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Prosa | Untergrund-Blättle

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Prosa

Roman von Eckhard MiederDie im Regenbogen wohnten (Teil 4)

Ernst-Thälmann-Schule in Leuna, Sachsen, Dezember 1980.
Die Wohnung unterm Dach war knüppeldickvoll: voller Menschen, voller Zigarettenqualm, voller Teller und Gläser und voll mit Papieren.mehr...

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Roman von Eckhard MiederDie im Regenbogen wohnten (Teil 3)

Ernst-Thälmann-Schule in Leuna, Sachsen, Dezember 1980.
Was sich danach abspielte, war wie ein Sportkrimi. Die Gäste setzten nun erwartungsgemäss alles auf eine Karte. Und auch jetzt – oder gerade jetzt – bewies unsere Elf mit besonnenen [...]mehr...

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Roman von Eckhard MiederDie im Regenbogen wohnten (Teil 2)

Vera hörte nicht, dass die Tür zu ihrem Zimmer geöffnet wurde. Sie lag auf dem Bett, hatte die Augen geschlossen und schwamm in den Songs, die ihr vom Kassettengerät über die Kopfhörer in die Ohren gespült wurden.mehr...

Angeklagter vor dem StaatDer Wortladen

Hans Olav Lien (   - )

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Ein langer Ladentisch aus glänzendem Mahagoni. Verkäufer eilen hin und her.mehr...

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Roman von Eckhard MiederDie im Regenbogen wohnten (Teil 1)

Ernst-Thälmann-Schule in Leuna, Sachsen, Dezember 1980.
Der Versand von mehr als 25 Millionen Schulbüchern an alle Orte der Republik wurde am Dienstag in Leipzig abgeschlossen. Die Werktätigen des Leipziger Kommissions- und Grossbuchhandels [...]mehr...

Kluge Fragen, törichte Fragen, keine Chance auf AntwortEin Novemberabend in Deutschland

Hamburger Hafen bei Nacht, Dockland.

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Leichter Regen fällt auf die glitzernde Stadt, es nieselt hanseatisch, wie immer, eben norddeutsches Schmuddelwetter, ungemütlich, die Stimmung belastend, zarte Gefühle tötend, kleine Hoffnungen und Heiterkeit und grosse Lebensfreude nicht so recht zulassend.mehr...

»UniversalPhone! UniPhone!«Die Himmelsleiter

Oast House Archive

Prosa

Hubschrauber kreisen am Himmel. Scheinwerfer zirkulieren.mehr...

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Eine halbwegs wahre GeschichteKarl, Carin und die anderen

Neumark.  (c) Michael Köhler
Am Dienstag, dem 18. Juni 1934 öffnete sich die Tür zur Drogerie (eine von dreien am Ort) in Woldenberg und ein Mann in der Uniform eines Försters trat ein. Er wurde von einem kleinen, [...]mehr...

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Morgenschock im Zürcher „Café Odeon“Der Onkel stirbt nicht

Hubertus war mein Schachpartner. Wir trafen uns zwischen 1963 bis 1968 jeden Sonntag um elf Uhr im „Café Odeon“, in jenem legendären Zürcher Etablissement, dessen „heilige Aura“ ich auch heute noch zu spüren glaube, wenn ich auch nur einen winzigen Augenblick an das herrliche Ambiente dieses Cafés und an all die illustren Namen weltberühmter Künstler denke, denen dieses Café zwischen 1933 und 1946 zur zweiten Heimat geworden war.mehr...

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UnfalltodNach hinten nicht und nicht nach vorne

So unwahrscheinlich es ist, an einem Dienstag im März in Frankfurt am Main von einem Trupp Ausserirdische entführt und in einem entmaterialisierten Raumschiff auf einen Stern Letzter Ordnung gebracht zu werden -, so unwahrscheinlich ist es auch, den Zusammenbruch des Kapitalismus vor Weihnachten (dies Jahr, nächstes, das in zehn Jahren) erleben zu dürfen.mehr...

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An der äussersten Südspitze von RügenWenn die Zeit stehen bleibt

Hafen in Thiessow.
Thiessow, das kleine Dorf meiner Kindheit, urkundlich erstmals als Tisowe 1360 erwähnt und zu Napoleons Zeiten kurz auch einmal von dessen Truppen heimgesucht, gelegen auf der Halbinsel [...]mehr...

Wenn aus drei Wochen Ferien in der Schweiz sechs Jahre werdenEine Reise in das Herz der Zukunft

Lausanne, Rue du Grand-Chêne, 1960.

Prosa

Wenn mich mein Schweizer Freund und Kommilitone Pascal im Juli 1963 nicht überraschend eingeladen hätte, mit ihm von Berlin aus mit seinem Motorrad nach Lausanne zu fahren, dann wäre ich ganz gewiss in Berlin geblieben, um dort mein angefangenes Kunststudium fortzusetzen und mein Leben wäre überhaupt in eine völlig andere Spur gekommen.mehr...

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Das MittelWie ein Mann die Welt kurz veränderte

Mario Sixtus
In einer schnelllebigen und sensationslüsternen, sich von Tag zu Tag immer mehr beschleunigenden und zugleich hin und wieder auch aus sich selbst herausfallenden Zeit wie der heutigen, in [...]mehr...

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Die Geschichte einer Denunziation in AarauPlötzlich war ich ein kommunistischer Spion

Im Juli 1963 lud mich ein Freund ein, mit ihm nach Lausanne zu kommen, ich könne dort drei Wochen gratis im Haus seiner Eltern machen, wenn ich mich an den Benzin-Kosten für sein Motorrad beteiligen würde, mit dem er die Reise antreten wollte, mit mir auf dem Sozius.mehr...

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Grönländische SommergeschichteArctic Circle Trail: Zwischenfall mit Lachsen

Gebäude am Rande des Arctic Circle Trail.
Es war einmal ein Tag, an dessen Abend ich mich auf den Weg machte, um Wasser zu finden. Ein junger Mann aus Amerika, der uns auf dem Arctic Circle Trail begegnet war, erzählte mir von [...]mehr...

Eine Klima-Kurzgeschichte von Ingvar Hellsing LundqvistGezeiten

Mario Sixtus

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Das Dorf war in zwei Teile gespalten. Alles war vorhanden: Unterschriften, Papiere, Pläne. Sogar ermutigende Worte des Präsidenten. Aber sie weigerten sich, wollten nicht hören.mehr...

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Sommergeschichte. IDas schwedische Monster

Der See bei Östersund.
Es war einmal ein Juliabend bei Östersund am See, als wir eine winzige Hütte bezogen und nachdem wir uns eingerichtet hatten gleich in das Ruderboot setzten, das am Steg schaukelte und das [...]mehr...

DokumentarerzählungFrühjahr 1945

Koblenz, Rheinland-Pfalz, März 1945.

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Auch in der Pfalz ging der Krieg als verlorener Krieg zu Ende. Die Menschen wussten es.mehr...

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1. April ScherzFake oder nicht Fake

Nachricht des Tages: die Bundesregierung beschlagnahmt 10 % des auf deutschen Banken liegenden Privatvermögens von 6,3 Billionen Euro, also 630 Milliarden Euro, das doppelte des aktuellen Bundeshauhalts.mehr...

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Der Klassenfeind im Kalten KriegRattapeng, rattepeng!

DDR-Grenzsoldaten auf Posten oberhalb der Werra, Februar 1965.
Ich war in diesem Kalten Krieg, von dem es hiess, er könne jederzeit in einen Heissen umschlagen, anderthalb Jahre Soldat der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik. [...]mehr...

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Eine unvollendete WeihnachtsgeschichteDer Gast

Wenn Sie in die Jahre kommen, dann nehmen die Überraschungen zur Weihnachtszeit ab. Die Rituale sind eingespielt, das Essen ist eingeplant, die Gäste sind eingeladen.mehr...

Schöffe am Amtsgericht in EuskirchenRichternd

Das Amtsgericht in Euskirchen.

Prosa

Im letzten Jahrzehnt war ich vor einigen Jahren eine Zeit lang ehrenamtlicher Richter. Genauer: (Hilfs-) Schöffe an einem Amtsgericht in der Rheineifel.mehr...

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Wechselnde LichterDie Ampel zeigt rot

»Hermann, es ist rot! Jetzt läuft der einfach los.mehr...

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Lesepodium in HamburgBrückentag

Ich komme zu spät. Mein Zug war ausgefallen. Mit meinem am Körper klebenden Hemd betrete ich den Park. Eine Traube von etwa fünfzig Menschen hat sich unter einer gigantischen Eiche zusammengefunden. Ich schleiche mich vorsichtig an.mehr...

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Eine Familienfeier im VereinslokalDas Weihnachtsohr

LudwigSebastianMicheler
Der ovale Eichentisch, der mitten im Saal des Vereinsheims stand, und üblicherweise als Stammtisch der ’Alten Herren’ und für den Kleingärtner-Frühschoppen diente, der sich allsonntäglich [...]mehr...

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Das erste MalKrankenhausbericht

Südansicht des Krankenhauses Nord im 21.
Dass ich das erste Mal für ein paar Tage in einem Krankenhaus sein werde, wäre gelogen; trotzdem behaupte ich diese Premiere. Die Mandeln und den Blinddarm als Knabe expediert zu bekommen, [...]mehr...

Sechster Teil und SchlussDer Waldmensch

em

Prosa

Was bisher geschah: Nach dem Auftauchen eines gewissen Herrn Dietmar gerät die Welt des Waldmenschen ins Wanken; hatte er sich nicht eingerichtet abseits des Weltentrubels, und war ich letztlich nicht doch der Dietmar?mehr...

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Nach dem SpaziergangNicole Mon Amour

Stephan Knecht, de Sede
Martin war wieder zuhause und setzte sich zu ihr. Hallo meine Süsse! Nicole sass da und verzog keine Miene. Hast du mich vermisst? Sie antwortete nicht. Martin erhob sich von der Couch und [...]mehr...

Fünfter TeilDer Waldmensch

em

Prosa

Was bisher geschah: Nach der ersten Nacht mit Dietmar gerät der Waldmensch in ein Dilemma; es ist schwer, etwas loszuwerden, das wie mit Pattex angeklebt ist; wieso brauchen wir ein Programm?mehr...

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