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Kultur | Untergrund-Blättle

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Kultur

OeconomiaDas Märchen vom endlosen Wirtschaftswachstum

Dokumentarfilm Regisseurin Carmen Losmann, September 2020 am Zürich Filmfestival.
Carmen Losmann beschäftigt sich in ihrem neuesten Werk mit der Frage, wie Geld und Schulden entstehen. Am Puls der Zeit und präzise auf den Punkt gebracht, ist „Oeconomia“ damit ein hochrelevanter Dokumentarfilm über die Schattenseiten des Kapitalismus.mehr...

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KulturKunst

Kunst
Artikel und Texte aus der Welt der Kunst.mehr...

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Künstler der ZukunftBeuys und Duchamp

In der Ausstellung »Beuys & Duchamp. Künstler der Zukunft« des Kaiser Wilhelm-Museums zu Krefeld werden erstmals die Werke dieser beiden wegweisenden Künstler des 20.mehr...

Breaking the WavesHindurch ... bis an die Grenzen

Emily Watson am internationalen Film Festival von Toronto, März 2013.

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Man könnte – ich sage ja nur: man könnte! – Lars von Triers „Breaking the Waves” in Bezug auf die Handlung des Films als etwas abtun, was zutiefst in die Schublade einer realitätsfernen, ja abstrusen Geschichte gehört.mehr...

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Jimmy’s HallDer Kampf der kleinen Leute

Regisseur Ken Loach mit seiner Filmcrew bei der Präsentation von «Jimmy’s Hall» in Cannes, Mai 2014.
In „Jimmy’s Hall“ erzählt Ken Loach von einem Mann, der in einem irischen Dorf in den 1930ern eine Tanzhalle betreiben will und dadurch Ärger mit der Kirche bekommt. Im Vergleich zu [...]mehr...

Bonnie and ClydePretty lookin’ People

Bonnie Parker und Clyde Barrow zwischen 1932 und 1934.

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Als Arthur Penn 1967 seine Gangsterballade „Bonnie and Clyde“ in die Kinos brachte, löste der Film in mancher Hinsicht eine kleine Revolution aus.mehr...

Lieber ThomasEin Mann, der nirgends reinpasste

Private Mitschnitte von Pop Sunday Sendungen auf Cassette.

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„Lieber Thomas“ ist ein überlanges, exzessives und eigenwilliges Porträt des Autors Thomas Brasch. Doch genau das ist die Stärke: Auch dank eines lichterloh brennenden Albrecht Schuch lernen wir hier einen faszinierenden Menschen kennen, der in keine Kategorie passte und unbeirrt nach einer Möglichkeit der künstlerischen Selbstentfaltung suchte.mehr...

Kultur

Spur der SteineRückblicke: Spurensuche DDR

Der deutsche Filmregisseur Frank Beyer (links) in Moskau bei der Aufführung von Nackt unter Wölfen, 1963.
Frank Beyer war lange Jahre Mitglied in der SED. Der 1932 geborene Regisseur, studierter Theaterwissenschaftler, drehte u.a. „Nackt unter Wölfen“ (1962, nach dem Roman von Bruno Apitz) und [...]mehr...

Kultur

Songs from the Second FloorAlles hat seine Zeit

Die surreale Welt, die Roy Andersson uns zeigt und die von Absurdität geprägt ist, scheint aus den Fugen zu geraten. Kommunikation scheint in dieser Welt eine Fremdwort, eine verlorene Technik, deren Sinn abhanden gekommen ist.mehr...

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Botschafter der Angst„The most sophisticated satire ever made in Hollywood“

Zwei Dinge spinnen sich um Frankenheimers, Axelrods und Condons Geschichte um eine Verschwörung amerikanischer, chinesischer und sowjetrussischer Halunken: die McCarthy-Ära und der nur ein Jahr nach Start des Films in den Kinos begangene, bis heute nicht vollständig aufgeklärte Mord an John F.mehr...

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Stirb langsam 2Only you! Only for Holly !

Bruce Willis, 2002.
Nach dem Erfolg von „Die Hard 1“ (1988) unter der Regie von John McTiernan („Rollerball“, 2001) trat Bruce Willis 1990 ein zweites Mal in die Fussstapfen von Detective Lieutenant John [...]mehr...

Stirb langsamAmerika, Weihnachten und der Terror

Demi Moore und Bruce Willis an der Oscar Verleihung 1989.

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Ist „Die Hard“ der ultimative Action-Film der 80er Jahre? Es liesse sich bestimmt trefflich und lange über eine solche Aussage streiten.mehr...

Kultur

Blue MoonWe all come from something like that

Die österreichisch-schwedische Filmregisseurin Andrea Maria Dusl.
In Andrea Maria Dusls „Blue Moon“ ist Josef Hader auch nicht gerade gut drauf. Als Geldbote Johnny Pichler, der einem dubiosen Mafiosi zu wenig Geld, weil zu spät überbringt, wird er in [...]mehr...

Kultur

Szenen einer EheLiebe und Macht

Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe” ist Resümee und Vorausschau zugleich. Schon das erste Bild resümiert und „seziert” auf eine unaufdringliche Weise die Ideologie der konventionellen Ehe.mehr...

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Blue Car – Poesie des SommersUrvertrauen und Missbrauch

Die US-amerikanische Schauspielerin Agnes Brucker (hier im Januar 2007) spielt im Film die Rolle von Megan Denning.
Karen Moncrieff drehte mit „Blue Car” die Geschichte eines Missbrauchs, eines Kindesmissbrauchs und eines Missbrauchs einer jungen Frau. Denn Meg, um die es hier geht, ist Schülerin, [...]mehr...

Wie sich das Arthouse-Kino in den letzten Jahren repolitisiert hatAufstand statt Nabelschau

Parasite Film Location in Seoul.

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Themen wie Armut, Ausbeutung und soziale Mobilität verband man bis vor kurzem nicht mit Filmen, die bei einer Oscar-Verleihung abräumen könnten.mehr...

Kultur

StromboliUnnachgiebigkeit ...

Der schwedische Schauspielerin Ingrid Bergman in Amsterdam, Februar 1960.
Recht hatte Jacques Rivette (frz. Regisseur der nouvelle vague), der mit denjenigen abrechnete, die Rossellini vorwarfen, die Reinheit des neorealistischen Films verlassen zu haben. Dabei ist [...]mehr...

Dokumentarfilm von Dror Dayan und Susann Witt-StahlZeit der Verleumder: Eine ideologiekritische Intervention

Screenshot vom Film.

Kultur

»Der Rechtstrend in der westlichen Welt hat bizarre Erscheinungsformen. Linke werden als ›Nazis‹, jüdische Antifaschisten als ›Verräter‹ diffamiert«, hiess es in dem Aufruf zu einer Konferenz mit dem Titel »Zur Zeit der Verleumder« – in Anlehnung an ein Gedicht des österreichischen Schriftstellers Erich Fried.mehr...

Kultur

The Honeymoon KillersEine Blutspur ...

Sie ist fett, rabiat, einsam und verzweifelt. Eine riskante Mischung.mehr...

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Blair Witch ProjectHorror hautnah

Clive Varley (  - )
Was ist Horror? Michael Myers aus „Halloween“? Jack Torrance aus Kubricks „Shining“? Der Creeper aus „Jeepers Creepers“? Der Leibhaftige aus „Rosemary’s Baby“? Sicher, all [...]mehr...

Kultur

Straight Outta ComptonDas grosse Hip Hop-Drama

„Straight Outta Compton“ ist ein vor allem darstellerisch sehr überzeugender Musikfilm über eine stilprägende Gruppe junger Rapper und eine der letzten goldenen Phasen dieser Musikrichtung.mehr...

Zeit der UnschuldHieroglyphen und Chiffren

Michelle Pfeiffer spielt im Film die Rolle der Gräfin Ellen Olensk.

Kultur

„Zeit der Unschuld“ ist ein grosses Drama geprägt von feinem Witz, toller Ausstattung und brillanten Darstellern. Martin Scorsese liefert ein Sittengemälde wie auch eine Chronik einer Zeit ab, die zwar unwiederbringlich verloren ist, deren Spuren sich aber bis heute in der US-amerikanischen Gesellschaft wiederfinden.mehr...

Kultur

Früchte des ZornsAuswüchse eines menschenverachtenden Kapitalismus

„Früchte des Zorns“ nimmt uns mit in die USA der 1920er und zeigt uns anhand einer Familie, wie die Menschen zur Zeit der Great Depression ums Überleben kämpften.mehr...

Kultur

Die FluchtÜber das Gefühl, unsichtbar zu sein

„Die Flucht“ ist ein starkes Drama über Einsamkeit, Schuld und das Zerplatzen von Träumen. Dank einer überzeugenden Bildsprache sowie toller Darsteller gelingt Kenan Kavut eine Geschichte, deren Dimension weit über die Realität der Flüchtlingskrise hinausgeht und auf das Innenleben von Menschen schaut, für die Flucht ein Traum geworden ist, dessen Ziel ungewiss ist.mehr...

Kultur

Asphalt Cowboy„Only the shadows of their eyes ...”

Dustin Hofmann (links) am Set von «Lenny», 1974.
Immer ein Kaugummi im Mund, immer ein Lächeln oder Grinsen im Gesicht. Immer in der Hoffnung, eine „einzigartige” Karriere zu machen. Immer den american dream im Kopf. Das ist der Texaner [...]mehr...

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Whale RiderDie Magie des Alltags

Die neuseeländische Schauspielerin Keisha Castle-Hughes spielt die Rolle der Paikea in Niki Caros Spielfilm «Whale Rider».
In „Whale Rider“ wird eine Jugendliche zum Symbol eines Kampfes zwischen Tradition und Moderne. Der Film hat gerade später deutlich märchenhafte Züge, ist dabei aber trotz allem so [...]mehr...

Tremors - Im Land der RaketenwürmerIn Perfection ist der Wurm drin ...

Kevin Bacon in Boston, September 2008.

Kultur

Spass muss sein, dachte sich wohl Ron Underwood, als er 1990 einen zwar nicht besonders anspruchsvollen, ja fast leichtfüssigen, aber vor allem stellenweise äusserst humorvollen Film drehte, in dem die wenigen Bewohner eines kleinen Ortes namens Perfection – irgendwo in den Weiten des Westens der USA – sich gegen unterirdisch sich äusserst schnell fortbewegende Riesenwürmer zur Wehr setzen müssen.mehr...

Kultur

Quo Vadis, Aida?Verlassen von der Welt

Die bosnische Regisseurin Jasmila Žbanić, Juli 2010.
„Quo Vadis Aida?“ erzählt sorgfältig, geradezu forensisch, was eine unmenschliche Situation mit Menschen macht. Seine Heldin, eindringlich gespielt von Jasna Ðuriči, ist auch eigentlich [...]mehr...

Miller’s CrossingEine Frage der Ethik

Ethan and Joel Coen am Film Festival von Cannes Mai 2015.

Kultur

«Miller’s Crossing» ist ein Neo-Noir Gangsterfilm über Verrat, Loyalität und Identität. Neben einem hervorragenden Ensembles ist es die Ausstattung wie auch die vielen Nuancen des Drehbuchs, welche auch dieses Werk der Coen Brüder nicht nur zu einem optischen Genuss machen, sondern zu dessen Zeitlosigkeit beitragen.mehr...
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