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Dossier

Bild: Sascha Grosser (CC BY-SA 4.0 cropped)

Anarchismus: Quo Vadis?

Ein Blog zu anarchistischen TheorienParadox-A

01.08.2020 -

Paradox-A habe ich meinen nun endlich ins Leben gerufenen Blog genannt. Darauf werde ich Beiträge zur Pflege und Erneuerung anarchistischen Denkens.mehr...
Lesezeit6 min.

Buchrezensionen

John P. Clark: The Impossible Community. Realizing Communitarian Anarchism.Eine Theorie der (un)möglichen Gemeinschaft (Teil 1)

17.03.2020 -

So marginal der Anarchismus als soziale Bewegung heute wie eh und je ist, kann doch festgestellt werden, dass er gelegentlich fundierte Werke hervorbringt. In John Clarks Buch «The Impossible Community» wird anarchistische Theorie, auf eine so tiefgründige, informierte und auf soziale Bewegungen bezogene Weise formuliert, dass sie als Standardwerk gelten sollte.mehr...
Lesezeit22 min.

Crimethinc: From Democracy to FreedomImmer wieder notwendig - Anarchistische Demokratiekritik

01.03.2020 -

From Democracy to Freedom liest sich kurzweilig, weil es mit einer lebendigen Sprache geschrieben ist, wahrnehmbar ein Produkt kollektiver Arbeit darstellt und sich aus gemeinsamen Erfahrungen speist, anstatt lediglich eine theoretische Abhandlung über die Umgangsweisen von Anarchist*innen mit Demokratie [...]mehr...
Lesezeit23 min.
Anonymous: Total Liberation.

Buchrezensionen

Ein weiterer Versuch soziale Kämpfe und libertäre Tendenzen zu verbinden
Anonymous: Total Liberation

04.02.2020 -

Die handliche Flugschrift gelangte zu mir, wie es irgendwie am Schönsten ist: Jemand suchte das Gespräch mit mir und sagte dann, er hätte etwas für mich. Dann drückte die Person mir das kleine Büchlein „Total Liberation“ von einer* anonymen Autor*in in die Hand. Schon der Klappentext machte mich neugierig.mehr...
Lesezeit18 min.
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Buchrezensionen

Wolfgang Haug / Michael Wilk: Herrschaftsfrei statt populistisch. Aspekte anarchistischer GesellschaftskritikRecht behalten oder revolutionär mehr werden?

07.01.2020 -

Als eine gelungene Neuauflage ihres 1995 erschienenen gemeinsamen Buchs „Der Malstrom“ präsentieren Wolfgang Haug und Michael Wilk nun dasselbe mit dem Cover „Herrschaftsfrei statt populistisch. Aspekte anarchistischer Staatskritik“. Eine solch sachliche, undogmatische, Auseinandersetzung mit gesamtgesellschaftlichen Fragen, statt lediglich mit einzelnen Themen, macht das Buch auch heute lesenswert.mehr...
Lesezeit14 min.

Hans J. Degen / Jochen Knoblauch: AnarchismusEine Einführung in den Anarchismus

02.01.2020 -

Für diejenigen, die sich einen richtigen Begriff von Anarchismus erarbeiten wollen, ist das Buch «Anarchismus - Eine Einführung» von Hans-Jürgen Degen und Jochen Knoblauch gedacht. Auf den ersten Seiten definieren die Autoren, was Anarchismus ist.mehr...
Lesezeit6 min.

Politik

Der Konflikt zwischen Déjacque und Proudhon160 Jahre „Libertär“

13.12.2019 -

Dieser Artikel behandelt die Geschichte des Wortes libertär bzw. libertarian. Der Text beschreibt dessen Ursprung und die Kämpfe zwischen Pierre-Joseph Proudhon - oftmals als Gründungsvater des Anarchismus bezeichnet - und Joseph Déjacque, welcher den Begriff „libertär“ prägte.mehr...
Lesezeit25 min.

Eine exemplarische Debatte?Die Armut der Kritik am Anarchismus

06.12.2019 -

In der Erfurter Zeitung „Lirabelle“ hätte eine Debatte zur vermeintlichen Kritik am Anarchismus und seiner Verteidigung stattfinden können.mehr...
Lesezeit37 min.
Rudolf Emil Martin: Der Anarchismus und seine Träger.

Buchrezensionen

Splitter aus dem Elend des deutschen Beamt*innengeistes
Rudolf Emil Martin: Der Anarchismus und seine Träger

28.11.2019 -

Vor 100 Jahren erschien ein Buch, dessen Titel für Sozialist*innen interessant klingt: Die soziale Revolution: Der Übergang zum sozialistischen Staat. Geschrieben wurde es gerade in der grössten Umbruchsphase, dem Gründungsmythos der deutschen Republik, also 1919 nach Ende des Ersten Weltkrieges. Martin begründet darin in Anschluss an den österreichischen Sozialwissenschaftler Anton Menger, warum in Deutschland der Staatssozialismus eingeführt werden müsse.mehr...
Lesezeit25 min.

Politik

Georges Sorels Sehnsucht nach dem proletarischen Generalstreik als irrationaler Mythos des revolutionären Anarcho-SyndikalismusÜber die Gewalt hinaus!

22.11.2019 -

Georges Sorel war ein französischer Beamter, der ein unauffälliges Leben führte, bis er sich mit 45 Jahren zur Ruhe setzte, um sich einer schriftstellerischen Karriere zu widmen. Er ist bekannt für seine Verachtung des republikanischen, liberalen und demokratischen Herrschaftssystems, wie es in Frankreich nach der Niederlage gegen das neue deutsche Kaiserreich und der Niederschlagung der Pariser Kommune ab 1871 etabliert wurde.mehr...
Lesezeit26 min.