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Autor*innenkollektiv nous: nous – Konfrontative LiteraturUnd plötzlich stürzte mein Vater bei der Arbeit

Henkel Fabrik Gerresheimer Strasse 171, Düsseldorf, 1916.
Wie steht es um den Anspruch eines jungen Redaktionskollektivs, neuer klassenbewusster Literatur und politischer Ästhetik eine Bühne zu bieten?mehr...

Buchrezensionen

Franz Jung: Gequältes VolkZur Klasse zurückfinden

Porträt Franz Jung anlässlich der Uraufführung von dessen Schauspiel «Legende», Staatsschauspiel Dresden 13.10.1927.
„Die Klasse schafft noch keine Gemeinschaft, obwohl sie die Gemeinschaftsentwicklung fördert“, schrieb Franz Jung in „Das Erbe“. Gemeinschaftsbildung zwischen sozialer und nationaler [...]mehr...

Buchrezensionen

Annie Ernaux: Erinnerung eines MädchensDas Gewicht der ersten „Liebesnacht“

Schreibend nähert sich Annie Ernaux Ereignissen von vor über 60 Jahren, die von Gender, Klasse und Scham erzählen.mehr...

Buchrezensionen

Klaus Oberrauner: MorendoDas Mädchen mit der Möwe

Ausschnitt vom Buchcover.
Abbazia im Fin-de-Siècle. Ana, die Tochter des Kurarztes, ist spurlos verschwunden. Der biedere Ermittler Fürst Ferdinand Broschenberg aus Wien wird an den düsteren, nebeligen, [...]mehr...

Buchrezensionen

Arthur Miller: Tod eines HandlungsreisendenArthur Millers literarisches Psychodrama

Natürlich war »Tod eines Handlungsreisenden« weder Arthur Millers erstes noch sein letztes Bühnenwerk – wohl aber jenes seiner Theaterstücke, welches den Autor zu einem der »führenden Vertreter des modernen amerikanischen Theaters« werden lässt – eines Dramatikers, »der in Anlehnung an europäische Vorläufer gesellschaftskritische Themen mit neuen technischen Mitteln weitgehend realistisch auf der Bühne darstellt«.mehr...

Sebastian Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangenAuszug aus dem Buch

Rijndaal

Buchrezensionen

Über 100 Texte, Erklärungen, Zeitungsartikeln, Büchern und Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes, der antiimperialistischen Front, aber auch zum Aufstand in Syrien und dem Elend in den palästinensischen Flüchtlingslagern.mehr...

Buchrezensionen

Sebastian Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangenDie Waffe der Kritik kann nicht die Kritik der Waffen ersetzen

G20Proteste in Hamburg, Juli 2017.
Über 100 Texte, Erklärungen, Zeitungsartikeln, Büchern und Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes, der antiimperialistischen Front, aber auch zum Aufstand in Syrien und dem Elend in [...]mehr...

Buchrezensionen

Libuše Moníková - Die FassadeGlänzende Parabel über die Rolle der Kunst

Schloss Friedland i.
Der 1987 von der tschechischen Autorin Libuše Moníková veröffentlichte Roman „Die Fassade“ ist ein intensives Werk, welches in die tiefen Abgründe verschiedener tragischer [...]mehr...

Buchrezensionen

Daria Bogdanska: Von untenDruck von unten

Daria Bogdanskas «Von unten» erzählt in schlichten Bildern, die an Persepolis von Marjane Satrapi erinnern. Die Erlebnisse stehen im Mittelpunkt, ein verschnörkeltes Kunstwerk soll das Buch nicht sein.mehr...

Buchrezensionen

Erasmus Schöfer: Die Kinder des Sisyfos. Roman-Tetralogie.The Times They Are A Changin´ …

Rund fünfzig Jahre seit dem Auftritt der sogenannten 68er gegen Vertreter des Establishments und nahezu zwanzig Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes der Tetralogie Die Kinder des Sisyfos 1968-1989 des 1931 geborenen Schriftstellers Erasmus Schöfer, „Ein Frühling irrer Hoffnung“ hat der Dittrich-Verlag das volumöse, vier Bände und etwa zweitausend Druckseiten umfassende Hauptwerk des Autors 2018 noch einmal aufgelegt.mehr...

Buchrezensionen

Stefan Heym: Schwarzenberg1945 – Räterepublik im Nirgendwo

Schwarzenberg Erzgeb.
Heym entwickelt am historischen Beispiel des zeitweise unbesetzten Landkreises Schwarzenberg zwischen Amerikanern und Russen das Laborexperiment eines Räte-Deutschlands, erwachsen aus eigener [...]mehr...

Wolfgang Bittner: Die Heimat, der Krieg und der Goldene WestenWolfgang Bittners Heimatroman

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner bei einer Lesung.

Buchrezensionen

Wolfgang Bittner ist ein so erfahrener wie fleissiger Roman-, Sachbuch- und Jugendbuchautor, der auch publizistisch durch zeitkritische Kommentare wirkt.mehr...

Buchrezensionen

Jens Genehr: ValentinBilder des Grauens

Der Comic erzählt vom Bau eines gigantischen Bunkers in Bremen durch Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus. Viele Bremer*innen sind wahrscheinlich noch nie da gewesen. Warum auch?mehr...

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Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die SöhneUm nicht zu stagnieren

Thomas Braschs Erzählband „Vor den Vätern sterben die Söhne“ verursacht ein Ziehen in der Brust. Auch heute noch, fast ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen.mehr...

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Stefan Körbel: Wendekreis oder die Vollendung der deutschen Einheit im SüdpazifikRollos Resterampe und der grüne Gummibonbon

Rollo Schultz, „xundfünfzig Jahre alt“, Bewohner/Betreiber einer Laube in Pankow. Gelernter und gebliebener Ostberliner.mehr...

Peter-Paul Zahl: Die GlücklichenDas linke Ghetto aus der Perspektive eines Schelmes

PeterPaul Zahl 2006 bei einer Lesung im Ratinger BuchCafé Peter & Paula.

Buchrezensionen

Ein Knastbuch. Wiedermal. 40 Jahre nach seiner Ersterscheinung habe ich Lust an den Schelmenroman «Die Glücklichen» des anarchistischen Literaten, Druckers und Aktivisten Peter-Paul Zahl zu erinnern, welchen er zwischen 1973 und 1979 während seiner zehnjährigen Haft schrieb.mehr...

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Christa Wolf: Der geteilte HimmelZwei Hälften der Welt

Karl Neumann, Christa Wolf und Günter de Bruyn (v.l.n.r.), nahmen im Januar 1967 an dem «Rahnsdorfer Gespräch» im Klub der Kulturschaffenden Berlin teil.
„Wohl jeder Leser, jede Leserin von Christa Wolf wird Sätze von ihr aufsagen können, die er eine Zeit seines Lebens mit sich getragen hat“, heisst es in einer Biographie über die [...]mehr...

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Jonathan Raymond: Old Joy„Everything was different there“ - Die Naturidee in Old Joy

Die Natur spielt in Old Joy eine wichtige Rolle. In der Erzählung von Jonathan Raymond kommen zahlreiche, sehr ausführliche Naturschilderungen vor, Bäume und Pflanzen werden beim Namen genannt, es gibt Lupine, Heidekraut, Fingerhirse, Pappeln, Schierling- und Wacholderäste.mehr...

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Svende Merian: Der Tod des MärchenprinzenNotizen zu einem feministischen Roman

Contaminadas
„Der Tod des Märchenprinzen“ von Svende Merian ist eine Geschichte, welche gleichzeitig hoch aktuell und zum Zeitpunkt seines Erscheinens vor 40 Jahren schon überholt gewesen ist. Der [...]mehr...

Yoko Tawada: Sendbo-o-teDie Krakenmenschen

Fukuoka, Japan.  ぱちょぴ(投稿者)

Buchrezensionen

Nach einer Katastrophe bricht Japan den Kontakt zum Rest der Welt ab. Die Zukunft liegt in den Körpern der jungen Generation. In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die Insel Honshu und Tokyo nicht mehr der Mittelpunkt Japans.mehr...

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Koschka Linkerhand: Die Irrfahrten der Anne BonniePiratinnen-Abenteuer auf feministisch

Als „Coming-of-Age-Geschichte“ bezeichnet die Leipziger Autorin Koschka Linkerhand ihren Roman «Die Irrfahrten der Anne Bonnie», der schon einige Jahre zuvor die Grundlage für ein Theaterstück war.mehr...

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Tijan Sila: Die Fahne der WünscheEin Flipper macht Revolte

Autor Tijan Sila und Verleger Ulrich Wellhöfer (rechts).
Der Bosnier Tijan Sila kam als Kriegsflüchtling in den 1990ern aus Bosnien nach Deutschland. Man kann den Roman «Die Fahne der Wünsche» mit ihrem an sozialistische Staaten erinnernden [...]mehr...

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Naomi Alderman: Die GabeElektrisiert

Was passiert, wenn Machtverhältnisse sich verschieben? Einen besonders radikalen Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse beschreibt Naomi Alderman in ihrem Roman „Die Gabe“.mehr...

Perihan Magden: Ali und RamazanSo sehr, wie es nur geht

Blick auf Istanbul.

Buchrezensionen

„Ali und Ramazan“ ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt. In klarer aber reicher Sprache erzählt die Autorin Perihan Mağden darin die Geschichte der zwei Jungs Ali und Ramazan, die in einem Waisenhaus aufwachsen und sich dort ineinander verlieben und so die Zumutungen, mit denen sie konfrontiert werden, überstehen – bis es nicht mehr weitergeht.mehr...

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Christina Dalcher: VoxDu sollst nicht sprechen

Die US-amerikanische Autorin Christina Dalcher beschreibt die konsequente Unterdrückung von LGTBIQ in ihrem Debütroman „VOX“ radikal und teilweise geradezu plakativ. Dank dieser brachialen Darstellung wird der Schrecken der ausgemalten Welt noch besser spürbar.mehr...

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Sibylle Berg: GRM. Brainfuck.Erwachsenwerden in der Endzeit

Sibylle Bergs neuer Roman «GRM. Brainfuck.» erzählt von einer Jugend nach dem Brexit: böse, hellsichtig und messerscharf.mehr...

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Josefine Rieks: ServerlandYouTube im Untergrund

Serverracks in einem DatenCenter.
Josefine Rieks Roman «Serverland» möchte Vieles sein – Dystopie, Road-Novel, Entwicklungsroman, Buddy-Geschichte – und zerbricht fast unter dem Kunstgriff, dies alles auf schmalen 170 [...]mehr...

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Bernhard Schlink: Der VorleserBestBestSeller oder Much Ado About Few

Der Autor Bernard Schlink soll am 6. Juli 2019 75 Jahre alt werden.mehr...

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Nanni Balestrini: TristanoZeichen und Spuren

Nanni Balestrini, Potere Operaio (1971), zuletzt gezeigt in seiner interdisziplinären und transnationalen Ausstellung.
Nanni Balestrini starb am 20. Mai 2019 in Rom. Er war hierzulande vor allem wegen seines Romans »Wir wollen alles« bekannt. In dem 1971 veröffentlichten und von Peter O. Chotjewitz ein Jahr [...]mehr...

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Kolja Mensing: FelsStolperstein im Bücherregal

Empfehlung für das nächste Familienfest: Der dokumentarische Roman „Fels” von Kolja Mensing. Zwischen Sahnetorte und Kaffeekanne die gemeinsame Zeit mit der Verwandtschaft für Fragen an die deutsche Vergangenheit nutzen.mehr...

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Zum Tod von Nanni Balestrini«Wir wollen alles»

Nanni Balestrini war Redakteur der Zeitschrift Il Verri, Mitbegründer der Gruppe Potere operaio und wichtiger Unterstützer der Autonomia-Bewegung. Am 20. Mai 2019 ist der Schriftsteller und Chronist in Rom verstorben. Ein Nachruf auf den politischen Aktivisten.mehr...

Édouard Louis: Wer hat meinen Vater umgebrachtDer zerstörte alte, weisse Mann

Fabrikgebäude in Toulouse.

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Eigentlich müsste am Ende des Buchtitels ein Fragezeichen stehen. Doch Édouard Louis hat keine Frage.mehr...

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Julia von Lucadou: Die HochhausspringerinDer böse Traum des Neoliberalismus

Im Roman «Die Hochhausspringerin» spielt in einer Stadt in der nahen Zukunft. In ihr werden die Häuser zum Zentrum hin immer höher, die Wohnungen darin luxuriöser.mehr...

Wolfgang Schorlau: Der grosse PlanPrivatermittler Georg Dengler

Der deutsche KriminalSchriftsteller Wolfgang Schorlau auf Lesereise 2010 in Marburg.

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Seit seinem so aufklärend-erhellenden wie unterhaltsam-spannenden faction-Krimi gegen die Vertuschung von NSU-Morden durch ganzdeutsche Staatsschutzbehörden, «Die schützende Hand.mehr...

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Anke Stelling: Schäfchen im TrockenenKinder, Küche, Klassenbewusstsein

Resi ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin und die erzählende Hauptfigur in Anke Stellings Roman „Schäfchen im Trockenen“.mehr...

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Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutex 3Furchtbar und faszinierend

Virginie Despentes am Prix Landerneau, Februar 2015.
Es wird gefickt, gesoffen, gekokst und gekifft. Menschen beschimpfen und vermöbeln sich, hassen und lieben einander, kotzen, feiern, heulen, liegen sich in den Armen. Es fallen sehr viele [...]mehr...

Manès Sperber: Wie eine Träne im OzeanRegentropfen auf der Uniform

Manès Sperber (links im Bild) um 1960.

Buchrezensionen

In der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ wendet sich Manès Sperber, ein Kommunist und Überlebender, den mit der russischen Oktoberrevolution verbundenen Hoffnungen und Enttäuschungen zu.mehr...

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