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Lateinamerika | Untergrund-Blättle

Lateinamerika

Die Bilanz der Regierung MacriArgentinien: Wahlen in schwieriger Zeit

Macri = Hambre (Macri = Hungrig).

In Argentinien wird im Oktober gewählt und es gibt berechtigte Zweifel, ob es Mauricio Macri gelingen wird, wiedergewählt zu werden.mehr...

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Land der LandlosenEl Salvador: (Er)Lösung nicht in Sicht

San Salvador, Hauptstadt von El Salvador.

Der Name dieses Staates – „Der Erlöser“ steht in ziemlichem Kontrast zum Zustand, in dem es sich befindet. Wie wir im Folgenden sehen werden, ist das nicht die einzige Ungereimtheit, der [...]mehr...

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Vertreibung als politische StrategieParamilitärische Gewalt in Mexiko

Zumeist rechte Politiker*innen in Mexiko greifen nur allzu oft auf paramilitärische Gruppen zurück, um ihre Interessen zu sichern. Jazmin Martinez zu den politischen Hintergründen gewaltsamer Vertreibungen im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas.mehr...

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Klassismus auf brasilianischRio de Janeiro: Die zweigeteilte Stadt

Polizeipatrouille in Rios Touristenviertel Santa Teresa.

Fast nirgendwo in Südamerika prallen die gegensätzlichen Welten von Reich und Arm so hart und ungefiltert aufeinander wie in der Metropolenregion Rio de Janeiro. Ein Besuch im Tourismus-Moloch der [...]mehr...

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Mentale Gesundheit an chilenischen UniversitätenChile: „Wir können nicht mehr!“

Seit Wochen gibt es Proteste an den Universitäten in Chile. Eines der Hauptanliegen der Streikenden ist die kritische Lage der mentalen Gesundheit der Student*innen.mehr...

Steueroase und Briefkasten-ParadiesPanama: Kanal mit Umland

Container Schiff auf dem Panamakanal.

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Panama ist für drei Dinge bekannt: Zunächst für den Kanal, der 2 Meere verbindet, und als Steuerparadies. Eine dritte Spezialität Panamas sind die Schiffsregistrierungen, die Reedern quasi Exterritorialität ermöglichten, sodass sie weder steuerlich noch für eventuell verursachte Schäden belangt werden konnten.mehr...

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Gewalt und Armut in HondurasKlimaerwärmung zwingt Bauern zur Flucht in den Norden

Panorama von Tegucigalpa, Hauptstadt von Honduras.

In Honduras ist die Durchschnittstemperatur um zwei Grad gestiegen. Das zerstört Kaffeeplantagen und treibt Bauern in die Flucht. Steigende Temperaturen, extremere Wetterphänomene, [...]mehr...

Lateinamerika

Ehemalige Steueroase endet in grosser VerschuldungPuerto Rico: Teil der USA ohne Rechte

Flugansicht auf San Juan, die Hauptstadt von Puerto Rico.

Zuletzt war Puerto Rico in den Medien, als der Hurrikan Maria im September 2017 die Insel ohne Strom und Trinkwasser hinterliess und fast 3000 Tote forderte. Heute ist immer noch nur ein Teil [...]mehr...

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Wie sieht die Zukunft Brasiliens aus?Rechtsextremistischer Bolsonaro ist Brasiliens neuer Präsident

Leider ist eingetreten, was zu befürchten war: 55,14 Prozent der brasilianischen Wähler*innen haben in der Stichwahl vom 28. Oktober 2018 den rechtsextremen Jair Messias Bolsonaro zum nächsten Präsidenten ihres Landes gewählt.mehr...

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Flucht Richtung Eldorado USAHonduras: Busticket ins Ungewisse

In Mittelamerika reisen derzeit Tausende Richtung Norden. Sie wollen in die USA – ein Spiessrutenlauf. Ein Augenzeuginnenbericht.mehr...

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„Ich hab’s dir ja gesagt“Brasilien: Die Favelas in Rio de Janeiro leiden unter der Faschisierung

Einsatz von Militärpolizei im Favela Complexo do Alemão in Rio de Janeiro.

Nachdem im Oktober 2018 eine Mehrheit der Brasilianer*innen für Jair Bolsonaro gestimmt hatte, wurde der bekennende Faschist am 1. Januar 2019 als Staatspräsident des grössten lateinamerikanischen [...]mehr...

Geschichte und GegenwartEcuador: Kehrtwende im Dollar-Paradies

Der Präsident von Ecuador, Lenin Moreno, ist seit April 2017 im Amt.

Lateinamerika

Der neue Präsident Ecuadors, Lenin Moreno, ist entgegen den in ihn gesetzten Hoffnungen nicht bereit, den von seinem Vorgänger eingeschlagenen Weg in Richtung Souveränität, Volkswohlstand und Mitbestimmung fortzusetzen.mehr...

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Die Armut des Menschen als Ergebnis des Reichtums der ErdeKolumbien: Gescheiterte Versöhnung?

Kolumbien ist bei uns in den Medien vor allem als Land des Drogen- und Guerillakrieges präsent. Bei dem Getöse über Narcos und Entführungen usw.mehr...

Lateinamerika

„Schwellenländer“ zurück an den StartDie politische Geschichte Lateinamerikas seit der Unabhängigkeit

Die Entstehung eines Staates ist fast immer eine Gewaltfrage, und zwar sowohl nach innen als auch nach aussen. So haben sich die meisten Staaten Lateinamerikas im Zuge der Unabhängiskeitskriege 1810-1822 und später gegeneinander konstitutiert.mehr...

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Widerstand gegen ein Gas-KraftwerkSamir Flores Soberanes: Er bekämpfte ein Pipeline-Projekt – und wurde erschossen

Kurz vor der Abstimmung über eine umstrittene Gas-Pipeline in Mexiko wurde der indigene Aktivist Samir Flores Soberanes ermordet. Das umstrittene Grossprojekt mit der Bezeichnung «Proyecto Integral Morelos» der mexikanischen Energiekommission ist seit 2012 im Bau. Daran beteiligt sind die spanischen Firmen Abengoa, Elencor und Enagas sowie das italienische Unternehmen Bonatti.mehr...

Gefangen zwischen Bürokratie und KapitalVenezuela: Gegen den Putsch, aber nicht für Maduro

Nicolas Maduro in Caracas, Januar 2019.

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Was geht da eigentlich in Venezuela? Es ist natürlich schwierig durch die politische Gemengelage einer Region auf der anderen Seite der Welt zu blicken.mehr...

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Wie die USA versuchen, “Demokratie” zu exportierenPutschversuch in Venezuela

Caracas, Veuezuela, Februar 2019.

In Venezuela ist ein von den USA geführter Putschversuch im vollen Gange. Was genau sind die Interessen der Trump-Regierung und wie reagieren die Menschen in Venezuela selbst? Eine [...]mehr...

Lateinamerika

Gegen ein US-gestütztes RegimeHände weg von Venezuela!

Wie auch immer man zur Amtsführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro stehen mag, die Ablehnung des US-geführten Putsches in dem lateinamerikanischen Land sollte Minimalkonsens unter Linken sein.mehr...

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Asphaltierung im AmazonasBrasilien: Soja im Regenwald

Unterwegs auf der BR163.

Fast 1.500 km zieht sich die Bundesstrasse BR-163 durch den brasilianischen Amazonas. Seit den 2000er Jahren wird sie etappenweise asphaltiert - zur Freude der auf den Export setzenden Land- und [...]mehr...

EZLN: 25 Jahre zapatistischer Aufstand«Der Vorarbeiter wechselt, der Plantagenbesitzer bleibt»

EZLNMarsch, Dezember 2012.

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Wo steht die zapatistische Bewegung Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN) heute, im Mexiko des Drogenkriegs, der Militarisierung, der Menschenrechtskrise, der Strukturanpassungs-Massnahmen?mehr...

Lateinamerika

In Mexiko wird (wieder) über globale Solidarität gesprochen„Let‘s migrate the system“

Während die Welt über die MigrantInnenkarawane diskutierte, die sich aus Süd- und Zentralamerika ihren Weg Richtung Norden bahnt, fand knapp 1.900 Kilometer südlich des tödlichsten Migrationskorridors der Welt zwischen den USA und Mexiko das achte Weltsozialforum zum Thema Migration statt: Mehr als 1.600 TeilnehmerInnen aus über 60 Ländern der Welt fanden sich unter dem Motto „Let‘s migrate the system“ in Mexikos Hauptstadt zusammen.mehr...

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Bolsonaro: „Ich bin für Folter. Und das Volk ist auch dafür.“Der klassische Faschist

Jair Bolsonaro, November 2018.

Mit Jair Bolsonaro wählten die Brasilianer im Oktober 2018 einen Faschisten ins Präsidentenamt. Auf der Spurensuche spielen ökonomische Zusammenhänge eine wichtige Rolle. Der Kapitalismus [...]mehr...

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Die dubiosen Methoden der Schweizer Handelsfirmen in BrasilienPetrobras-Affäre

Die Korruptionsaffäre Lava Jato, die in Brasilien für ein politisches und juristisches Erdbeben sorgte, wirft ihren Schatten auch auf den Schweizer Finanzplatz: Auf die Konten von Dutzenden von Schweizer Banken sind Schmiergelder geflossen.mehr...

Ein Interview mit dem Wissenschaftler César Paz y MiñoEcuador: Umweltverschmutzung durch Texaco/Chevron

César Paz y MiñoErforschte den Zusammenhang von Krebs und der Erdölverschmutzung im Amazonas.

Lateinamerika

Ein Öl-Konzern vergiftet Mensch und Natur in Ecuador. Dagegen kämpft der Arzt César Paz y Miño mit Mitteln der Wissenschaft.mehr...

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Brasiliens Präsidentschaftsanwärter Jair BolsonaroFrauen mobilisieren gegen «Trump von Brasilien»

Die Messerattacke auf Brasiliens Präsidentschaftsanwärter Jair Bolsonaro (Sozial-Liberale Partei) ist nur ein Sinnbild eines Wahlkampfes, der längst zur vergifteten Schlammschlacht verkommen ist und in dem auch extreme Praktiken angewandt werden, um die Stimmung in der Bevölkerung zu beeinflussen.mehr...

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„Ein reiches Land“Die ewige Wiederkehr der Argentinischen Krise

Der zum Jahresende 2015 gewählte Präsident Mauricio Macri versprach, mit allen angeblichen Fehlern seiner Vorgängerregierungen aufzuräumen.mehr...

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Die Umgestaltung zur MarktwirtschaftChile: 45 Jahre danach

An der Küste von Chile, Juli 2018.

Das Pinochet-Regime räumte nach dem Putsch mit allen sozialen Errungenschaften der Volksfrontregierung und der vorher regierenden Christdemokraten auf. Arbeitsschutzgesetze, Mindestlohn und [...]mehr...

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Aus einem unvollendeten Brief an einen FreundReise nach Kuba

Immerzu wird einem das «Che Guevara»-Lied gesungen, und an den Rändern der Strassen stehen die Bilder der Heroen der Revolution und die Märtyrer der Revolutionsversuche ...mehr...

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Das kubanische Modell der VolksbefragungKubas revolutionäre Demokratie

Monument des kubanischen Unabhängigkeitskämpfers Antonio Maceo.

Nach reichlich 400 Jahren kolonialer Unterdrückung verbunden mit dem Abzug materieller und finanzieller Ressourcen hat Kuba zunächst seine formelle politische Unabhängigkeit von Spanien erst [...]mehr...

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Nur die Kohle zählt – Umwelt wird vernachlässigtKohleabbau mit dramatischen Folgen in Kolumbien

Der Bergbau-Konzern El Cerrejón beeinträchtigt die Lebensgrundlagen der indigenen Gemeinschaften im Nordosten Kolumbiens. Am Unternehmen sind die Konzerne BHP-Billiton, Anglo-American und Glencore – letztere mit Sitz in Zug – zu je einem Drittel beteiligt.mehr...

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Ein Bericht aus BoivienSpielen am sterbenden Berg Cerro Rico

Das achtjährige Mädchen Claudia lebt mit seiner Familie am Cerro Rico in Potosí, Bolivien. Es erzählt vom Minen-Alltag auf 4’500 Meter ü.M. Dieser Text entstand vor Ort und dank Informationen von Pascale Absi und Paula C. Zagalsky.mehr...

Ein Generalangriff auf die FriedensverträgeKolumbien: Das Ende von „Frieden und Soziale Gerechtigkeit“?

Der neu gewählte Präsident von Kolumbien, Iván Duque, November 2017.

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Am 17. Juni gewann Iván Duque, Kandidat des rechtspopulistischen Centro Democrático, die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien. Zuvor hatte sich der sozialdemokratische Kandidat Gustavo Petro, aufgestellt von der mitte-links Kampagne Colombia Humana, gegen seine liberalen Mitbewerber in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 27. Mai durchgesetzt.mehr...

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Interview mit dem italienischen Journalisten Giorgio Trucchi„Nicaragua steht vor der Gefahr einer Verschärfung der Gewalt“

Die Situation in Nicaragua ist unverändert explosiv. Jan Schwab spricht mit dem italienischen Journalisten Giorgio Trucchi, der seit Beginn des militanten Aufstands im Land ist über die aktuellen Entwicklungen.mehr...

Community Organizing als kollektive AntwortKolumbien: Ein Kampf um Frieden und Würde

Buenaventura, Valle del Cauca, Kolumbien.

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Im Mai vergangenen Jahres gingen in Buenaventura, der wichtigsten Hafenstadt Kolumbiens am Pazifik, Hunderttausende auf die Strasse, um für ihre Rechte und gegen die grassierende Korruption zu kämpfen.mehr...

Lateinamerika

Wird Maduros Sieg die Probleme des Landes lösen?Präsidentschaftswahlen in Venezuela

Die Präsidentschaftswahlen in Venezuela haben Nicolás Maduro als klaren Sieger hervorgebracht, der seit dem Tod von Hugo Chávez am 5.mehr...

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Argentinien bittet den IWF um KreditMacris Schwanengesang?

Mauricio Macri und Angela Merkel in Davos, Januar 2018.

Man hörte oder las eine Zeitlang nichts von Argentinien. Seit Macri an die Regierung gekommen war, die Altschuld Argentiniens durch Einigung mit den Geierfonds prinzipiell anerkannt, offenbar [...]mehr...

FMLN - von Hoffnung zu EnttäuschungWahlen in El Salvador

Fehlender Veränderungswille der Partei und eine FMLN, die sich kaum mehr von ihrem Alter Ego ARENA unterscheidet.

Lateinamerika

Die aktuelle linke Regierungspartei FMLN erlitt bei den Bürgermeister- und Parlamentswahlen im März massive Verluste. Diese Niederlage wird die Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr prägen. Eine Analyse der Hintergründe und Auswirkungen.mehr...

Trap