Afrika

Von der Krise zum Wind der Hoffnung?Senegal wechselt sein Regime

Der neue Präsident von Senegal, Bassirou Diomaye Faye, bei einem Besuch in Europa am 22. April 2024.
Am Sonntag, den 24. März 2024, wurde Bassirou Diomaye Faye, Architekt* der PASTEF-Partei, zum 5. Präsidenten* der Republik Senegal gewählt. Ist das ein Zeichen der Hoffnung und der Freiheit? Entschlüsselung einer komplexen politischen Krise.mehr...
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Politik

NeuausrichtungAfrika: Der umkämpfte Kontinent

Es war vor allem die alte Welt, die sich jahrzehntelang den Zugriff auf die Rohstoffe Afrikas sicherte und das hierzulande als „Entwicklungshilfe“ verkaufte.mehr...
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Politik

Ein C17-Transportflugzeug landet auf dem Flughafen Gao (Mali), um den letzten niederländischen Chinook-Hubschrauber abzuholen und nach Woensdrecht zurückzubringen, April 2017.

Über Kolonialismus und AbhängigkeitRückzug aus Afrika

„Europa zieht seine letzten Truppen aus der Sahelzone ab und überlässt Russland das Feld“ – so lautet heute eine Überschrift in El País und so ein Satz sollte zu denken geben. Warum waren überhaupt europäische Truppen in der [...]mehr...
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Politik

Ein gescheiterter Putschversuch durch PräsidentenSenegal: Macky Sall - Diktator

Westafrika - Seit Jahren gehen die Menschen im Senegal auf die Strassen, um gegen autoritäre Veränderungen zu protestieren. Während einerseits der Wohlstand wächst und sich das Land "entwickelt", wird das Überleben für einen grossen Teil der Bevölkerung immer schwieriger.mehr...
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Politik

Niamey – Nigers Hauptstadt.

Eine geschenkte Währung und ihre Folgen (Teil 2)Niger, Afrika und der Westen

Der Niger teilt nicht das Schicksal vieler anderer afrikanischer Staaten, deren Währung infolge ihrer dauernd negativen Handelsbilanz eine Abwertungsrunde nach der anderen aufweist und die deshalb relativ bald nicht mehr für Importe verwendet werden kann, weil kein ausländisches Kapital sie akzeptieren [...]mehr...
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Politik

Eine Lektion über Souveränität, Demokratie und Entwicklung (Teil 1)Niger, Afrika und der Westen

Niamey – Nigers Hauptstadt.
Politiker wie Medien machen sich zurzeit lauthals Sorgen um die Demokratie in Niger. Dort haben Putschisten den gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum und seine Regierung abgesetzt. Eine solche Praxis ist in diesem Land zwar nicht gerade unüblich; seit 1963 – dem Jahr der Unabhängigkeit des Niger – liefen die Machtwechsel mehr oder weniger alle per Militärputsch ab, und die alte Kolonialmacht Frankreich hatte mit den wenigsten ihre Probleme.mehr...
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Politik

Sudan: Die revolutionäre Charta zur Errichtung der VolksmachtSudan: Die revolutionäre Charta zur Errichtung der Volksmacht

Der revolutionäre Prozess im Sudan, der im Dezember 2018 begann, ist immer noch lebendig und in gleichem Masse geht der Prozess der Unterdrückung immer noch weiter.mehr...
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Politik

Das Ölfeld El Merk in Algerien.

Algeriens politisches und wirtschaftliches PotenzialBRICS-Erweiterung und die arabische Welt

Die aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bestehende Vereinigung BRICS ist eines der wichtigsten Kooperationsformate auf der internationalen Bühne, weshalb inzwischen mehrere Staaten der Gruppe beitreten wollen. Nach Argentinien und dem Iran hat nun auch Algerien einen offiziellen Antrag auf Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft gestellt. Damit ist es das erste Land der [...]mehr...
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Politik

Afrika, ein Kontinent als BeuteMarokko: Essaouira, die Stadt des Windes

Essaouira, eine Hafenstadt an der marokkanischen Atlantikküste, oft romantisch als „Stadt des Windes“ bezeichnet, ist ein Spiegel der herrschenden Verhältnisse, deren Grundstein die westeuropäischen Grossmächte am Vorabend des Ersten Weltkriegs mit ihrem Wettlauf um Afrika legten.mehr...
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Politik

Afrika, ein Kontinent als BeuteMarokko: Ein Armenhaus von der EU produziert

Marokko konnte seine Unabhängigkeit lange behaupten, verlor seine Souveränität aber 1912 im Vertrag von Fès. Das Land, aus dem Klaus Hecker in seinem Podcast „Afrika, ein Kontinent als Beute“ berichtet, wurde von den Kolonialmächten Spanien und Frankreich aufgeteilt. Es entstanden die Protektorate Spanisch-Marokko und Französisch-Marokko.mehr...
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Politik

Afrika, ein Kontinent als BeuteMarokko: Tourismus, ein zweifelhaftes Geschäft

Strand in der Nähe der Hafenstadt Essaouira in Marokko.
In der sogenannten Coronakrise verloren weltweit unzählige Menschen ihre Einkommensmöglichkeit. Auch in Marokko, wo die Erwerbsarbeitslosenquote aktuell bei etwa 13 Prozent liegt. Mindestens 4,3 Millionen Menschen sind vom informellen Sektor abhängig – und dabei praktisch ohne jede soziale Absicherung. 2020 erhielten rund 5,1 Millionen Familien staatliche Finanzhilfen aus einem Sonderfonds.mehr...
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Aktueller Termin

Aktueller Termin in Frankfurt am Main

STOFFEL 2024

Stalburg Theater Offen Luft - vom 4. bis 23. Juli 2024: Musik, Theater, Disko, Kinderprogramm ...

Dienstag, 23. Juli 2024 - 20:00 Uhr

Günthersburgpark/Rohrbachstraße, Rohrbachstraße, 60389 Frankfurt am Main

Politik

Niederländischer MINUSMA-Soldat in Mali, September 2014.

Umbruch in MaliÄrger im „geostrategischen Vorfeld Europas“

Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes kann man lesen, dass die EU seit Januar 2007 die Streitkräfte Malis durch Beratung und Ausbildung unterstützt, damit diese die territoriale Unversehrtheit Malis sichern und der Bedrohung durch terroristische Gruppen entgegentreten könnten. Streitkräfte, die sich 2012, 2020 und 2021 an die Macht [...]mehr...
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Politik

Die Rolle der Westsahara in der spanischen „Transición“Marokko und die Westsahara

Während bei verschiedenen Ländern mit der Lupe nachgeschaut wird, was es dort an politischen Gefangenen gibt und wie sie behandelt werden, sind andere Staaten vor dem aufmerksamen Blick von HRW und ähnlich gearteten menschenfreundlichen Organisationen und politischen Institutionen der EU sicher. Eines davon ist Marokko und seine Behandlung der Bewohner der seit Jahrzehnten besetzten Westsahara.mehr...
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Politik

Barrikaden in den Strassen von Khartum, Mai 2019.

Überlegungen zum Aufstand im SudanThesen zur sudanesischen Commune

Eine kluge strategische Analyse, die weit über den Sudan hinaus auf die gegenwärtige Bedingungen und Möglichkeiten eines revolutionären Bruches eingeht. Sie erschien anonym bei den Gefährt*innen von Ill Will [...]mehr...
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Politik

Eskalation in der WestsaharaDer lange Schatten des Kolonialismus

Mitte November ist in der von Marokko besetzten Westsahara der Konflikt zwischen marokkanischem Militär und der sozialistischen Befreiungsbewegung Frente Polisario nach 29 Jahren Waffenstillstand erstmals wieder aufgeflammt.mehr...
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Politik

Seuchenherd Europa bedroht AfrikaCorona - eine Krankheit der Weissen?

Das Imizamo Yethu Township in Kapstadt, Südafrika.
Dieses Mal ist es umgekehrt als gewohnt. Während Afrika gemeinhin als grosses Ansteckungsrisikogebiet von allerlei Krankheiten und Seuchen gilt, droht nun die Gefahr für Afrika aus den Metropolen des Weltkapitalismus. Es ist höchste Zeit die Corona-Frage in eine kapitalismuskritische, also letztlich in eine Systemfrage zu verwandeln.mehr...
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Politik

„Hirak“, die lang dauernde Massenbewegung in AlgerienAlgerien: Generation ohne Angst

Im Februar 2019 entstand eine beeindruckende Massenbewegung in Algerien, der dort sogenannte Hirak. Das ist auf Arabisch der Begriff für „Bewegung“. Der algerische Hirak konnte bereits die autoritäre Regierung Bouteflika und seinen Clan stürzen und befindet sich gegenwärtig mitten in der Auseinandersetzung mit dem algerischen Militär um die künftige Gesellschaftsstruktur des Landes.mehr...
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Aktueller Event

Aktueller Event in Nyon

Burna Boy

Dienstag, 23. Juli 2024 - 21:00 Uhr

Paleo Festival, Route de Saint-Cergue 312, 1260 Nyon

Politik

Erneute Proteste in Ägypten„Nieder, nieder mit Al Sisi!“

Der ägyptische General, Diktator und Präsident Al Sisi bei einer Rede in Japan, August 2019.
Plötzlich sind wieder Zehntausende Menschen in Ägypten auf den Strassen und demonstrieren gegen die Militärdiktatur Al Sisis. Autor Emanuel Kapfinger hat sich vor Ort die Proteste angeschaut. Ein Erfahrungsbericht und eine Analyse.mehr...
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Politik

Nein zum SystemAlgerien: Die Revolte einer ganzen Generation

Die gesellschaftlichen Widersprüche in Algerien haben sich in den letzten Jahrzehnten weiter zugespitzt. Dank der Erfahrungen des „arabischen Frühlings' formierte sich nun eine entschiedene soziale Bewegung, vor allem junger Menschen. Wie haben sich die Proteste in den letzten Monaten entwickelt?mehr...
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Politik

Proteste vor Regierungsgebäude in Khartoum, 2019.

Was passierte am 3. Juni und danach?Sudan: Blutbad in Khartoum

Im Sudan versammeln sich Protestierende seit Mitte April täglich - trotz Hitze und Fastenmonat. Ihre Organisierung und die Solidarität gewinnen immer weiter an Kraft. Am 3. Juni richteten Milizen und Militär ein Massaker am Protestort in Khartoum an. Drei Frauen berichten über Gewalt und [...]mehr...
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Politik

Zivile Massenbewegungen in Algerien und im SudanNeubeginn der Rebellion?

Die Dynamik dieser Massenbewegungen lässt hoffen. Betrachten wir nur den zivilen Widerstand im Sudan: Der Diktator Baschir ist gestürzt, das Militär hat aufgegeben, ihn zu unterstützen, der Vizepräsident und Verteidigungsminister Ibn Auf übernimmt den Vorsitz eines Militärrats und erklärt, die politische Macht nach zwei Jahren an eine zivile Regierung übergeben zu wollen.mehr...
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Politik

Deutschland und Europa als fairer Akteure gegenüber AfrikaAfrika endlich ernst nehmen

Seit dem sogenannten Flüchtlingssommer von 2015 überbieten sich deutsche Ministerien mit Afrikaplänen. Aus dem BMZ kam der Marshallplan mit Afrika, aus dem Finanzministerium die Compacts with Africa, aus dem Wirtschaftsministerium die Initiative Pro! Das Überwinden von Fluchtursachen ist dabei zu einem Mantra in der deutschen Afrikapolitik geworden.mehr...
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Politik

Ein Bericht über „amescosa-road to recovery“Kenia: Frauenspezifische Initiative zur Unterstützung für Drogenabhängige

Das erste Forum am 11. Mai 2018.
amescosa-road to recovery ist die erste, frauenspezifische Initiative in Kenia die sich speziell an marginalisierte jugendliche Frauen mit Alkohol- und Polydrogensucht richtet und aufgrund einer Vielzahl von soziokulturellen Barrieren keinen Zugang zu Unterstützung haben.mehr...
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Politik

Hohe Anfälligkeit für SchuldenkrisenSchulden in Afrika

Die üblicherweise verwendeten Schuldenindikatoren der afrikanischen „Eurobond-Staaten“ geben die Situation und die wirksamen Zusammenhänge nur unzureichend wider. Der Anteil der Schulden am Bruttoinlandsprodukt und die Relation der Schulden zu den Staatseinnahmen werden gern als Indikatoren für die Ver- oder Überschuldung eines Landes genutzt.mehr...
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Politik

Junge Somalis und ihr gefährlicher Weg nach Europa«Die Orangen in Europa schmecken besser»

Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes. Das geschieht in grosser Zahl im legalen Rahmen, aber auch ausserhalb dessen und betrifft Europa in zunehmenden Masse.mehr...
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Politik

Die Finanzkrise und das süsse Gift der EurobondsAfrika vor einer neuen Schuldenkrise?

Luftansicht auf Maputo, die Hauptstadt von Mosambik.
Christine Lagarde, Direktorin des IWF, warnte afrikanische Staaten noch 2014, nicht „zu viele Schulden“ aufzunehmen. Ende letzten Jahres konstatierte sie schon, einige Staaten Afrikas hätten ernsthafte Schuldenrisiken angehäuft. Die IWF-Chefin ist nicht die einzige Warnerin.mehr...
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Politik

Niamey, Hauptstadt von Niger.

Offshore-Konstrukte für Afrikas Kleptokraten«West Africa Leaks»: wie afrikanische Länder ausgenommen werden

Es fliesst viel Geld aus Westafrika in die Steueroasen der Welt. Die Regierungen der betroffenen Länder tun zu wenig dagegen. Eine Mischung aus Korruption, Drogen- und Menschenhandel, Waffenschmuggel sowie anderen verborgenen Import- und Exportaktivitäten entziehen Afrika zehnmal mehr Geld, als es durch Entwicklungshilfe bekommt, berichtet das «International Consortium of Investigative [...]mehr...
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Politik

Viel Militär, weniger SicherheitMali – fünf Jahre nach Beginn der Intervention

Fünf Jahren internationaler Militärintervention haben für Malis Bevölkerung keine Sicherheit gebracht. Vielmehr breiten sich die Zonen der Unsicherheit im Land immer weiter aus. Den Dialog mit Dschihadisten zu tabuisieren wird als Diktat der europäischen Partner empfunden und trägt zum Gefühl der Entmündigung bei.mehr...
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Politik

Rotterdam, Terminal.

Entwicklungsblockaden für rohstoffreiche StaatenFreihandel als Sackgasse

Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten kann nur durch eine strukturelle Transformation der inländischen Wirtschaft überwunden werden. Die derzeitige europäische Handelspolitik führt aber zwangsläufig zu Entwicklungsblockaden. Obwohl Kanzlerin Angela Merkel die Handelsabkommen mit afrikanischen Staaten mittlerweile als schädlich und «nicht richtig» bezeichnet hat, beharren Deutschland [...]mehr...
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Politik

Vorzeitige De-Industrialisierung durch internationale Konkurrenz?Stehen Roboter der Industrialisierung Afrikas im Weg?

Seit geraumer Zeit liest man Unkenrufe, Roboter würden uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Nicht diskutiert wird, welche Auswirkungen die Automatisierung für Staaten hat, in denen es noch gar nicht ausreichend Arbeitsplätze gibt.mehr...
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Politik

Von 400 oder 500 haben 20 oder 30 überlebtEiner der gerettet wurde

Mittelmeer, Juli 2016.
Ein Geflüchteter erzählt von jenem Moment, als sein Boot im Mittelmeer gesunken ist: Wenn du in das Boot einsteigst, spürst du erstmals, dass dein Leben zu Ende geht. Wenn ein Idiot (der Schlepper) dich schlägt, damit du an einem so engen Platz sitzen bleibst, wo du deinen Fuss nirgendwohin legen kannst. Dann merkst du, dass du den grössten Fehler in deinem Leben begangen hast.mehr...
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Politik

Neuanfang unter schwierigen BedingungenSüdafrika unter Präsident Ramaphosa

Cyril Ramaphosa ist neuer Staatspräsident Südafrikas und gilt für viele als Hoffnungsträger. Er soll einen tief gespaltenen ANC vereinen, mit Korruption aufräumen und untergrabene demokratische Institutionen wiederherstellen. Eine Mammutaufgabe, die nur schwer zu bewältigen scheint.mehr...
Lesezeit12 min.

Politik

„Ghana beyond aid“Afrikas Abschied von der „Mentalität der Abhängigkeit“

Ghanas Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo hielt Anfang Dezember eine bemerkenswerte Rede. Auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Anschluss an den AU-EU-Gipfel in Abidjan fragte Akufo-Addo, warum afrikanische Staaten wie Ghana selbst 60 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit noch auf Entwicklungshilfe angewiesen seien.mehr...
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