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Kultur | Untergrund-Blättle

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Der Schweizer Film in den fünfziger JahrenDie geistige Enge der Heimat

JeanLuc Godard arbeitet 1954 am Bau der Staumauer von GrandeDixenceVS (hier die Materialseilbahn für Zement beim Bau der GrandeDixenceStaumauer) und verwendet einen Teil seines Lohnes dazu, auf der Baustelle einen zwanzigminütigen Kurzfilm unter dem Titel Opération béton herzustellen.
1950 hat die Schweizer Filmproduktion praktisch aufgehört zu existieren, in diesem Jahr kommt kein einziger neuer einheimischer Film in die Kinos.mehr...

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LovelessDie Suche nach mehr

Der russische Filmregisseur Andrei Swjaginzew, Dezember 2017.
In „Loveless“ wird der russische Regisseur Andrey Zvyagintsev seinem Ruf wieder gerecht, ebenso sehenswerte wie kaum erträgliche Filme zu drehen. Was als Geschichte über eine lieblose [...]mehr...

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Blue Story – Gangs of LondonNur die Rache zählt

„Blue Story – Gangs of London“ erzählt von zwei Freunden, die zu rivalisierenden Gangs gehören und in diesen Begegnungen nach und nach zu Feinden werden.mehr...

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Audrey Rose - Das Mädchen aus dem JenseitsDaneben gegangen ...

Der Film Produzent und Regisseur Robert Wise, 1990.
Robert Wise, der u.a. mit 1961 „West Side Story” einen grossen Kinoerfolg hatte, widmete sich 1977 einem Roman von Frank de Felitta, der auch das Drehbuch zu „Audrey Rose” schrieb. [...]mehr...

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9 Tage wachAmoklauf in „Tschechows Möwe“

Die Autobiographie des deutschen Schauspielers Eric Stehfest wird zu einem interessanten Film im Film, einer rasanten mise en abyme, denn der Teufel liegt im Detail und Tschechows Möwe, das Theaterstück, im Herzen des Films, der authentisch die Misere eines Drogenschicksals schildert.mehr...

Live am 1.8. im SedelDie Diebe: Wir singen die aktuelle Schweizer Nationalhymne

Walter Schärer

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Wir feiern den Nationalismus. Alle, die «Die Diebe» kennen, wissen, wie wir uns immer aufgeregt und unseren gebildeten Freunden zu erklären versucht haben, dass internationaler Fussball den Nationalismus konserviert und feiert.mehr...

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LeviathanEin aussichtsloser Kampf

Der Dreh und Angelpunkt des Filmsdas Haus am unteren Bildrand in einer kleinen Bucht an der Barentssee in Russland.  Юрочкин Роман
„Leviathan“ mutet Protagonisten und Zuschauer schon einiges zu, indem er sie gegen übergrosse Mächte kämpfen und verlieren lässt. Schön ist das nicht, effektiv dafür umso mehr, gerade [...]mehr...

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Paranza – Der Clan der KinderEine schwierige Wahl

Im Brennpunkt des Filmes ist das Viertel Sanità in Napoli.
«Paranza – Der Clan der Kinder» erzählt eine bekannte Geschichte vom Verbrechen und wie es Kinder und Jugendliche für seine Zwecke manipuliert. Getragen von überzeugend spielenden, [...]mehr...

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Mir lönd nöd lugg: Einführung zum WerkEin Film zwischen Stuhl und Bank

Entgegen dem Titel ist „Mir lönd nöd lugg“ kein Film im Dienst der Geistigen Landesverteidigung, sondern ein Schwank. Damit setzte er sich im März 1940 bei der Premiere zwischen alle Stühle: Die Fachkritik warf ihm mangelnde patriotische Gesinnung vor.mehr...

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Scarface (1932)Die Herrschaft des Maschinengewehrs

„Scarface“ ist ein brutaler Blick auf die Figur des Gangsters und wie diese nicht nur medial propagiert wird. Das Skript Ben Hechts verbunden mit der Darstellung Paul Munis sowie der Regie Howard Hawks‘ schafft ein düsteres Bild der USA, welches noch lange nachhallt und das Genre nachhaltig beeinflusste.mehr...

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Zatoichi - Der blinde Samurai„Even with my eyes wide open ... I can’t see a thing.”

Japanisches Schwert im ZatoichiStil.
Kann er nun oder kann er nicht – sehen? Zatoichi sieht, wie auch immer. Und Kitano erhebt wohl eine der berühmtesten japanischen Legenden, den ab den 60er Jahren von Katsu Shintaro [...]mehr...

Die 80er Bewegung im Spiegel des Schweizer SpielfilmsVom unerreichbaren Ort des unerreichbaren Glücks

Das AJZ (Autonomes Jugendzentrum) am Limmatquai in Zürich, März 1981.

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Gemäss weit verbreiterter Interpretation „brachen“ die Unruhen von 1980 „aus heiterem Himmel“ über Zürich und andere Schweizer Städte „herein“.mehr...

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Land of the DeadRückschritt ...

Die Filme „Night of the Living Dead” (1968), „Dawn of the Dead” (1978) und „Day of the Dead” (1985) von George A. Romero gehören zu den das Genre des Horrorfilms prägenden Streifen.mehr...

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Wyatt Earp – Das Leben einer LegendeGanz weit weg

Näher betrachtet besteht „Wyatt Earp“ aus einer Sammlung an Fakten, Ereignissen, der Präsentation von zahlreichen Personen, die jedoch – angefangen bei den Hauptfiguren – eher schemenhaft durch den Film huschen, denn als wirkliche Menschen aus Fleisch und Blut vorgestellt werden.mehr...

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Der Kaiser und sein AttentäterMacht und Rebellion

Ganz anders als Yimou Zhang in „Hero“ erzählt Chen Kaige in «Der Kaiser und sein Attentäter» die Geschichte des Königs von Qin, der als Gründer eines mit dem Schwert vereinten Chinas gilt.mehr...

Lili Marleen„Aussuchen, wie man leben will, wenn man überleben will?”

Rainer Werner Fassbinder und Hanna Schygulla in Venedig, 1980.

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Fassbinders „Lili Marleen” ist in einer Hinsicht ein Phänomen: Einerseits hatte Fassbinder geschworen nie wieder mit Hanna Schygulla zusammenarbeiten zu wollen, andererseits verkörperte die Schauspielern zu dieser Zeit den weiblichen deutschen Star auf internationalem Parkett, wozu ihr vor allem ihre Rolle in „Die Ehe der Maria Braun” verholfen hatte.mehr...

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Zombie 2: Day of the DeadHorrorgestalt Mensch

George A.
„Day of the Dead“ – der dritte Teil der Horror-Trilogie von George A. Romero – gilt bei vielen als weniger gut im Vergleich zu „Night of the Living Dead“ und „Dawn of the Dead“. [...]mehr...

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Sie küssten und sie schlugen ihnRaus und weg ...

Es geht um Missbrauch, ja, auch um Verrohung, sicherlich. Aber man würde den ersten Teil der aus fünf Filmen bestehenden Antoine-Doinel-Reihe von François Truffaut missverstehen, wenn man „Sie küssten und sie schlugen ihn” allein als einen Streifen über eine verhängnisvolle Jugend begreifen würde.mehr...

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ChinatownEverybody’s alone

Jack Nicholson spielt in Polanski’s «Chinatown» die Rolle des Privatdetektiv Jake Gittes.
„Chinatown“ gehört zu den Klassikern des film noir. Polanski schloss mit seinem 1974 gedrehten Film fast nahtlos an die grossen Beispiele der 50er Jahre an, und nicht zuletzt John Hustons [...]mehr...

The InsiderZweikampf à la Michael Mann

Der USamerikanischer Regisseur Michael Mann, Dezember 2012.

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„The Insider“ beruht auf einem Artikel der amerikanischen Journalistin Marie Brenner in der Zeitschrift „Vanity Fair“ mit dem Titel „The Man Who Knew Too Much“ über den ehemaligen Forschungsleiter des amerikanischen Zigarettenkonzerns Brown & Williamson, der gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aussagte, weil der mit unlauteren Mitteln die Wirkung des Nikotins in Zigaretten und damit die Suchtwirkung beträchtlich erhöhte.mehr...

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SitcomVoila !

François Ozon war eigentlich immer für eine Überraschung gut. Man denke an „Unter dem Sand”, „8 Frauen” oder „Swimming Pool”. 1998 drehte Ozon einen – ja soll man sagen makabren – Film, den er schlicht und ergreifend Sitcom nannte.mehr...

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Der Mann, der zu viel wussteTrügerischer Schein

James Stewart spielt im Film von Alfred Hitchcock die Rolle des Familienvaters Ben McKenna.
1934 hatte Hitchcock bereits seinen 18. Film gedreht. Der hiess „The Man Who Knew Too Much“. 1956 griff Hitchcock die gleiche Geschichte noch einmal auf (sein einziges Remake), änderte [...]mehr...

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Arlington RoadAllzu platte Wahrheiten

Bei manchen Filmen steht man vor einer schwierigen Entscheidung, ob man vor Wut über die katastrophal zusammen geschusterte Story zerspringen möchte oder dem Suspense und dem Anliegen des Films doch noch ein paar Seiten abgewinnen kann – was dann wieder beruhigend auf’s Gemüt schlägt. „Arlington Road“ ist so ein halbgarer politischer Thriller, der viel will und wenig weiss.mehr...

Brilliante Parabel von Franz KafkaEin Bericht für eine Akademie

Franz Kafka bei seiner Ankunft in Spindelmuehle, 1922.

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«Ein Bericht für eine Akademie» gilt als eine der stärksten Kurz-Erzählungen von Franz Kafka. Der Text ist eine Parabel auf die Evolutionsgeschichte des Menschen und die Sozialisation seiner Individuen.mehr...

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Jackie BrownBetrug !!!

Pam Grier. Manche Tarantino-Fans nahmen dem „Meister“ übel, dass er in „Jackie Brown“ nach einem Roman von Elmore Leonard den Star der blaxploitation-Filme der 70er Jahre („Coffy“, „Foxy Brown“) derart in den Mittelpunkt der Handlung schob, dass man schon annehmen „musste“, der Herr Regisseur habe sich verliebt.mehr...

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Der weisse HaiHi !!

„Der weiss Hai” setzte neue Massstäbe des Schreckens, des Gruselns und der Angst. Wie Hitchcock in „Birds” harmlose Vögel zu kollektiv und bewusst angreifenden Bestien deklariert hatte, wurde der Hai 1975 zu einem Monster der ersten Art.mehr...

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Ein einmaliges ExperimentStar Wars: Rückblick auf eine Saga

Star WarsKulisse im Disneyland.
Filme wie Lucas „Star Wars” (sechs Teile) spalten die Kinogemeinde in „absolute” Befürworter und eben solch „absolute” Gegner. Als „The Empire strikes back” Anfang der 80er [...]mehr...

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Das rosa geäderte Heft von Marguerite DurasOffenbarungen

Marguerite Donnadieu kam am 4. April 1914 in Gia Dinh zur Welt.mehr...

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Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith„So stirbt die Freiheit – unter tosendem Beifall“

Star WarsKulisse im Disneyland.
Bei „Star Wars“ scheiden sich die Geister. Aber das ist nichts Besonderes. Man kann darüber streiten, welche der sechs Filme zwischen 1977 und 2005 nun besonders gut oder weniger [...]mehr...

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Young AdamGähnende Langeweile

Kino ist ein Ort des Erzählens. Wer nichts zu erzählen hat, macht keine Filme.mehr...

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HeatEin Teufelskreis

Wer die Filme von Takeshi Kitano (etwa „Sonatine”) kennt, wird sich bei „Heat” vielleicht an diesen japanischen Regisseur der Extraklasse erinnert fühlen. Wie Kitano schildert Michael Mann eine gefährliche, bedrohliche und zugleich in sich verlorene Welt.mehr...

Star Wars: Episode II – Angriff der KlonkriegerWörthersee und Eisengiesserei

Star WarsWelt im Disneyland.

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„Am Tag, als der Regen kam, lang ersehnt, heiss erfleht ...“, hiess es in einem Schlager der 50er Jahre. Nun war er da, der kühlende Regen.mehr...

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Despair – Eine Reise ins Licht„Helixe und Fermänner”

Fassbinder zeichnet in „Despair” nach einem Roman von Nabokov und auf Basis eines Drehbuchs, das ihm einer der bekanntesten Drehbuchautoren, Tom Stoppard, schrieb, das Bild eines Mannes, den die Identitätskrise, genauer seine Krise als bürgerliches Subjekt, in die Randzonen des Wahnsinns, des Verbrechens und des Realitätsverlusts treibt.mehr...

Kommissar Beck - Der Lockvogel / TodesengelMittelmass

Der schwedische Schauspieler Mikael Persbrandt spielt in der Kommissar BeckReihe bis zur fünften Staffel die Rolle des Polizisten Gunvald Larsson.

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„Der Lockvogel” (1997) und „Todesengel” (1997) sind zwei gute oder, wenn man will, schlechte Beispiele für verkorkste Kriminalfilme aus der Reihe um den Stockholmer Kommissar Beck.mehr...

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Star Wars: Episode I – Die dunkle BedrohungDigitalisierung versus Zauber?

George Lucas ist schon ein Phänomen. Es scheint so eine Art Lebenswerk für ihn zu sein, die Saga über 28 Jahre hin immer wieder aufleben zu lassen. 1999 drehte er der Saga Anfang, einen teilweise digitalisierten Film über das Gute und das Böse in den Weiten des anscheinend sehr lebendigen Kosmos.mehr...

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Mein Name ist NobodySergio Leones Abgesang auf den Western

Sergio Leone, 1975.
„Mein Name ist Nobody“ ist der vorletzte Versuch Leones, seine Position als Regisseur eines speziellen italienischen Westerns zu behaupten. Der Nachfolgefilm „Nobody ist der Grösste“, [...]mehr...

Der Tiger von New YorkDschungel der Grossstadt

Selbstporträt von Stanley Kubrick mit einer Leica III.

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„Der Tiger von New York” ist eine besonders eigenwilliges Beispiel für einen film noir, in dem Kubrick bereits einige der Elemente seiner spezifischen Art und Weise, Filme zu drehen, offenbarte.mehr...
Trap
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