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Film | Untergrund-Blättle

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Film

OpferGlaube und Hoffnung

Der schwedische Schauspieler Erland Josephson spielt im Film von Andrei Tarkowski die Rolle von Alexander.
«Opfer» ist ein beeindruckender Film Andrej Tarkowskijs, eine zeitlose Parabel auf die Opferbereitschaft des Menschen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.mehr...

Kultur

Die Sehnsucht der Veronika VossMemories are made of this

Die deutsche Schauspielerin Cornelia Froboess spielt in dem Film die Rolle von Henriette.
„Licht und Schatten sind die beiden Geheimnisse des Films“, sagt Veronika Voss zu dem Sportreporter Robert Krohn, den sie kurz zuvor im prasselnden Regen kennen gelernt hatte.mehr...

Kultur

Die letzte Chance (1944/45)Zaghafte Fragen zur schweizerischen Asylpolitik

Als im Oktober 1944 in der Magadino-Ebene im Kanton Tessin die Dreharbeiten zu «Die letzte Chance» begannen, wandten sich die Filmschaffenden einem Thema von brennender Aktualität zu.mehr...

Kultur

Fessle mich!Die Unsicherheit der Liebe

Pedro Almodovar mit der Schauspielerin Victoria Abril (im Film in der Rolle von Marina Osorio) an der CésarVerleihung 1993.
Almodóvars Meisterstück aus dem Jahr 1989 könnte auch heissen: »Ich bin von Dir gefesselt. Bist Du es auch von mir? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Du von mir ebenso gefesselt [...]mehr...

Kultur

Die Änderung der VerhältnisseAussenseiter, Oppositionelle und Querulanten im Schweizer Film

Wohl bezeichnend: Die Geschichte des Schweizer Films kennt keinen einzigen richtigen Gangster. Kein gutes Klima also für Aussenseiter, um filmisch ins Bild zu gelangen oder gar von einer Randposition aus Sympathien des Publikums zu gewinnen.mehr...

Naked LunchVerloren in allen Welten

William S.

Kultur

„Naked Lunch“ ist ein faszinierender, teils widerlicher und bizarrer Blick in das Leben eines Drogensüchtigen und eines Autors.mehr...

Kultur

LolaEs kommt der Tag ...

Barbara Sukowa am 60.
Lola (Barbara Sukowa) – das ist die Heimat und die Fremde, das Eigene und der Traum vom Anderen, das Glücksversprechen in einer Zeit, die man gemeinhin als Zeit der Restauration, des [...]mehr...

Kultur

Die Entstehung der EidgenossenschaftTell als Leinwandheld

Busspotter
Rund dreissig Verfilmungen des Tellstoffes nennt Hervé Dumont in seiner grundlegenden Arbeit «Guillaume Tell au cinema». Schweizer Verfilmungen machen dabei natürlich nur einen kleinen Teil [...]mehr...

Kultur

Marketa LazarováVon Schlangen, Wölfen und Engeln

„Marketa Lazarová“ ist ein visueller und narrativer Kraftakt von einem Film. František Vláčil hat ein zeitloses Werk geschaffen über den Wert der Unschuld sowie einen Blick auf eine Welt, die in vielen anderen Geschichten noch idealisiert wird, aber nie so dargestellt wurde, wie es in diesem Film geschieht. Die eindrucksvollen Schwarz-Weiss-Kontraste sowie die reiche, an Christentum angelehnte Symbolwelt runden diese Geschichte ab, die ihren Zuschauer nicht unbewegt lassen dürfte.mehr...

Kultur

Rio BravoKontra „High Noon“ ?!

Kein geringerer als John Wayne soll über Fred Zinnemanns klassischen Western „High Noon“ geäussert haben, das Ende dieses Films sei „unamerikanisch“.mehr...

Kultur

Die FeuerzangenbowleFeuerzangenbowle revisited

Heinz RühmannDie Feuerzangenbowle.
Die Komödie, in welcher der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer aufgrund einer Wette als Erwachsener an einem öffentlichen Gymnasium die Schulzeit nachholt, die er als [...]mehr...

NostalghiaÜber grosse Ideen

Nostalgia by Tarkovsky.

Kultur

’Nostalghia’ ist ein Film über die Sehnsucht nach einer Wahrheit im Leben und über die grossen Ideen, welche unsere Leben lenken.mehr...

Kultur

ArmageddonVon Bruce, dem Weltenretter

„Armageddon“ hat durchaus einige, allerdings wenige spannende Momente. Doch was uns Bay und Bruckheimer über 144 lange Minuten ansonsten abliefern ist: dramaturgischer Nonsens.mehr...

Kultur

PersonaPsychologische Räume und Orte

„Persona“ ist ein Meisterwerk des psychologischen Films, eine Geschichte über Identität, Persönlichkeit und die Rollen, welche wir im Leben spielen.mehr...

Kultur

Wolf – Das Tier im ManneVon Wölfen oder von Menschen??

Jack Nicholson ist eigentlich fast immer ein Garant für Qualität. Und auch in dieser 1994 von Mike Nichols inszenierten Werwolf-Geschichte überzeugt Nicholson durch eine überwiegend grandiose schauspielerische Leistung in bezug auf den Wandel vom etwas schüchternen, zurückhaltenden Verleger mit Herz zum vom Wolf gebissenen Kämpfer um seinen eigenen Arbeitsplatz und die Grundzüge seiner verlegerischen Arbeit.mehr...

Die Körperfresser kommenWer einschläft, ist verloren

John Wayne, November 1960.

Kultur

Als 1956 Don Siegels Interpretation des Romans von Jack Finney über die Ausserirdischen, die sich langsam der Menschheit bemächtigen, in die Kinos kam, interpretierten einige den Film als Kritik an der McCarthy-Ära, an der Verfolgung Andersdenkender durch deren Beschuldigung als Kommunisten, an zunehmender Konformität und am Verlust von Individualität.mehr...

Kultur

Der Schweizer Film in den fünfziger JahrenDie geistige Enge der Heimat

JeanLuc Godard arbeitet 1954 am Bau der Staumauer von GrandeDixenceVS (hier die Materialseilbahn für Zement beim Bau der GrandeDixenceStaumauer) und verwendet einen Teil seines Lohnes dazu, auf der Baustelle einen zwanzigminütigen Kurzfilm unter dem Titel Opération béton herzustellen.
1950 hat die Schweizer Filmproduktion praktisch aufgehört zu existieren, in diesem Jahr kommt kein einziger neuer einheimischer Film in die Kinos. Genaugenommen gibt es schon seit 1947, als [...]mehr...

Kultur

LovelessDie Suche nach mehr

In „Loveless“ wird der russische Regisseur Andrey Zvyagintsev seinem Ruf wieder gerecht, ebenso sehenswerte wie kaum erträgliche Filme zu drehen.mehr...

Kultur

Blue Story – Gangs of LondonNur die Rache zählt

Peckham, London.
„Blue Story – Gangs of London“ erzählt von zwei Freunden, die zu rivalisierenden Gangs gehören und in diesen Begegnungen nach und nach zu Feinden werden. Das Krimidrama bleibt bei den [...]mehr...

Audrey Rose - Das Mädchen aus dem JenseitsDaneben gegangen ...

Der Film Produzent und Regisseur Robert Wise, 1990.

Kultur

Robert Wise, der u.a. mit 1961 „West Side Story” einen grossen Kinoerfolg hatte, widmete sich 1977 einem Roman von Frank de Felitta, der auch das Drehbuch zu „Audrey Rose” schrieb.mehr...

Kultur

9 Tage wachAmoklauf in „Tschechows Möwe“

Die Autobiographie des deutschen Schauspielers Eric Stehfest wird zu einem interessanten Film im Film, einer rasanten mise en abyme, denn der Teufel liegt im Detail und Tschechows Möwe, das Theaterstück, im Herzen des Films, der authentisch die Misere eines Drogenschicksals schildert.mehr...

Kultur

LeviathanEin aussichtsloser Kampf

Der Dreh und Angelpunkt des Filmsdas Haus am unteren Bildrand in einer kleinen Bucht an der Barentssee in Russland.  Юрочкин Роман
„Leviathan“ mutet Protagonisten und Zuschauer schon einiges zu, indem er sie gegen übergrosse Mächte kämpfen und verlieren lässt. Schön ist das nicht, effektiv dafür umso mehr, gerade [...]mehr...

Kultur

Paranza – Der Clan der KinderEine schwierige Wahl

«Paranza – Der Clan der Kinder» erzählt eine bekannte Geschichte vom Verbrechen und wie es Kinder und Jugendliche für seine Zwecke manipuliert.mehr...

Mir lönd nöd lugg: Einführung zum WerkEin Film zwischen Stuhl und Bank

Die Nordfassade des Hôtel des Postes in Lausanne, Juli 1937.

Kultur

Entgegen dem Titel ist „Mir lönd nöd lugg“ kein Film im Dienst der Geistigen Landesverteidigung, sondern ein Schwank. Damit setzte er sich im März 1940 bei der Premiere zwischen alle Stühle: Die Fachkritik warf ihm mangelnde patriotische Gesinnung vor.mehr...

Kultur

Scarface (1932)Die Herrschaft des Maschinengewehrs

„Scarface“ ist ein brutaler Blick auf die Figur des Gangsters und wie diese nicht nur medial propagiert wird. Das Skript Ben Hechts verbunden mit der Darstellung Paul Munis sowie der Regie Howard Hawks‘ schafft ein düsteres Bild der USA, welches noch lange nachhallt und das Genre nachhaltig beeinflusste.mehr...

Kultur

Zatoichi - Der blinde Samurai„Even with my eyes wide open ... I can’t see a thing.”

Kann er nun oder kann er nicht – sehen? Zatoichi sieht, wie auch immer.mehr...

Kultur

Die 80er Bewegung im Spiegel des Schweizer SpielfilmsVom unerreichbaren Ort des unerreichbaren Glücks

Das AJZ (Autonomes Jugendzentrum) am Limmatquai in Zürich, März 1981.
Gemäss weit verbreiterter Interpretation „brachen“ die Unruhen von 1980 „aus heiterem Himmel“ über Zürich und andere Schweizer Städte „herein“. Diese Sicht der Dinge lässt sich [...]mehr...

Kultur

Land of the DeadRückschritt ...

Die Filme „Night of the Living Dead” (1968), „Dawn of the Dead” (1978) und „Day of the Dead” (1985) von George A. Romero gehören zu den das Genre des Horrorfilms prägenden Streifen.mehr...

Kultur

Wyatt Earp – Das Leben einer LegendeGanz weit weg

Wyatt Earp im Alter von 21, 1869.
Näher betrachtet besteht „Wyatt Earp“ aus einer Sammlung an Fakten, Ereignissen, der Präsentation von zahlreichen Personen, die jedoch – angefangen bei den Hauptfiguren – eher [...]mehr...

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Der Kaiser und sein AttentäterMacht und Rebellion

Ganz anders als Yimou Zhang in „Hero“ erzählt Chen Kaige in «Der Kaiser und sein Attentäter» die Geschichte des Königs von Qin, der als Gründer eines mit dem Schwert vereinten Chinas gilt.mehr...

Kultur

Lili Marleen„Aussuchen, wie man leben will, wenn man überleben will?”

Fassbinders „Lili Marleen” ist in einer Hinsicht ein Phänomen: Einerseits hatte Fassbinder geschworen nie wieder mit Hanna Schygulla zusammenarbeiten zu wollen, andererseits verkörperte die Schauspielern zu dieser Zeit den weiblichen deutschen Star auf internationalem Parkett, wozu ihr vor allem ihre Rolle in „Die Ehe der Maria Braun” verholfen hatte.mehr...

Zombie 2: Day of the DeadHorrorgestalt Mensch

George A.

Kultur

„Day of the Dead“ – der dritte Teil der Horror-Trilogie von George A. Romero – gilt bei vielen als weniger gut im Vergleich zu „Night of the Living Dead“ und „Dawn of the Dead“.mehr...

Kultur

Sie küssten und sie schlugen ihnRaus und weg ...

Es geht um Missbrauch, ja, auch um Verrohung, sicherlich. Aber man würde den ersten Teil der aus fünf Filmen bestehenden Antoine-Doinel-Reihe von François Truffaut missverstehen, wenn man „Sie küssten und sie schlugen ihn” allein als einen Streifen über eine verhängnisvolle Jugend begreifen würde.mehr...

ChinatownEverybody’s alone

Jack Nicholson spielt in Polanski’s «Chinatown» die Rolle des Privatdetektiv Jake Gittes.

Kultur

„Chinatown“ gehört zu den Klassikern des film noir. Polanski schloss mit seinem 1974 gedrehten Film fast nahtlos an die grossen Beispiele der 50er Jahre an, und nicht zuletzt John Hustons zentrale Rolle in „Chinatown“ nimmt direkt Bezug auf diese Tradition.mehr...

Kultur

The InsiderZweikampf à la Michael Mann

„The Insider“ beruht auf einem Artikel der amerikanischen Journalistin Marie Brenner in der Zeitschrift „Vanity Fair“ mit dem Titel „The Man Who Knew Too Much“ über den ehemaligen Forschungsleiter des amerikanischen Zigarettenkonzerns Brown & Williamson, der gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aussagte, weil der mit unlauteren Mitteln die Wirkung des Nikotins in Zigaretten und damit die Suchtwirkung beträchtlich erhöhte.mehr...

Kultur

SitcomVoila !

Der französische Filmregisseur François Ozon, September 2014.
François Ozon war eigentlich immer für eine Überraschung gut. Man denke an „Unter dem Sand”, „8 Frauen” oder „Swimming Pool”. 1998 drehte Ozon einen – ja soll man sagen [...]mehr...

Der Mann, der zu viel wussteTrügerischer Schein

James Stewart spielt im Film von Alfred Hitchcock die Rolle des Familienvaters Ben McKenna.

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1934 hatte Hitchcock bereits seinen 18. Film gedreht.mehr...

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