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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutex 3Furchtbar und faszinierend

Virginie Despentes am Prix Landerneau, Februar 2015 .

Es wird gefickt, gesoffen, gekokst und gekifft. Menschen beschimpfen und vermöbeln sich, hassen und lieben einander, kotzen, feiern, heulen, liegen sich in den Armen.mehr...

Buchrezensionen

Manès Sperber: Wie eine Träne im OzeanRegentropfen auf der Uniform

Manès Sperber (links im Bild) um 1960.

In der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ wendet sich Manès Sperber, ein Kommunist und Überlebender, den mit der russischen Oktoberrevolution verbundenen Hoffnungen und ...mehr...

Buchrezensionen

Eva Geber / Ruth Klüger: Louise MichelDie Anarchistin und die Menschenfresser

Interessierte Menschen sind vertraut mit Louise Michel als kämpferischer Anarcho-Feministin, sei es auf der Strasse, im Saal oder am Schreibpult.mehr...

Buchrezensionen

Peter Weiss: Die Ästhetik des WiderstandsDie Schönheit des lebendigen Denkens

Der deutsche Autor Peter Weiss (19161982).

„Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss ist ein monumentales Werk. Mit knapp 1200 dünnen, eng beschriebenen Seiten, auf denen absatzlose, mitunter schier endlose Sätze geschrieben stehen, ...mehr...

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Takis Würger: StellaDie Ästhetik des Schreckens

Takis Würger wagt sich in seinem neuen Roman «Stella» an einen hochbrisanten historischen Stoff. Und doch dürfte sein Roman weit mehr über den gegenwärtigen Zustand der Literatur aussagen als über die deutsch-jüdische Geschichte.mehr...

Dina Nayeri: Drei sind ein DorfDie Heimat reist mit

Sauerkirschen.

Buchrezensionen

Man wünschte, es gäbe mehr Bücher wie dieses. Und man wünschte, dass die Menschen voller Hass und Hochmut gegenüber Flüchtenden doch einmal so ein Buch lesen würden.mehr...

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Helene Hegemann: BungalowPosttraumatisches Theater - Helene Hegemanns neues Buch ist Krieg im Dauerzustand

Helene Hegemann (rechts im Bild) im Gartenbaukino in Wien, Oktober 2017.

Im Zentrum von Helene Hegemanns “Bungalow” steht ein junger Mensch, dem jedes Erwachsenwerden versagt wird. Die Welt befindet sich hier ständig am Rande des Zusammenbruchs. Dieser Rand ist ...mehr...

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Julia Zejn: Drei WegeDrei Frauenleben in drei Episoden

Paul Cézanne.

Es sind nicht die aufsehenerregenden Geschehnisse aus den Schlagzeilen, die in der Graphic Novel „Drei Wege“ im Mittelpunkt stehen. Vielmehr widmet sich Julia Zejn in drei unterschiedlichen ...mehr...

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Christian Geissler: KamalattaAnother lovesong

Christian Geissler hat es sich und seinen Lesern nie leichtgemacht. Davon kündet nicht zuletzt der Versuch, in seinem Roman kamalatta einen Bogen zu spannen von den Kämpfen der arbeitenden Klasse, von der Widerstandslinie gegen den Nationalsozialismus hin zum bewaffneten Aufbruch im postfaschistischen Deutschland.mehr...

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Wu Ming: ManituanaMohawks, Mohocks und das Empire

Die Stadtindianer sind zurück! Nicht die aus Westberlin oder Rom oder gar ihre Vorbilder, die Tupamaros Montevideos in Uruguay.mehr...

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Tom Gauld: Kochen mit KafkaTom Gauld? Genial!

Tom Gauld am Salon international du livre in Québec 2015.

Bisher galt der 1976 geborene schottische Zeichner Tom Gauld hierzulande als Geheimtipp unter Cartoonist*innen und Comicnerds. Unter diesen fand er nicht wenige Nachahmer. Mit seiner aktuellen ...mehr...

Andreas Staudinger: ParadiessuchtAus der Zeit gefallen

Aramis (Hans Peter Sagmüller) in Schloss Lind bei Neumarkt, Steiermark.

Buchrezensionen

Wer damals mit den Achtundsechzigern zu tun hatte, dürfte von ihm wissen, dem 2010 verstorbenen Hans Peter Sagmüller, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Aramis.mehr...

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SVK: Wir sind HeldinnenStifte zu Boxhandschuhen

Ein „Selbstverteidigungskurs mit Worten“ aus Kreuzberg/Berlin hat einen Sammelband an Kurzgeschichten herausgebracht. Die Autorinnen sind zehn Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren, die sich damit den Stift zum Boxhandschuh der Wahl gemacht haben: In grösstenteils schriftlichen, mal kürzeren, mal längeren, manchmal bebilderten und fotografierten Erzählungen berichten die Mädchen von ihren Schul- und Freizeiterfahrungen.mehr...

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Heinz Strunk: Das TeemännchenBesserung ist nicht in Sicht

Anders als die Bestseller »Der goldene Handschuh« und »Jürgen« ist »Das Teemännchen« kein Roman, sondern eine Sammlung von Kurzgeschichten.mehr...

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Timur Vermes: Er ist wieder daMonotoner Klamauk

Berlin 2011 – Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück aus 77 Jahre währender Abwesenheit. Details seiner Rückkehr und seines zwischenzeitlichen Verbleibs bleiben der Imagination des Lesers überlassen.mehr...

Wolfgang Herrndorf: »Arbeit und Struktur«Im Angesicht des Todes

Wolfgang Herrndorf, Deutscher Schriftsteller, nominiert mit seinem Roman «Tschick» für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011, Jury.

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Wolfgang Herrndorf, geboren 1965, verstorben im August 2013 im Alter von gerade einmal 48 Jahren. Nach seiner Krebsdiagnose im Jahr 2010 stürzt sich der Autor in neue Projekte.mehr...

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Ingo Schulze: Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbstDie vermeintlich unaufhaltsame Revolution des Proletariats

Ingo Schulze auf der Frankfurter Buchmesse 2017 bei der Präsentation seinens neuen Romans „Peter Holtz.

Ingo Schulze hat trotz gelegentlicher Längen mit Peter Holtz am Ende einen im besten Sinne komischen Wendehelfer geschaffen, einen schrägen Vogel, der sich – zumindest in Sachen Skurrilität ...mehr...

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Simon Strauss: »Sieben Nächte«Kniefall vor der Konvention

Was hätte das für ein Roman werden können des jungen SZ-Redakteurs Simon Strauss, ein moderner Faust gegen die Saturiertheit und Langeweile seiner Zeit, gegen die »Superdaddys« und »Klappentextleser«, gegen »die Weichspüler und Dalai Lama-Nachahmer«, die wir sind.mehr...

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Peter Stamm: »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt«Das Dilemma einer ganzen Existenz

Peter Stammsalon du livre Genève 2012.

Neuer Roman, bekannte Narrative: In »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« greift der Schweizer Erfolgsautor Peter Stamm auf die alt-romantische Figur des Doppelgängers zurück und trifft ...mehr...

Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisstFeind der Gesellschaft

Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen (Zellen).

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In seinem Gangster-Drama „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ erzählt der deutsche Schriftsteller Hans Fallada die Vita eines straffällig gewordenen Buchhalters, der nach Jahren im Gefängnis vergeblich versucht, in der geordneten Welt „da draussen“ wieder Fuss zu fassen.mehr...

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Die Lebensgeschichte eines RebellenTorsten Seifert: Wer ist B. Traven?

Wer sich nicht schon vom schlichten Titel und dem irgendwie billig wirkenden Buchcover aus der Reihe Tropen bei Klett-Cotta abschrecken lässt, möchte das Buch am liebsten nach dem ersten Kapitel, in dem der Sensationsreporter Leon B.mehr...

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Überlegungen zu einer Allegorie in Henrik Ibsens Drama Peer GyntIch – eine Zwiebel

Henrik Ibsen, ca 1898.

Henrik Ibsens Drama Peer Gynt, ursprünglich ein dramatisches Gedicht nach der Vorlage norwegischer Märchen, dann umgearbeitet zu einem Bühnenstück und uraufgeführt 1876 in Kristiania (heute ...mehr...

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Originaltitel - Post OfficeCharles Bukowski: Der Mann mit der Ledertasche

«Der Mann mit der Ledertasche» ist ein autobiografischer Roman und Henry Chinaski kein anderer als Charles Bukowski. Das ’Pseudonym’ behielt er auch später u.a.mehr...

Michael Schröter: Mäcke Häring – Der falsche EckensteherEine Graphic Novel-Kriminalserie aus Berlin

BerlinArbeiterstadt, 1920.

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Michael Schröter aus Berlin Prenzlauer Berg gehörte einst zu den Zeichnern des „Mosaik“. Mit „Mäcke Häring“, einer Graphic Novel-Kriminalserie bedient er seit sechs Jahren die Ästhetik der DDR-Kultzeitschrift.mehr...

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Jörn Birkholz: Das Ende der liegenden AchtBlinde Überlebenstriebe in Lichtenhagen

Auf der zwanghaften Suche nach unverbindlichem Sex mit Online-Bekanntschaften diverser Dating-Portalen verschlägt es einen geschiedenen, gutsituierten Vierzigjährigen in die Parallelwelt der heruntergekommenen Plattenbauten im Osten der Bundesrepublik Deutschland.mehr...

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Alex Gräbeldinger: Verloren im Weltall, verwahrlost auf ErdenTherapietagebuch eines Punk-Rockers

Der im subkulturellen Bereich wohlbekannte Alkohol-Poet und Punk-Apologet Alex Gräbeldinger führt in seiner bereits dritten Buchveröffentlichung mit dem Titel „Verloren im Weltall“ den sagenhaften und eigentümlichen Erzählstil seines zweiten Bandes kompromisslos und konsequent fort.mehr...

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Jérôme Leroy: Der BlockDie Geschichte des Front National als Kriminalroman

Treffen der Front National am 1.

Alles nur Fiktion? Ein Roman über zwei Faschisten verdeutlicht, wie die extreme Rechte und die rechtspopulistische Partei Frankreichs zu dem geworden sind, was sie sind. Jérôme Leroy nähert sich dem ...mehr...

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Upton Sinclair: Der DschungelDas grosse Arbeiterelend in den Schlachthöfen von Chicago

Der Schriftsteller und Aktivist Upton Sinclair verarbeitete vor mehr als hundert Jahren in seinem sozialkritischen Roman «Der Dschungel» seine Eindrücke über die menschenunwürdige und erbarmungslose Ausbeutung der osteuropäischen Migranten in den neu entstandenen Industriezonen von Chicago.mehr...

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The American NightmareImbolo Mbue: Das geträumte Land

New York City.

Imbolo Mbue, eine US-Autorin mit Wurzeln im westafrikanischen Kamerun, landete mit ihrem ersten Roman „Das geträumte Land“ einen Bestseller. Der Roman handelt in New York, dort prallen die ...mehr...

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Wladimir Sorokin: TelluriaMit einem Nagel im Kopf durch Eurasien

Eine zynische Zukunftsvision von Vladimir Sorokin, in der die Droge Tellur den Gipfel der Glückseligkeit darstellt. Sorokins Roman Telluria spielt in der nahen Zukunft, irgendwann in der Mitte des 21.mehr...

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Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDer FN-Propaganda aufgesessen

Aus Eribons Bestseller ableiten, der Front National werde dank den Stimmen ehemaliger Kommunisten gewählt: Ein wohlfeiler Irrtum. Das deutsche Feuilleton- und Talk-Show-Wesen hat es hingekriegt, das Buch vollkommen zu verfälschen und für politische Nebenzwecke zu instrumentalisieren. In der Kritik wurde Eribon mit allerlei Spekulationen zum «Weltweisen» gekürt.mehr...

Ungeschminkte EmotionenThomas Melle: Die Welt im Rücken

Thomas Melle in der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr.

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Der Schriftsteller Thomas Melle feierte 2011 mit seinem Roman Sickster einen ersten Erfolg. Er wurde für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert.mehr...

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Geschichtsphilosophische Anmerkungen zu Dantons TodDas Scheitern der Befreiung

Georg Büchners «Dantons Tod» ist das Revolutionsdrama schlechthin. Das gilt in ästhetischer wie in inhaltlicher Hinsicht gleichermassen, wobei hier nur letzterer Aspekt von Interesse ist.mehr...

Horst Eckert: WolfsspinneKriminelle Energien in der Belletristik

Teilansicht des Strafjustizzentrums in MünchenNeuhausenNymphenburg, Nymphenburger Strasse 16, dem Verhandlungsort des NSUProzesses – Blick auf den gesonderten Gebäudezugang an der Nymphenburger Strasse für die Verfahrensbeteiligten, insbesondere die Nebenkläger und Nebenklagevertreter.

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Horst Eckert verknüpft in seinem dritten Fall um den Hauptkommissar Veih gekonnt Realität und Fiktion und ordnet aktuelles Geschehen literarisch ein.mehr...

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Pola Oloixarac: KryptozänHacker aller Länder, vereinigt euch!

Dass man in technologieverrückten Zeiten noch gute Science-Fiction Romane schreiben kann, beweist die junge argentinische Autorin in ihrem neuesten Werk. «Kryptozän» ist Pola Oloixaracs zweiter Roman.mehr...

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Ronald M. Schernikau: Die Tage in LZu bunt fürs Grau

Leipzig, DDR, 1989, Petersstrasse, Blick in Richtung Markt.

Ronald M. Schernikau porträtiert die DDR kurz vor dem Fall der Mauer und dem Kollaps der sozialistischen Blockstaaten und erinnert an ihr Versprechen einer besseren aller bisherigen Welten. Die ...mehr...

Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands«Sie müssten selber mächtig werden dieses Griffs»

Szene aus dem Peter WeissFilm «Studie II» («Hallucinationer»), 1952.

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«Die Ästhetik des Widerstands» von Peter Weiss gilt als «Jahrhundertwerk». Bis heute bewegt es ästhetisch und politisch.mehr...

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