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Film | Untergrund-Blättle

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Film

The Hate U GiveAbschussfahrt in die Gewaltdynamik

Der kanadische Schauspieler Lamar Johnson nach der Pressekonferenz zum Film «The Hate U Give».

Der neue Film «The Hate U Give» von George Tillman Jr. thematisiert die jüngsten rassistischen Polizeimorde in den USA und den Widerstand dagegen, der sich im Jahr 2013 und danach vor allem durch die Bewegung „#Black Lives Matter“ entwickelt hat.mehr...

Kultur

DestroyerDie Gewalt in der Welt

Australische Premiere von «Destroyer» im St.George OpenAir Kino mit Nicole Kidman.

Hollywood hat die Frauen entdeckt. Der Trend zu Protagonistinnen, die die üblichen Frauenklischeerollen nicht bedienen und selbstbestimmte Figuren sind, ist kaum zu übersehen. In «Destroyer» ...mehr...

Kultur

Serienkritik der Netflix StaffelPose: Queens, Prinzen und der Kampf um die Trophäen

Die Serie »Pose« beleuchtet die schwule und trans Latinx und Schwarze Subkultur im New York Ende der 1980er Jahre. Im Zentrum steht die ballroom Kultur und der Kampf der verschiedenen Häuser um die wichtigen Trophäen für ihre jeweilige Performances.mehr...

Kultur

American GraffitiLet’s Go to the Hop, oh baby ...

American Graffiti Reataurant in Bologna.

Viele kennen den Namen George Lucas nur im Zusammenhang mit der legendären Star-Wars-Reihe, die noch immer nicht abgeschlossen ist. „American Graffity“ war der Film, dessen finanzieller Erfolg ...mehr...

Kultur

Apocalypse Now (Redux)Retrospektive auf einen Jahrhundertfilm

Einen animalischen Albtraum hat man Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ einmal genannt, eine Reise in das Innere der menschlichen Hölle, in den Urgrund des Bösen in uns.mehr...

Charles Chaplin: Der grosse Diktator„Mut reicht nicht, Humor schon“

Chaplin´s Uniform als Hynkel in «Der grosse Diktator».

Kultur

Wenn am Schluss des Films «Der grosse Diktator» der jüdische Barbier, der für den grossen Diktator gehalten wird, vor den organisierten Massen und Soldaten auf die Empore steigt, auf der „Liberty“ eingemeisselt ist, und seine Rede hält, dann sehen wir nicht mehr den Friseur, dann sehen wir Charles Chaplin selbst.mehr...

Kultur

Schreie und Flüstern von Ingmar BergmanEin schonungsloses Meisterwerk

Der schwedische Regisseur Ingmar Bergman im Amstel Hotel in Amsterdam, Oktober 1966.

In «Schreie und Flüstern» porträtiert Regisseur Ingmar Bergman drei Schwestern, die sich in seelischen Extremsituationen befinden. Die Haupthandlung des Films spielt in einem vornehmen ...mehr...

Kultur

A Dog Called MoneyMit PJ Harvey auf Reise

PJ Harvey am «I’ll be your mirror» Festival im Alexandra Palace in London, Juli 2011.

Der britische Photograph Seamus Murphy hat PJ Harvey auf ihrer Reise zur Inspirationssuche nach Afghanistan, Kosovo und Washington, D.C. begleitet und daraus den Dokumentarfilm »A Dog Called ...mehr...

Kultur

Tanja - Life in Movement„Ein Blitz aus heiterem Himmel“

Der Film «Tanja - Life in Movement» über Tanja Liedtke ist kein äusserliches Jubelwerk oder gar ein Stück weinerlicher Rückschau.mehr...

Kultur

Die Identität hinter dem GesichtDie Maske

Ein Mann erleidet einen furchtbaren Unfall und bekommt danach das Gesicht eines anderen transplantiert. Was eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema Identität hätte sein können, wird bei „Die Maske“ von der polnischen Regisseurin Małgorzata Szumowska zu einer etwas unentschlossenen Mischung aus Dorfsatire und persönlichem Drama, das beidem nicht ganz gerecht wird.mehr...

Kultur

Untergetauchte Nazis und KriegsverbrecherOrson Welles: Die Spur des Fremden

Orson Welles auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam, Januar 1948.

Orson Welles, der mit «Citizen Kane» fünf Jahre zuvor einen der besten Filme aller Zeiten inszeniert hatte, drehte diesen „sanften” film noir «Die Spur des Fremden» um die Verfolgung eines ...mehr...

Der Saustall„Heftiger Streit“ ?

Der französische Schauspieler Philippe Noiret, Januar 2000.

Kultur

Die Geschichte, die Bertrand Tavernier in seinem 1981 inszenierten Film „Der Saustall“ erzählt, spielt zwischen Juli 1938 und dem Abschluss des sog. „Münchner Abkommens“ am 29.9.1938 in dem senegalesischen Dorf Bourkassa, in dem der französische Polizist Lucien Cordier für Ordnung sorgen soll.mehr...

Kultur

Dokumentation über Zwangsprostitution in den Minengebieten von PeruBy the Name of Tania

„By the Name of Tania“ fügt reale Schauergeschichten von Zwangsprostitution in peruanischen Minengebieten zu einem Schicksal einer fiktiven Einzelperson zusammen, die für all die Opfer steht.mehr...

Kultur

Über Mainstream-Medien und IslamismusSerienkritik: »Bruder – Schwarze Macht«

Das Promo-Poster der ZDF Mini-Serie »Bruder – Schwarze Macht« wirkt düster: Ein junger Mann, kaum zu erkennen in einem Hoodie hält eine Gebetskette in der Hand.mehr...

Kultur

RafikiLiebe: verboten

Zwei junge Frauen kämpfen um ihre Liebesbeziehung: Die kenianische Regisseurin Wanuri Kahiu erzählt in ihrem neuen Film «Rafiki» eine politische Geschichte aus ihrer Heimat.mehr...

WolfzeitAusnahme und Regel

Michael Haneke bei der Österreichpremiere von Das finstere Tal im Gartenbaukino in Wien.

Kultur

Michael Hanekes Film „Wolfzeit” ist allem Pomp, allen Übertreibungen, allen übertriebenen Dramatisierungen, Knalleffekten des Hollywood-Kinos, jedem Theatralisieren fern – so umstritten andererseits Hanekes Film, auch bei seinen Fans, die die „Die Klavierspielerin” oder „Code: unbekannt” mögen, sein mag.mehr...

Kultur

Joy von Sudabeh MortezaiKein Grund zur Freude

Die österreichische FilmRegisseurin Sudabeh Mortezai bei der Berlinale 2014.

»Joy« lautet der Titel und vielsagende Vorname der illegal in Österreich lebenden, nigerianischen Hauptfigur dieses Films der Wiener Regisseurin Sudabeh Mortezai. Fragestellend und nahezu ...mehr...

Kultur

Coffee and CigarettesDer Welt abhanden gekommen ...

„Jack Shows Meg His Tesla Coil“ ist eine von elf Szenen im Film «Coffee and Cigarettes» von Jim Jarmusch. Und man ahnt schon, um was es in allen elf Szenen ungefähr geht.mehr...

Kultur

Adam und Evelyn - Rezension zum Film von Andreas GoldsteinIm Blätterrauschen der letzten DDR-Tage

DDR August 1989.

1989. Ein wild belassener Garten an einem Hochsommerabend, Vögel zwitschern, Blätter rauschen. Ein altes Haus. Niemand weiter zu sehen. Die Szene bleibt länger stehen, so dass wir Zeit haben, ...mehr...

Kleiner Mann was nun?I, Daniel Blake

Der britische Filmregisseur Ken Loach an der Glasgow Universität während der Hetherington House Occupation, März 2011.

Kultur

Wer ist Daniel Blake? Daniel Blake, um die 50, von Beruf Tischler, ist ein freundlicher, aufmerksamer, hilfsbereiter Mann aus Newcastle.mehr...

Kultur

Identität statt KlasseSerienkritik: »Dear White People«

Die Netflfix-Serie »Dear White People« wird seit 2017 ausgestrahlt und beleuchtet das Leben schwarzer Studierender an einer US-amerikanischen Elite Universität. Nach zwei erfolgreichen Staffeln geht die Serie 2019 in die dritte Runde.mehr...

Kultur

Caruso im UrwaldFitzcarraldo

Filmregisseur Werner Herzog.

„Fitzcarraldo” ist in gewisser Hinsicht der Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen Herzog und Kinski. Nach „Aguirre, der Zorn Gottes” , „Nosferatu” und „Woyzeck” ist ...mehr...

Kultur

Ein Massenmörder ohne ZweifelMurer – Anatomie eines Prozesses

„Murer – Anatomie eines Prozesses“ rekonstruiert den Prozess an einem österreichischen NSDAP-Mann, der für den Tod Tausender Juden in Litauen verantwortlich war – und dennoch frei herumlief.mehr...

InvincibleEine Geschichte vor und nach Auschwitz

Der britische Schauspieler und Regisseur Tim Roth.

Kultur

Es gibt wohl keine filmische Auseinandersetzung mit dem Holocaust, von der man behaupten könnte: Ja, das ist es – sei es „Das siebte Kreuz” nach Anna Seghers, um ein frühes Werk zu nennen, sei es „Schindlers Liste”, „Der Pianist” oder sonst irgendein Streifen.mehr...

Kultur

Wild at HeartDie Geschichte von Sailor und Lula

„Wild at Heart” ist weit davon entfernt, eine „realistische” Geschichte im üblichen Wortsinn zu erzählen. Genau betrachtet erzählt David Lynch überhaupt keine Geschichte, obwohl die Beziehungen zwischen den handelnden Personen äusserst eng geknüpft sind und obwohl sich aus den Ereignissen, die im Film in der Vergangenheit spielen, logische Erklärungen für den Fortgang der geschilderten Handlung ableiten lassen – so deutlich, dass der Zweifel keine Chancen zu haben scheint.mehr...

Kultur

Spiel mir das Lied vom TodDer Tod ist beschlossene Sache

Eine gespenstische Szene in der blendenden Glut des Sommers. Die mühsam zusammen geschusterte Bahnstation mit einem einsamen alten Bahnwärter, der nicht weiss, was mit ihm geschieht, als ihn drei Männer einsperren.mehr...

Kultur

CasinoSchmiergeldcity

Martin Scorsese in Cannes, 2002.

Scorseses „Casino” ist ein Film – basierend auf einem Roman von Nicholas Pileggi über die Las Vegas lange Jahre beherrschenden Mafiosi Rosenthal und Spilotro – über das alte Las Vegas – und ...mehr...

Kultur

Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen«Haben Fische Träume?»

Werner Herzog – ja der Werner Herzog – schickte sich an, Abel Ferraras Geschichte von 1992 mit Harvey Keitel in der Hauptrolle neu zu verfilmen.mehr...

Kultur

Einblicke in das Russland der 80er und dessen RockbohèmeLeto – Rock, Love & Perestroika

Der russische Filmregisseur Kirill Serebrennikov.

Als spannendes Fragment der Musikgeschichte setzt Serebrennikov in „Leto“ die Anfangsjahre der Leningrader Rockszene und den Sommer 1981 kurzweilig in Szene. Die Beziehungen der Personen ...mehr...

Kultur

Einseitiger Blick, grosse WirkungBomb City

„Bomb City“ erzählt die Geschichte von zwei jugendlichen Cliquen, die Ende der 90er in Texas aneinandergeraten. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drama hält sich nicht sonderlich mit differenzierter Gegenüberstellung auf, das Herz schlägt hier für die lauten Punks, nicht die arroganten High-School-Sportler. Doch der starke Kontrast macht im Zusammenspiel mit einem überzeugenden Hauptdarsteller die Wirkung des Films umso grösser.mehr...

Kultur

Blue VelvetThe Robin with the Beetle

David Lynchs „Blue Velvet“ ist der gelungene Versuch, das Schmutzige, Unreine, Kriminelle, Schuldige nicht ausserhalb unser selbst zu suchen und zu finden, wie dies etwa in Sciencefiction oft geschieht, in denen „das Böse“ nicht nur anders aussieht, sondern auch Tausende von Lichtmeilen entfernt lebt und sich anschickt, „das Gute“ zu zerstören.mehr...

Leichter Einstieg in ein schwieriges ThemaWaldheims Walzer

Elisabeth and Kurt Waldheim, 1971.

Kultur

Die Geschichte damals war umstritten, wenn nicht gar ein Skandal. Darf jemand Bundespräsident werden, der möglicherweise an Kriegsverbrechen beteiligt war?mehr...

Kultur

Der DolmetscherSeien Sie kein Opfer!

Mit „Der Dolmetscher“ kommt ein Film in die Kinos, der die Geschichte vom Zusammentreffen zweier Männer erzählt, die Nachkommen von Tätern und Opfern des faschistischen Terrors sind. Dabei macht er vieles richtig, als Komödie funktioniert er jedoch nicht.mehr...

Stanley Kubrick (1928-1999)Der kritische Aufklärer

Stanley Kubrick, 2002.

Kultur

Die kritische Position, die ein Regisseur wie Stanley Kubrick gegenüber dem Fortschrittsgedanken filmisch geltend machte, wird nirgends so deutlich wie in seinem Film „2001: A Space Odyssee”.mehr...

Kultur

Kritik zum Dokumentarfilm „Charlottesville: Our Streets”Rechter Terror – Liberales Versagen

Organisiert von den Rechtsextremisten Jason Kessler und Richard Spencer haben am 11. und 12. August 2017 in Charlottesville im US Bundestaat Virginia Proteste unter dem Motto „Vereinigt die Rechte“ stattgefunden. Neben dem Ku-Klux-Klan mobilisierten auch verschiedenste Gruppierungen der sogenannten „Alt-Right“ sowie andere faschistische Gruppierungen und Milizen, zu deren Ideologien Neonazismus, weisse Vorherrschaft und weisser Nationalismus gehören.mehr...

Kultur

The Big LebowskiSurfing USA

Julianne Moore und Jeff Bridges am LebowskiFest 2011.

Ein feiner Pinkel aus der Stadt ist Jeffrey Lebowski nun wahrlich nicht. Vielleicht ein Pinkel, vielleicht aus der Stadt, aber fein? Trotzdem nennt er sich und nennen ihn alle The Dude (Jeff ...mehr...

Jupiter´s MoonNirgendwo sicher

Der ungarische Film und Theaterregisseur Mundruczó Kornél.

Kultur

Regisseur Kornél Mundruczó, der 2014 mit „White God“ den Wettbewerb „Un Certain Regard“ in Cannes gewonnen hatte, nimmt sich in Jupiter´s Moon des Flüchtlingsthemas an, indem er es als Hintergrund in eine Erzählung einbindet, die von einer Gesellschaft in Angst und Unsicherheit kündet, in der menschliche Beziehungen von dem Gegeneinander, das alles und jeden erfasst hat, bis zum Zerreissen gespannt sind und die dieser Anspannung kaum gewachsen sind.mehr...

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