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Dossier

Bild: Sascha Grosser (CC BY-SA 4.0 cropped)

Anarchismus: Quo Vadis?

Gesellschaft

Eine antipolitische RomanzeMalatesta erweist mir die Ehre

18.05.2022 -

„Lasst euch nicht erzähl'n, ihr hättet ein Problem! Propaganda der Yuppi-Schweine, Arbeit hat man besser keine!“ höre ich, während ich am See liege, ein Seminar vorbereite, daran denke, dass ich Freitag wieder mal einen Vortrag halten werde und auch daran, dass ich meine Diss in ein handliches, verständliches Buch umschreiben müsste.mehr...
Lesezeit9 min.

Gesellschaft

Eine Lektion für den zögerlichen und wankelmütigen SkeptikerUngefragt kriege ich veranschaulicht, was der Most-Faktor ist

13.05.2022 -

Und da sitze ich nun auf einer Parkbank, niesend vom Heuschnupfen, latent, aber grundlos nervös, gestresst von der Vergangenheit und davon, was die Zukunft bringen mag. Wie jede vernünftige Person versuche ich diese Gedanken zu verdrängen oder lasse sie zumindest nur phasenweise zu.mehr...
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Gesellschaft

Autoritätsanspruch der WissenschaftAnarchistische Kritik an Wissenschaft(en) und staatlichen Narrativen in der Corona-Pandemie

09.05.2022 -

Noch vor Jahren zählte es zu den Selbstverständlichkeiten von Linken, die Abhängigkeiten der Wissenschaften, staatliche Narrative und die Rollen von Wirtschaft und Industrie zu hinterfragen. Seit der Corona-Pandemie steht dort aber für weite Teile der linken Szene scheinbar ein grosses STOP-Schild.mehr...
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Gesellschaft

Arbeit drucken, Druck abschüttelnBakunin stattet mir einen Besuch ab, um mich persönlich zu agitieren

04.04.2022 -

Nach viereinhalb Jahren reiche ich meine Doktorarbeit zur politischen Theorie des Anarchismus ein. Zu überqualifiziert und eigenbrötlerisch für Maloche-Jobs, zu unterqualifiziert und politisch-weltanschaulich positioniert für die Academy – Wird spannend, wie ich dann den Rest meines Lebens an Ressourcen komme. Doch das beschäftigt mich eigentlich nicht. Da ich ohnehin immer arm war, sind meine materiellen Ansprüche gering.mehr...
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Buchrezensionen

Elany (Hrsg.): Schwarze Saat. Gesammelte Schrift zum Schwarzen und Indigien Anarchismus.Wunderbar: Gesammelte Schrift zum Schwarzen und Indigenen Anarchismus

25.01.2022 -

Direkt nach dem Erscheinen versuchte ich an den vermutlich ersten Sammelband zum schwarzen und indigenen Anarchismus auf deutscher Sprache zu kommen. Leider dauerte es doch eine Weile, bis ich dazu kam, ihn zu lesen.mehr...
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Buchrezensionen

Helge Döhring: Organisierter Anarchismus in Deutschland 1919 bis 1933Anarchist:innen auf Sinnsuche

13.01.2022 -

Welche Auswirkungen ideologische Einkapselung haben kann, zeigt sich an der Geschichte der anarchistischen Bewegung in der Weimarer Republik.mehr...
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Buchrezensionen

Günther Bartsch: Anarchismus in DeutschlandClassics of Anarchismus-Forschung

19.12.2021 -

Insbesondere im deutschsprachigen Raum ist die Anarchismusforschung bekanntlich nicht besonders ausgeprägt. Passend zur Schwäche der anarchistischen Szene, könnte man meinen. Dabei ist das Wissen um die Geschichte der eigenen Strömung wirklich wichtig, um sich selbst in dieser verorten zu können - und um von Fehlern und Erfolgen zu lernen.mehr...
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Buchrezensionen

Christopher Wimmer (Hg.):«Where have all the rebels gone?»Verbrannter Beton

29.11.2021 -

Anarchistische Spurensuche oder Fragmente von Militanz und Organisierung? Das Ansinnen des Sammelbands „Where have all the rebels gone“ ist vage. Die Autor*innen sind vor allem Aktivist:innen im Gestern und Heute, die Lehren aus bisherigen Versuchen linker Gegenmacht ziehen. Ihre Bezugspunkte sind dabei vielfältig: Beiträge zur russischen Revolution 1917, den anarchistischen Rätestrukturen im revolutionären Spanien 1936 oder den militanten Stadtguerillas der 1970er-Jahre blicken zurück, andere beschreiben die Revolution in Rojava.mehr...
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Buchrezensionen

Abel Paz: Durruti - Leben und Tod des des spanischen AnarchistenDie Erzählung eines Abenteuers

23.10.2021 -

Endlich ist sie wieder da, die Durruti-Biographie, eins der wichtigsten Zeugnisse über die spanische Revolution, auch wenn sie mit Durrutis frühem Tod im November 1936 endet. Sie schildert nicht so sehr den Bürgerkrieg, als vielmehr das Erstarken der revolutionären Klasse, d.h. des breiten und tief verankerten revolutionären Verständnisses für eine gesellschaftliche Umgestaltung zu Gunsten der Ausgebeuteten.mehr...
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Buchrezensionen

Lajos Kassák: VIII. KommuneRevolution als Blaupause sozialer Bewegungen

03.10.2021 -

Dieses Jahr ist beim Verlag Edition AV das Buch „VIII. Kommune“ von Lajos Kassák erschienen. Es handelt sich um den achten Band der autobiographischen Reihe „Ein Menschenleben“, in dem der Autor seine Gedanken, Empfindungen und Beobachtungen im Kontext seines politisch-künstlerischen Schaffens während der Umbruchphase in Ungarn schildert. Ein wichtiges Zeitdokument, das erst durch diese Publikation dem deutschen Leser zugänglich wird.mehr...
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