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Lyrik | Untergrund-Blättle

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Lyrik

19. September 2022Queen Begräbnis: „Die Welt nimmt Abschied“

Begräbnis der Queen am 19.
Milliarden Menschen schauen zu, raunen die Kommentatoren. (Und denken im Stillen: Und hören meine Stimme.) Acht junge Männer braucht der Sarg zum Tragen, hin und her zwischen Lafette und Dom, zwischen Leichenwagen und Kapelle.mehr...

Lyrik

All den Führern und GelddespotenBrief an Soldaten. 1. September

Ein deutscher Gefangener hilft britischen Verwundeten auf ihrem Weg zu einem Truppenverbandsplatz in der Nähe von Bernafay Wood nach einem Gefecht beim Höhenzug von Bazentin am 19.
Egal, wem du Soldat bist und dienst, geh deinem General von der Fahne. Egal, wer dich mit Geld besticht – mehr als dein Geld braucht das Liebste dich.mehr...

Lyrik

Geld essen statt BrotDie Lage

Wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen. Wir werden im Winter frieren und im Sommer, an Hitzeschlägen zerbrechen. Wir müssen noch nicht den Gürtel enger schnallen, probehalber aber schon.mehr...

Was muss denn noch gescheh´n?Und nun sag Du

Strasse in Belgrad nach einem NATO-Bombardement, 1999.

Lyrik

Sag Du´s! Du Rentner, der die Früchte lebenslanger Arbeit erntet und dabei darbt. Du bist so alt, Du hast den Bombenkrieg erlebt, in Bremen, Dresden, anderswo. Du kennst die Bilder noch, der Trümmerhaufen darunter mancher Mensch für immer blieb. Und siehst sie heute wieder. Und siehst weg?mehr...

Lyrik

Raus, raus, raus, alles muss rausFrühlingsschlussverkauf 2022

Friedrichshagen in Berlin.
Raus, raus, raus, alles muss raus aus dem Kopf. All die Namen der Liebe, der Freundschaft, der Zutraulichkeit – raus, raus! All die Gewissheiten, der Glaube ans Gute – raus aus dem Kopf, [...]mehr...

Herrin ohne VerständnisFrau mit Hund

Frau mit Hund, Skulptur von Christiane Guth vor der Curschmann Klinik Timmendorfer Strand.

Lyrik

Die magere Frau zerrt an dem kleinen Hund. Der Welpe hat zu kurze Beine für diese Grosse Welt, die auf seine Schnauze einstürmt. Jedes Eisen, in die Erde gebohrt, um Ampeln, Fahrräder, Schilder, Reklamen zu halten, muss Seine Nase von Grund auf erkunden.mehr...

Zwischen Blut und SchweissDer Sieger

Gladiatorenkampf.

Lyrik

Dieses Gedicht ist all jenen tapferen Frauen und Männern gewidmet, die in ihrem Widerstand gegen grausame Tyrannen ihr Leben verloren haben.mehr...

Lyrik

Trilogie des WahnsinnsLässt sich das Wort Wahnsinn noch steigern?

Mario Sixtus
Ich sing Euch heute Lieder von Sehnsucht, Liebe, Lust und Leid, aus einer schönen und so grausamen, längst vergangenen Zeit. Ich sing Euch heute Lieder vom Leben und auch vom Tod und da [...]mehr...

Lyrik

Silvester - Jahresrückblick 2021Das Jahr

Ein Jahr zieht ruhig seine Bahn im Gleichmass stets durch Raum und Zeit. Nur der Mensch in seinem Wahn, füllt das Jahr mit bittren Tränen an, mit Hass und Kummer, mit Terror, Krieg und Leid.mehr...

Lyrik

WartenChristuskind

Wenn es in meinem Herzen schneit und mein Blut zu roten Kristallen gerinnt, dann weiss ich, es ist wieder soweit: Ich warte auf das Christuskind.mehr...

Lyrik

Die grosse FreiheitDer Traum von der verlorenen Demokratie

Mario Sixtus
Demokratie - was ist das heute noch in der bundesdeutschen Welt? Auch wenn´s mir schwer fällt zu verstehn, so muss ich der Wahrheit geschockt und traurig dennoch in die Augen sehn.mehr...

Wenn der Himmel schweigtEtwas über Vögel

Spatzen.

Lyrik

Mein Kontinent verliert seine Vögel. Die Spatzen meiner Berliner Kindheit sind gerupft auf eine Schar, die kleiner ist als der Schwarm meiner Träume; und die sind überschaubar geworden oder wahr.mehr...

Lyrik

Eloquenz und GlätteDer Spahn, der Scheuer, ihresgleichen

Jens Spahn an der Konferenz
Verlasst euch drauf, sie kommen wieder. Der Spahn, der Scheuer, ihresgleichen. Zwar müssen sie, punkt jetzt, mal weichen, es kommt ein Auf nach jedem Nieder. Sie sind in Eloquenz und [...]mehr...

Lyrik

– und wie‘s heute so gehtDer arme Poet

Gleich unterm Himmel Moabits wohnt schon lange Dichter Schmitz, lebt dort - ein wirklich armer Hund - buchstäblich von der Hand in‘n Mund.mehr...

Lyrik

Keine ChanceSchwingung

Mario Sixtus
Ein alter Mensch im Park, der auf einer Bank sitzt und auf seine Hände schaut. Junge Menschen, die sich bereit machen, einander zu treffen. Regen, der auf einem Blechdach tanzt ...mehr...

Jagd und NahrungserwerbRüttelflug

Turmfalke im Rüttelflug über dem Scharberg, Ahrensburg.

Lyrik

Das Wort kannte ich nicht. Ich sah es, als ein Falke unweit der Kirchenruine St. Maria Magdalena, über einem Weinberg in der Luft stand. Was macht der da? fragte ich, und der Freund, von Kindheit an Wein und Falken gewöhnt, erklärte es mir.mehr...

Lyrik

Trauer muss Mephisto tragenKlagelied eines Teufels

Unknown author
O, Ihr Menschen, gebt doch endlich Ruh und hört gefälligst mir nun zu, denn ich muss Euch heute sagen: Trauer muss Mephisto, tragen, das nun schon seit vielen Jahr und Tagen.mehr...

Bertolt Brecht hatte RechtWas ist der Mensch?

Mario Sixtus

Lyrik

Der Mensch ist bös, der Mensch ist schlecht, das sagte einmal Bertolt Brecht und wahrscheinlich hat er recht. Denn seht die Welt und schaut euch an, ob Atheist, ob Christ, ob Jud, ob Muselmann, ein jeder ist oft schlecht, obwohl er gut sein kann.mehr...

Lyrik

Sonnenhut und GartenschereIm Märzen der Bürger

Die Garten-Guillotinen röhren wieder, auf den Terrassen wird der Grill geputzt. Der Bürger rammt die Gattin stierhaft nieder, wofür er blasse, blaue Pillen nutzt.mehr...

Lyrik

Die nächste SommerzeitenrundeOstereieruhr

Mikroprozessor-Funkuhr 1978: Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen.
Mensch - wie ging das heute schnell: Um sechs ist’s hell! Um sechs ist’s hell! Heller Wahnsinn: kurze Nächte für Noctophile ganz das Schlechte! Statt stille in der Kammer liegen, wird [...]mehr...

Lyrik

Weitab vom SchreckensortEinfach ist`s zu schweigen

Einfach ist`s zu schweigen, nichts zu sagen, Unrecht, Terror, Hass und Krieg in dieser Welt stets hin zu nehmen anstatt anzuklagen, einfach ist`s, die Augen fest und feige zu schliessen, wenn Menschen leiden, wenn Tränen fliessen.mehr...

Aus dem Zyklus „Lieder der Trauer“Es ist vollbracht

Rauch Performance von Pedro Meier, Art of Color Smoke Bombs Installation by Pedro Meier, Land Art.

Lyrik

Es steigen die Kleinen hinauf auf den Thron und es stürzen hinunter, die Grossen schon. Es weinen die Dichter um ihr letztes Wort, dann verstummen sie und schleichen sich fort.mehr...

Lyrik

Auf ein Wort zur Lage der deutschen Fernseh-NationAuf der Jagd nach Einschaltquoten

Mit Sex und Crime und vielen infantilen Rate-Spielen, mit Talk-Shows ohne Witz und ohne Geist, ohne Biss und ohne Pepp, also mit reinstem Medien-Nepp und immer billigeren Zoten buhlen alle deutschen Sender dreist Tag und Nacht um höhere Einschalt-Quoten.mehr...

Lyrik

Die SiegesgöttinNike

Sie ist gelandet; gleich hebt sie wieder ab. Sie bleibt nie lange dort, wo sie den Ort mit ihrem blossen Dasein adelt. Und erhellt. Denn das ist, was sie bringt: ein bisschen Licht, ins Düstere des Sieges, der nach Vergärung riecht.mehr...

Lyrik

ApokalypseAn mein Kind

Jula2812
Schlag am Morgen ich die Zeitung auf, stockt der Atem mir, mein Blut gerinnt, zu grausig spiegelt sich der Weltenlauf in jeder Zeile wider, mein armes, armes Kind. Wie soll ich Dir denn [...]mehr...

Lyrik

Lug und TrugDas Lied vom Lumpenpack

Donald Trump mit dem polnischen Präsident Andrzej Duda in Warschau, Juli 2017.
O, höret zu Ihr lieben Leute, lasst`s deutlich Euch noch einmal sagen: Bereits seit vielen Jahr und Tagen wird unsere schöne Welt und besonders heute, ganz ungeniert, von Lumpenpack regiert.mehr...

Der kleine DummbatzAtlas

Tony Webster (   - )

Lyrik

Den habt ihr nicht gekannt, wir haben ihn Kleiner Dummbatz genannt. Er sprang nicht, er lief nicht, er fiel als Knabe immer auf die Nase. Sein Gesicht sah aus wie ein Teller aus zerbeultem Kupfer.mehr...

Lyrik

Fern aller VernunftEin Treppenwitz der Geschichte oder doch nur ein böser Traum?

Donald Trump mit dem polnischen Präsident Andrzej Duda in Warschau, Juli 2017.
Da erschien wie ein glitzernder Sputnik aus dem dunklen Nichts, auf dem Podium der grossen Politik, ein millionenschwerer Hasardeur und eroberte über Nacht (auch wenns uns nicht gefällt) [...]mehr...

Ernüchtert nach dem FestNOVEMBER(W)ENDE

DDR Neon - Konsum Schuh Haus, Magdeburg.

Lyrik

Wenn Sonn’ und Mond auf gleicher Höh’ am Nachmittag ich stehen seh, der Himmel blau, die Bäume kahl, der See umstanden wie ein Saal, wenn sich im Wasser kräuselnd spiegeln Sonnenstrahl und Mondes Siegel, so ist das Jahr im Sand verlaufen.mehr...

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