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Dossier

Bild: Sascha Grosser (CC BY-SA 4.0 cropped)

Anarchismus: Quo Vadis?

Christine Magerski / David Roberts (Hrsg.): Kulturrebellen – Studien zur anarchistischen ModerneBeiträge zum „kulturellen Anarchismus“

23.05.2021 -

In einem Band von 2019 versammeln die herausgebenden Professor*innen Christine Magerski und David Roberts 15 akademische Aufsätze unter dem Thema der anarchistischen Kulturrebellion.mehr...
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Politik

Die Geschichte des 1. MaiLucy Parsons

07.05.2021 -

Sie war die berühmteste radikale Woman of Color im späten 19. Jahrhundert und Hüterin der Haymarket-Geschehnisse. „Während des grossen Eisenbahnstreiks von 1877 begann ich mich erstmals für die so genannte Soziale Frage zu interessieren“, schrieb Lucy Parsons in ihrem Text The Principles of Anarchism Anfang des 20. Jahrhunderts.mehr...
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Heinz-Gerhard Haupt: Den Staat herausfordern. Attentate in Europa im späten 19. Jahrhundert.Einige Notizen zur Staatsherausforderung

04.05.2021 -

Der emeritierte Professor Heinz-Gerhard Haupt gehört zu jenen, die die Zeichen erkannt haben und mit ihrer historischen Forschung auf ein hochgradig vorurteilsbehaftetes Kapitel der Geschichte zu werfen: Den anarchistischen Attentaten im späten 19. Jahrhundert, die bekanntlich zur Konstruktion des Mythos' [...]mehr...
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Anarchisten in Brasilien.

Politik

Überlegungen zum politischen Subjekt im Anarchismus
Skepsis gegenüber politischer Subjektivität

14.04.2021 -

Die Frage nach dem politischen Subjekt im Anarchismus verweist auf ein Spannungsfeld innerhalb des anarchistischen Denkens. Es handelt sich um jenes zwischen Politik und dem Anderen von Politik, dem, was von ihr ausgeschlossen wird und/oder ihr entfliehen möchte.mehr...
Lesezeit30 min.

Buchrezensionen

Bea Davies, Patrick Spät: Der König der Vagabunden. Gregor Gog und seine Bruderschaft.„Wo der Bürger aufhört, beginnt das Paradies!“

28.03.2021 -

Gregor Gog, geboren am 7. November 1891, heuerte 1910 als Matrose an und kam schon bald in Kontakt mit anarchistischen Schriften von Leo Tolstoi, Michail Bakunin, Pjotr Kropotkin und Gustav Landauer. Nach drei Weltkriegsjahren meuterte er 1917 und wurde inhaftiert.mehr...
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Die Vagabundenbewegung in der Weimarer RepublikDer Freiheit nach – dem Hunger davon

23.03.2021 -

Vielen Schmähungen war der sogenannte 'fünfte Stand' in den letzten beiden Jahrhunderten nicht nur seitens des Bürgertums ausgesetzt. Auch die marxistische Arbeiterbewegung sah auf Angehörige jener Schicht herab und zollte ihnen nichts als Verachtung.mehr...
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Buchrezensionen

Noam Chomsky: „Über Anarchismus. Beiträge aus vier Jahrzehnten.“Vorwort zur „Antologija Anarhizma“

18.03.2021 -

Im Dezember 2020 erschien das Buch von Noam Chomsky: „Über Anarchismus. Beiträge aus vier Jahrzehnten. Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Rainer Barbey“. Der folgende Text erschien ursprünglich als Vorwort zur zweibändigen, von Rudolf Rizmann herausgegebenen Antologija anarhizma.mehr...
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Freyas vom Knall wertvolle GeständnisseWissen oder „Empowerment für Utopien“?

28.02.2021 -

Im „Gai Dao“ #111 plädiert Freya vom Knall im Text „Anarchistische Wissenschaft?“ für ein Überdenken der verbreiteten anarchistischen Skepsis gegenüber der akademischen Wissenschaft.mehr...
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Pandemische Solidarität - das Buch zur präfigurativen Praxis

Buchrezensionen

Pandemische Solidarität - das Buch zur präfigurativen Praxis
Marina Sitrin, Colectiva Sembrar: Pandemic Solidarity. Mutual Aid during the Covid-19 Crisis.

11.02.2021 -

Kürzlich, am 8. Februar war der 100. Todestag von Peter Kropotkin, dem bekanntesten Denker des anarchistischen Kommunismus. Mit seinen theoretischen Arbeiten zur Humangeographie, zu Solidarität und gegenseitigen Hilfe, zur Entstehung des Staates, zur französischen Revolution und zu einer materialistischen Ethik prägte er die Grundbegriffe des libertären Sozialismus mit.mehr...
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Politik

Demokratie, Libertärer Sozialismus und AnarchieSoziale Revolution als radikale und umfassende Gesellschaftstransformation

05.02.2021 -

Neuanfänge gleich welcher Art zu initiieren, bedeutet einen Dreischritt im Umgang mit den vorhandenen Ordnungen zu gehen. Zunächst setzten sie eine Ent-Identifizierung von Subjekten mit einer verfestigten, bestehenden Ordnungsstruktur voraus, in welcher sie keinen Anteil finden können. Zweitens ist zu verstehen, dass Ausbeutung, Ausgrenzung, Unterdrückung und Entfremdung in unterschiedlichen Ausprägungen Folgen jeder historisch-spezifischen Herrschaftsformation sind.mehr...
Lesezeit12 min.