamen, längst vergangenen Zeit. Ich sing Euch heute Lieder vom Leben und auch vom Tod und da [...]mehr...

Silvester - Jahresrückblick 2021Das Jahr

Dr.

Lyrik

Ein Jahr zieht ruhig seine Bahn im Gleichmass stets durch Raum und Zeit. Nur der Mensch in seinem Wahn, füllt das Jahr mit bittren Tränen an, mit Hass und Kummer, mit Terror, Krieg und Leid.mehr...

WartenChristuskind

Slavona

Lyrik

Wenn es in meinem Herzen schneit und mein Blut zu roten Kristallen gerinnt, dann weiss ich, es ist wieder soweit: Ich warte auf das Christuskind.mehr...

Lyrik

Die grosse FreiheitDer Traum von der verlorenen Demokratie

Mario Sixtus
Demokratie - was ist das heute noch in der bundesdeutschen Welt? Auch wenn´s mir schwer fällt zu verstehn, so muss ich der Wahrheit geschockt und traurig dennoch in die Augen sehn.mehr...

Lyrik

Wenn der Himmel schweigtEtwas über Vögel

Mein Kontinent verliert seine Vögel. Die Spatzen meiner Berliner Kindheit sind gerupft auf eine Schar, die kleiner ist als der Schwarm meiner Träume; und die sind überschaubar geworden oder wahr.mehr...

Lyrik

Eloquenz und GlätteDer Spahn, der Scheuer, ihresgleichen

Verlasst euch drauf, sie kommen wieder. Der Spahn, der Scheuer, ihresgleichen.mehr...

Lyrik

– und wie‘s heute so gehtDer arme Poet

Der arme Poet.
Gleich unterm Himmel Moabits wohnt schon lange Dichter Schmitz, lebt dort - ein wirklich armer Hund - buchstäblich von der Hand in‘n Mund. Ist das Haus auch alt und schrundig, findet [...]mehr...

Keine ChanceSchwingung

Mario Sixtus

Lyrik

Ein alter Mensch im Park, der auf einer Bank sitzt und auf seine Hände schaut. Junge Menschen, die sich bereit machen, einander zu treffen. Regen, der auf einem Blechdach tanzt ...mehr...

Lyrik

Jagd und NahrungserwerbRüttelflug

Turmfalke im Rüttelflug über dem Scharberg, Ahrensburg.
Das Wort kannte ich nicht. Ich sah es, als ein Falke unweit der Kirchenruine St. Maria Magdalena, über einem Weinberg in der Luft stand. Was macht der da? fragte ich, und der Freund, von [...]mehr...

Lyrik

Trauer muss Mephisto tragenKlagelied eines Teufels

O, Ihr Menschen, gebt doch endlich Ruh und hört gefälligst mir nun zu, denn ich muss Euch heute sagen: Trauer muss Mephisto, tragen, das nun schon seit vielen Jahr und Tagen.mehr...

Lyrik

Bertolt Brecht hatte RechtWas ist der Mensch?

Mario Sixtus
Der Mensch ist bös, der Mensch ist schlecht, das sagte einmal Bertolt Brecht und wahrscheinlich hat er recht. Denn seht die Welt und schaut euch an, ob Atheist, ob Christ, ob Jud, ob [...]mehr...

Sonnenhut und GartenschereIm Märzen der Bürger

Späth Chr.

Lyrik

Die Garten-Guillotinen röhren wieder, auf den Terrassen wird der Grill geputzt. Der Bürger rammt die Gattin stierhaft nieder, wofür er blasse, blaue Pillen nutzt.mehr...

Lyrik

Die nächste SommerzeitenrundeOstereieruhr

Mikroprozessor-Funkuhr 1978: Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen.
Mensch - wie ging das heute schnell: Um sechs ist’s hell! Um sechs ist’s hell! Heller Wahnsinn: kurze Nächte für Noctophile ganz das Schlechte! Statt stille in der Kammer liegen, wird [...]mehr...

Weitab vom SchreckensortEinfach ist`s zu schweigen

Mario Sixtus

Lyrik

Einfach ist`s zu schweigen, nichts zu sagen, Unrecht, Terror, Hass und Krieg in dieser Welt stets hin zu nehmen anstatt anzuklagen, einfach ist`s, die Augen fest und feige zu schliessen, wenn Menschen leiden, wenn Tränen fliessen.mehr...

Lyrik

Aus dem Zyklus „Lieder der Trauer“Es ist vollbracht

Es steigen die Kleinen hinauf auf den Thron und es stürzen hinunter, die Grossen schon. Es weinen die Dichter um ihr letztes Wort, dann verstummen sie und schleichen sich fort.mehr...

Lyrik

Auf ein Wort zur Lage der deutschen Fernseh-NationAuf der Jagd nach Einschaltquoten

Erik Taanman (   - )
Mit Sex und Crime und vielen infantilen Rate-Spielen, mit Talk-Shows ohne Witz und ohne Geist, ohne Biss und ohne Pepp, also mit reinstem Medien-Nepp und immer billigeren Zoten buhlen alle [...]mehr...

Lyrik

Die SiegesgöttinNike

Sie ist gelandet; gleich hebt sie wieder ab. Sie bleibt nie lange dort, wo sie den Ort mit ihrem blossen Dasein adelt. Und erhellt. Denn das ist, was sie bringt: ein bisschen Licht, ins Düstere des Sieges, der nach Vergärung riecht.mehr...

ApokalypseAn mein Kind

Jula2812

Lyrik

Schlag am Morgen ich die Zeitung auf, stockt der Atem mir, mein Blut gerinnt, zu grausig spiegelt sich der Weltenlauf in jeder Zeile wider, mein armes, armes Kind.mehr...

Lyrik

Lug und TrugDas Lied vom Lumpenpack

O, höret zu Ihr lieben Leute, lasst`s deutlich Euch noch einmal sagen: Bereits seit vielen Jahr und Tagen wird unsere schöne Welt und besonders heute, ganz ungeniert, von Lumpenpack regiert.mehr...

Lyrik

Der kleine DummbatzAtlas

Den habt ihr nicht gekannt, wir haben ihn Kleiner Dummbatz genannt. Er sprang nicht, er lief nicht, er fiel als Knabe immer auf die Nase. Sein Gesicht sah aus wie ein Teller aus zerbeultem Kupfer.mehr...

Lyrik

Fern aller VernunftEin Treppenwitz der Geschichte oder doch nur ein böser Traum?

Donald Trump mit dem polnischen Präsident Andrzej Duda in Warschau, Juli 2017.
Da erschien wie ein glitzernder Sputnik aus dem dunklen Nichts, auf dem Podium der grossen Politik, ein millionenschwerer Hasardeur und eroberte über Nacht (auch wenns uns nicht gefällt) [...]mehr...

Lyrik

Ernüchtert nach dem FestNOVEMBER(W)ENDE

DDR Neon - Konsum Schuh Haus, Magdeburg.
Wenn Sonn’ und Mond auf gleicher Höh’ am Nachmittag ich stehen seh, der Himmel blau, die Bäume kahl, der See umstanden wie ein Saal, wenn sich im Wasser kräuselnd spiegeln Sonnenstrahl und [...]mehr...

Zwei Cappuccino, drei oder vier BierWunschlos glücklich

Mario Sixtus

Lyrik

Ich hätte gern weniger Strassenverkehr, wär gern einmal über dem Nebelmeer, nicht an Kassen anstehen in Schlangen, die Chance noch mal neu anzufangen bräuchte ich, eine Gelegenheit, ein Land so frei, so warm, so weit wo es nicht reinregnet, es mich nicht einschneit.mehr...

Lyrik

FragmentDie Verschwörung

Demonstration von Verschwörungsgläubigen und Rechtsextremen am 1.
„Ins Hirn jeschissen!“ – wer wem? Was mir oder dir? der unmaskierte, protestmasturbierende Pöbel mit seinen Metaphern, breien & breitbeinig, dass es flutscht aus Maul & Anus? Das [...]mehr...

Der deutsche Einheitsbrei2. Oktober. Lied für Kinder

Hinweis zur Erinnerung an die deutsche Wiedervereinigung auf dem Brocken (Harz).

Lyrik

Morgen wird gefeiert. Und ich bin dabei. „Was wird denn gefeiert?“ „Das deutsche Einerlei.“ Morgen wird gegessen. Und ich bin dabei. „Was wird denn gegessen?“ „Der deutsche Einheitsbrei.“mehr...

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