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Film

Der Kaiser und sein AttentäterMacht und Rebellion

Der chinesische Regisseur Chen Kaige am 26.
Ganz anders als Yimou Zhang in „Hero“ erzählt Chen Kaige in «Der Kaiser und sein Attentäter» die Geschichte des Königs von Qin, der als Gründer eines mit dem Schwert vereinten Chinas gilt.mehr...

Kultur

Lili Marleen„Aussuchen, wie man leben will, wenn man überleben will?”

Rainer Werner Fassbinder und Hanna Schygulla in Venedig, 1980.
Fassbinders „Lili Marleen” ist in einer Hinsicht ein Phänomen: Einerseits hatte Fassbinder geschworen nie wieder mit Hanna Schygulla zusammenarbeiten zu wollen, andererseits verkörperte [...]mehr...

Kultur

Zombie 2: Day of the DeadHorrorgestalt Mensch

„Day of the Dead“ – der dritte Teil der Horror-Trilogie von George A. Romero – gilt bei vielen als weniger gut im Vergleich zu „Night of the Living Dead“ und „Dawn of the Dead“.mehr...

Kultur

Sie küssten und sie schlugen ihnRaus und weg ...

Der französische Filmschauspieler JeanPierre Léaud im Jahr 2000.
Es geht um Missbrauch, ja, auch um Verrohung, sicherlich. Aber man würde den ersten Teil der aus fünf Filmen bestehenden Antoine-Doinel-Reihe von François Truffaut missverstehen, wenn man [...]mehr...

Kultur

ChinatownEverybody’s alone

„Chinatown“ gehört zu den Klassikern des film noir. Polanski schloss mit seinem 1974 gedrehten Film fast nahtlos an die grossen Beispiele der 50er Jahre an, und nicht zuletzt John Hustons zentrale Rolle in „Chinatown“ nimmt direkt Bezug auf diese Tradition.mehr...

The InsiderZweikampf à la Michael Mann

Der USamerikanischer Regisseur Michael Mann, Dezember 2012.

Kultur

„The Insider“ beruht auf einem Artikel der amerikanischen Journalistin Marie Brenner in der Zeitschrift „Vanity Fair“ mit dem Titel „The Man Who Knew Too Much“ über den ehemaligen Forschungsleiter des amerikanischen Zigarettenkonzerns Brown & Williamson, der gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aussagte, weil der mit unlauteren Mitteln die Wirkung des Nikotins in Zigaretten und damit die Suchtwirkung beträchtlich erhöhte.mehr...

Kultur

SitcomVoila !

Der französische Filmregisseur François Ozon, September 2014.
François Ozon war eigentlich immer für eine Überraschung gut. Man denke an „Unter dem Sand”, „8 Frauen” oder „Swimming Pool”. 1998 drehte Ozon einen – ja soll man sagen [...]mehr...

Kultur

Der Mann, der zu viel wussteTrügerischer Schein

James Stewart spielt im Film von Alfred Hitchcock die Rolle des Familienvaters Ben McKenna.
1934 hatte Hitchcock bereits seinen 18. Film gedreht. Der hiess „The Man Who Knew Too Much“. 1956 griff Hitchcock die gleiche Geschichte noch einmal auf (sein einziges Remake), änderte [...]mehr...

Kultur

Arlington RoadAllzu platte Wahrheiten

Bei manchen Filmen steht man vor einer schwierigen Entscheidung, ob man vor Wut über die katastrophal zusammen geschusterte Story zerspringen möchte oder dem Suspense und dem Anliegen des Films doch noch ein paar Seiten abgewinnen kann – was dann wieder beruhigend auf’s Gemüt schlägt. „Arlington Road“ ist so ein halbgarer politischer Thriller, der viel will und wenig weiss.mehr...

Kultur

Jackie BrownBetrug !!!

Pam Grier. Manche Tarantino-Fans nahmen dem „Meister“ übel, dass er in „Jackie Brown“ nach einem Roman von Elmore Leonard den Star der blaxploitation-Filme der 70er Jahre („Coffy“, „Foxy Brown“) derart in den Mittelpunkt der Handlung schob, dass man schon annehmen „musste“, der Herr Regisseur habe sich verliebt.mehr...

Kultur

Der weisse HaiHi !!

BuchCover von Peter Benchley’s Jaws.
„Der weiss Hai” setzte neue Massstäbe des Schreckens, des Gruselns und der Angst. Wie Hitchcock in „Birds” harmlose Vögel zu kollektiv und bewusst angreifenden Bestien deklariert [...]mehr...

Ein einmaliges ExperimentStar Wars: Rückblick auf eine Saga

Star WarsKulisse im Disneyland.

Kultur

Filme wie Lucas „Star Wars” (sechs Teile) spalten die Kinogemeinde in „absolute” Befürworter und eben solch „absolute” Gegner.mehr...

Kultur

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith„So stirbt die Freiheit – unter tosendem Beifall“

Bei „Star Wars“ scheiden sich die Geister. Aber das ist nichts Besonderes. Man kann darüber streiten, welche der sechs Filme zwischen 1977 und 2005 nun besonders gut oder weniger ansprechend sind.mehr...

Kultur

Young AdamGähnende Langeweile

Kino ist ein Ort des Erzählens. Wer nichts zu erzählen hat, macht keine Filme.mehr...

Kultur

HeatEin Teufelskreis

Wer die Filme von Takeshi Kitano (etwa „Sonatine”) kennt, wird sich bei „Heat” vielleicht an diesen japanischen Regisseur der Extraklasse erinnert fühlen. Wie Kitano schildert Michael Mann eine gefährliche, bedrohliche und zugleich in sich verlorene Welt.mehr...

Star Wars: Episode II – Angriff der KlonkriegerWörthersee und Eisengiesserei

Star WarsWelt im Disneyland.

Kultur

„Am Tag, als der Regen kam, lang ersehnt, heiss erfleht ...“, hiess es in einem Schlager der 50er Jahre. Nun war er da, der kühlende Regen.mehr...

Kultur

Despair – Eine Reise ins Licht„Helixe und Fermänner”

Dirk Bogarde (hier mit Jane Birkin am Film Festival von Cannes, 1990) spielt im Film «Despair» von Rainer Werner Fassbinder die Rolle von Hermann.
Fassbinder zeichnet in „Despair” nach einem Roman von Nabokov und auf Basis eines Drehbuchs, das ihm einer der bekanntesten Drehbuchautoren, Tom Stoppard, schrieb, das Bild eines Mannes, [...]mehr...

Kultur

Kommissar Beck - Der Lockvogel / TodesengelMittelmass

„Der Lockvogel” (1997) und „Todesengel” (1997) sind zwei gute oder, wenn man will, schlechte Beispiele für verkorkste Kriminalfilme aus der Reihe um den Stockholmer Kommissar Beck.mehr...

Kultur

Star Wars: Episode I – Die dunkle BedrohungDigitalisierung versus Zauber?

Werbemaschimnerie von Star WarsEpisode 1.
George Lucas ist schon ein Phänomen. Es scheint so eine Art Lebenswerk für ihn zu sein, die Saga über 28 Jahre hin immer wieder aufleben zu lassen. 1999 drehte er der Saga Anfang, einen [...]mehr...

Mein Name ist NobodySergio Leones Abgesang auf den Western

Sergio Leone, 1975.

Kultur

„Mein Name ist Nobody“ ist der vorletzte Versuch Leones, seine Position als Regisseur eines speziellen italienischen Westerns zu behaupten.mehr...

Kultur

Der Tiger von New YorkDschungel der Grossstadt

„Der Tiger von New York” ist eine besonders eigenwilliges Beispiel für einen film noir, in dem Kubrick bereits einige der Elemente seiner spezifischen Art und Weise, Filme zu drehen, offenbarte.mehr...

Kultur

Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-RitterLucas Endkampf im Universum

Star WarsKulisse im Disneyland.
Sieht man sich nach gut 40 Jahren den dritten Film, Episode VI, der Star-Wars-Saga wieder einmal an, erstaunt vor allem, mit welchen Animationen und Tricks schon damals gearbeitet wurde.mehr...

Kultur

Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurückVon der Kraft des Mythos

Die Meinungen über die Star-Wars-Saga gehen weit auseinander. Während die einen vor Begeisterung die Reihe zu einem Kult machen und sich darüber streiten, welche der Episoden denn nun die beste sei, halten andere sie für tricktechnisch aufgeladenen Kinderkram. Wie dem auch sei: Jedenfalls enthält die Saga alle Elemente eines Mythos im High-Tech-Anzug.mehr...

Anatomie 2Trivialer Unfug ohne Schrecken

Heike Makatsch an der Frankfurter Buchmesse 2005.

Kultur

Die öffentliche Diskussion über ethische Fragen ärztlicher Forschung – Klonbabys und anderes mehr – ist zweifellos ein ernstes Thema über (nicht nur medizinische) Perspektiven unserer Gesellschaft.mehr...

Kultur

Sorry we missed youWas tun wir einander bloss an?

In gewohnter Manier wird in Ken Loachs neuem Film „Sorry We Missed You“ eine Geschichte aus dem Alltag von unten erzählt. Es dreht sich um eine typische, moderne Arbeiterfamilie in Newcastle, mit typisch modernen Problemen.mehr...

Kultur

Star Wars: Episode IV – Eine neue HoffnungFantasy im globalen Zeitalter

Als „Star Wars“ (später dann als „Star Wars: Episode IV A New Hope“ betitelt) 1977 die Kinos erreichte, war der Teufel los.mehr...

Kultur

Aretha Franklin: Amazing GraceEine Feier des Glaubens

Aretha Franklin bei dem Auftritt «The Gospel Tradition: In Performance at the White House» im weissen Haus, April 2015.
«Amazing Grace» ist eine eindrucksvolle Dokumentation über eines der wichtigsten Alben der Musikgeschichte und über die Kraft der Musik in unserem Leben. Mit reichlich Verspätung schafft [...]mehr...

Kultur

Hakan Nesser: Der unglückliche Mörder (Carambole)Folgenschwere Initialzündung

Der Film entstand – wie einige andere auch (u.a. „Münsters Fall“ und „Borkmanns Punkt“) – nach einem Roman von Håkan Nesser, einem der wohl in Skandinavien, aber auch hier bekanntesten Kriminalschriftsteller, dessen Bücher zu Bestsellern wurden.mehr...

Kultur

And Now ... Ladies and GentlemenGepflegte Langeweile am laufenden Band

Der französische Filmregisseur Claude Lelouch, Januar 2013.
Claude Lelouch ist heiss umstritten. Die einen lieben ihn, die anderen machen ihn nieder. „And now ... Ladies and Gentlemen“ wurde für die Präsentation in hiesigen Kinos um knapp eine [...]mehr...

Kultur

TausendschönchenDie Realitäten zerstückelt, die Männer entmannt, alle Konventionen gebrochen und eine Menge Essen verschlungen

„Tausendschönchen“ oder „Sedmikrasky“ gilt als Hauptwerk der „Tschechischen Neuen Welle“, wurde direkt nach seinem Erscheinen verboten und dessen Regisseurin Věra Chytilová, die sich offen gegen jede Zensur aussprach, bis 1975 mit einem Veröffentlichungs-Verbot belegt.mehr...

Kultur

Satansbraten„Ist das das Paradies?”

In „Satansbraten” von Rainer Werner Fassbinder steht einer der egozentrischen Ex-Ideologen der linkesten aller linken 68er Jahre im Zentrum des Geschehens, der Dichter Walter Kranz, den Kurt Raab in unübertrefflicher Weise „tanzen” lässt.mehr...

IntrigeDer gewöhnliche Antisemitismus

Roman Polanski und Ryszard Horowitz am Set von «Polanski, Horowitz.

Kultur

Es dauert eine Weile, bis man aus dem Kino wieder in der Gegenwart ankommt, mit ihrem elektrischem Licht und Autos und Bahnen und Asphalt.mehr...

Kultur

Alamo – Der Traum, das Schicksal, die LegendeSorry, but it doesn’t work

Als John Wayne 1960 Regie und Hauptrolle in „The Alamo” übernahm, konnte man vertrauen auf: Heroismus, Patriotismus, reaktionäre Botschaften und: spannende Unterhaltung, Da wusste man, was man hat, wie immer bei Wayne.mehr...

New York - Die Welt vor deinen FüssenWider das Sesselsitzen

West SideSkyline von Manhattan, New York.

Kultur

Matt Green dürfte der berühmteste Spaziergänger der Welt sein. Nachdem er bereits von der US-amerikanischen Ost- zur Westküste gelaufen ist, erlief er nun seine Heimatstadt New York.mehr...

Kultur

EkelDie moderne Angst

„Ekel“ ist ein Film über Angst und Panik, der durch die Drastik seiner Darstellung gerade im letzten Drittel dem Zuschauer einiges abverlangt.mehr...

Kultur

Spuren - Die Opfer des NSUDie Zeit heilt keine Wunden

Denkmal für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Dortmund.
Als der Prozess um die Morde an neun Männern türkischer und griechischer Herkunft und einer deutschen Polizistin begann, schmückten monatelang Porträtfotos von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe [...]mehr...

Über den Dächern von NizzaTo Catch a Husband

Der Hafen von Nizza.

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Lange Zeit war „Über den Dächern von Nizza“ nur in einer unvollständigen Kopie zu sehen. Paramount erlaubte dann dem ZDF, das farbenfrohe Original zu rekonstruieren.mehr...

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