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Buchrezensionen

Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die SöhneUm nicht zu stagnieren

Der seutsche Schriftsteller Thomas Brasch, November  1993.
Thomas Braschs Erzählband „Vor den Vätern sterben die Söhne“ verursacht ein Ziehen in der Brust. Auch heute noch, fast ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen.mehr...

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Stefan Körbel: Wendekreis oder die Vollendung der deutschen Einheit im SüdpazifikRollos Resterampe und der grüne Gummibonbon

Charte von einem Theile des SüdMeeres, 1774.
Rollo Schultz, „xundfünfzig Jahre alt“, Bewohner/Betreiber einer Laube in Pankow. Gelernter und gebliebener Ostberliner. Musiker und Sänger, klamm und Alkohol plus Wende. Ne Zeit lang vor [...]mehr...

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Simon Schaupp: Der kurze Frühling der Räterepublik. Ein Tagebuch der bayrischen RevolutionEine radikale und emanzipatorische Gesellschaftsalternative

Der kurze Frühling der Räterepublik ist ein markantes Beispiel dafür, wie lange es dauert, historische Geschehnisse – insbesondere linker Bewegungsgeschichte - adäquat aufzuarbeiten.mehr...

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Friederike Habermann: Ecommony - UmCARE zum MiteinanderPositives Denken und pseudoreligiöse Stimmung im politischen Aktivismus

Die deutsche Volkswirtin und Historikerin Friederike Habermann.
Friederike Habermann ist eine Vortragsreisende und Autorin für „feministisch-ökologisch und solidarisch ausgerichtete Ökonomie“ (Klappentext). Der Klappentext teilt mit, wo „die [...]mehr...

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Maxie Wander: Guten Morgen, du SchöneDer feministische Geist der Utopie

Hat Maxie Wander ein feministisches Statement ihrer Zeit verfasst? Mit „ja“ zu antworten wäre zwar verlockend, aber doch nicht ganz richtig: Denn Frauen zu DDR-Zeit zu porträtieren und dies deshalb als emanzipatorisches Werk zu verkaufen, wäre zu einfach.mehr...

Simone de Beauvoir: Das andere GeschlechtUnterdrückung und Solidarität

Simone de Beauvoir in Peking, Oktober 1955.

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«Ich habe lange gezögert ein Buch über die Frau zu schreiben.» Mit diesem überraschenden Satz beginnt de Beauvoirs Buch Le deuxième sexe. Relativ bekannt ist der Satz, mit welchem der zweite Band beginnt: «On ne naît pas une femme, on le devient.»mehr...

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Peter-Paul Zahl: Die GlücklichenDas linke Ghetto aus der Perspektive eines Schelmes

PeterPaul Zahl 2006 bei einer Lesung im Ratinger BuchCafé Peter & Paula.
Ein Knastbuch. Wiedermal. 40 Jahre nach seiner Ersterscheinung habe ich Lust an den Schelmenroman «Die Glücklichen» des anarchistischen Literaten, Druckers und Aktivisten Peter-Paul Zahl zu [...]mehr...

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James C. Scott: Mühlen der ZivilisationDer Staat war als Kind schon Scheisse

Statuen im Museum der Zivilisation von Quebec.
James C. Scotts „Mühlen der Zivilisation“ rekonstruiert den Ursprung der ersten Staaten der Menschheitsgeschichte. Er führt die Leser durch die fruchtbaren Feuchtgebiete zwischen Euphrat [...]mehr...

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Zur Broschüre „Inhabit – Anleitung zur Autonomie“Raus aus der Apokalypse, rein in den Neuanfang

Eine US-amerikanische Gruppe veröffentlichte vor einiger Zeit eine Broschüre mit dem Titel „Inhabit – Anleitung zur Autonomie“. „Inhabit“ lässt sich schwer übersetzen und meint in etwa den Willen, diese Erde weiter bewohnen zu wollen, indem die alte Welt durch neu geschaffene Welten ersetzt wird.mehr...

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Christa Wolf: Der geteilte HimmelZwei Hälften der Welt

„Wohl jeder Leser, jede Leserin von Christa Wolf wird Sätze von ihr aufsagen können, die er eine Zeit seines Lebens mit sich getragen hat“, heisst es in einer Biographie über die Schriftstellerin, die im Jahr 2011 82-jährig verstarb.mehr...

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Kersten Knipp: Die Kommune der FaschistenKein faschistisches Paris

Der italienische Dichter Gabriele D’Annunzio (mitte rechts) mit dem Verleger und Publizist Arnoldo Mondadori (mitte links.
Zeitgeschichtliche Blicke an den Beginn des 20. Jahrhunderts sind Kersten Knipps Metier. Mit dem Band „Die Kommune der Faschisten“ gelingt es ihm auf anschauliche Weise, die [...]mehr...

Felix Wemheuer: A Social History of Maoist ChinaChinesischer Wandel

MaoTseTungAbzeichen, Ausstellung, ÜberseeMuseum, Bremen.

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Dem Kölner Sinologen Felix Wemheuer ist mit seinem neuesten Buch eine Sozialgeschichte der frühen Volksrepublik China (1949–1976) gelungen, die nicht nur in das Land einführt, sondern auch leserfreundlich geschrieben ist.mehr...

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Jonathan Raymond: Old Joy„Everything was different there“ - Die Naturidee in Old Joy

Die Natur spielt in Old Joy eine wichtige Rolle. In der Erzählung von Jonathan Raymond kommen zahlreiche, sehr ausführliche Naturschilderungen vor, Bäume und Pflanzen werden beim Namen genannt, es gibt Lupine, Heidekraut, Fingerhirse, Pappeln, Schierling- und Wacholderäste.mehr...

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Delete! Digitalisierte FremdbestimmungKritik gegen die technologische Aneignung von Lebensprozessen

Das çapulcu redaktionskollektiv untersucht in DELETE! die aktuelle Transformation des Kapitalismus – und damit auch der Machtverhältnisse – durch den ›technologischen Angriff‹.mehr...

Svende Merian: Der Tod des MärchenprinzenNotizen zu einem feministischen Roman

Contaminadas

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„Der Tod des Märchenprinzen“ von Svende Merian ist eine Geschichte, welche gleichzeitig hoch aktuell und zum Zeitpunkt seines Erscheinens vor 40 Jahren schon überholt gewesen ist.mehr...

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Winfried Wolf: Mit dem Elektroauto in die SackgasseAlptraum Elektroauto

Elektroauto Tesla Ladestation.
Unter dem Titel „Alptraum Auto“ fand im Jahr 1986 in München eine Ausstellung zum 100. Geburtstag des Automobils statt, die sich mit den Auswirkungen der Motorisierung kritisch [...]mehr...

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Ágnes Heller: Von der Utopie zur DystopieWovon wir geträumt haben

Agnes Heller, die im Mai 2019 neunzig wurde, überlebte den Holocaust. Sie promovierte bei Georg Lukács, lehrte Soziologie und Philosophie in Melbourne, New York und Budapest.mehr...

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Anleihen bei anarchistischen Denkweisen zur Kritik der gescheiterten Befreiung und die paradoxe Struktur kommunistischen beziehungstheoretischen DenkensNotizen zu Bini Adamczaks «Beziehungsweise Revolution, 1917, 1968 und kommende»

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.
Anknüpfend an die Sendung von „recycling“ am 05.03. werde ich an dieser Stelle einige Zeilen darauf verwenden, Kerngedanken der geführten Diskussion zu rekapitulieren, da wir Bini [...]mehr...

Anne Reiche: Auf der SpurAuthentischer Blick auf das Innenleben einer Bewegung

Besetztes Haus an der Hamburger Hafenstraße.

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Anne Reiche, Jahrgang 1946, hat mit „Auf der Spur“ ein packendes und kämpferisches Buch geschrieben. Mit gängigen Autobiografien sonstiger „68er“ Protagonist*innen hat es nichts zu tun.mehr...

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Günther Friesinger, Thomas Ballhausen, Judith Schossböck (Hg.): End/ZeitMad Max auf dem Mittelaltermarkt

Wie beeinflusst apokalyptisches Denken unsere Gegenwart? Und welche Auswirkung hat das auf unsere Zukunft?mehr...

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Carl Levy: The Palgrave Handbook of AnarchismFäden verdichten sich zu einem Ziegelstein

Couverture de l’Almanach du Père Peinard de 1894, et citée dans Le Péril anarchiste (Félix Dubois).
Im Verlag palgrave macmillian erschien 2018 der monumentale Sammelband «The Palgrave Handbook of Anarchism» als umfassendes, vielleicht ein Epoche-machendes potenzielles Standardwerk zum [...]mehr...

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Yoko Tawada: Sendbo-o-teDie Krakenmenschen

Nach einer Katastrophe bricht Japan den Kontakt zum Rest der Welt ab. Die Zukunft liegt in den Körpern der jungen Generation. In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die Insel Honshu und Tokyo nicht mehr der Mittelpunkt Japans.mehr...

Hans Jonas: Das Prinzip VerantwortungPolitik der Klimakrise: Die schlechten Prognosen sollten Vorrang haben – nur so kommen wir weiter

Demonstration gegen die Klimakrise in Bern, Dezember 2018.

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Klimakrise, Atomkrise, Plastikkrise. Was tun? Sofort handeln, klar. Aber wenn es stimmt, dass klugen Taten stets kluge Gedanken vorausgehen, dann brauchen wir eine „Ethik für die technologische Zivilisation“. So lautet der Untertitel eines der wichtigsten philosophischen Werke des 20. Jahrhunderts: Das Prinzip Verantwortung von Hans Jonas, erschienen 1979.mehr...

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Koschka Linkerhand: Die Irrfahrten der Anne BonniePiratinnen-Abenteuer auf feministisch

Als „Coming-of-Age-Geschichte“ bezeichnet die Leipziger Autorin Koschka Linkerhand ihren Roman «Die Irrfahrten der Anne Bonnie», der schon einige Jahre zuvor die Grundlage für ein Theaterstück war.mehr...

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Theodor W. Adorno: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus»Hass auf den Sozialismus«

Der gerade bei Suhrkamp veröffentlichte Abdruck eines Vortrags von Theodor W. Adorno über Rechtsradikalismus zeigt, wie wichtig Ansätze der Kritischen Theorie heute noch im Kampf gegen Rechts sind, zumal vieles, von dem hier die Rede ist, mittlerweile in der »Mitte der Gesellschaft« angekommen ist.mehr...

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Tijan Sila: Die Fahne der WünscheEin Flipper macht Revolte

Autor Tijan Sila und Verleger Ulrich Wellhöfer (rechts).
Der Bosnier Tijan Sila kam als Kriegsflüchtling in den 1990ern aus Bosnien nach Deutschland. Man kann den Roman «Die Fahne der Wünsche» mit ihrem an sozialistische Staaten erinnernden [...]mehr...

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Torsten Bewernitz: Syndikalismus und neue KlassenpolitikNeue Klassenpolitik: Rein in die Praxis!

Torsten Bewernitz hat sich mit seiner neuesten Schrift „Syndikalismus und neue Klassenpolitik“ in die Diskussion um genau diese eingebracht.mehr...

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Liam Ó Ruairc: Peace or Pacification?Befriedung ohne Frieden

Free Derry Corner in Nordirland.
Die erschienene Monographie „Friede oder Befriedung? Nordirland nach der Niederlage der IRA“ des Republikaners und Sozialisten Liam Ó Ruairc macht fundiert eine Gegenrechnung zu dem Mythos [...]mehr...

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Naomi Alderman: Die GabeElektrisiert

Was passiert, wenn Machtverhältnisse sich verschieben? Einen besonders radikalen Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse beschreibt Naomi Alderman in ihrem Roman „Die Gabe“.mehr...

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Roman Danyluk / Helge Döhring (Hg.): FAU - Die ersten 30 JahreFAU: Die ersten 30 Jahre

Der Band beleuchtet die Geschichte der ersten 30 Jahren der anarcho-syndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU).mehr...

Peter A. Kropotkin: Memoiren eines Revolutionärs Band I & IIMemoiren eines Revolutionärs

Kropotkin, 1917.

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Peter Kropotkin hat auf seine alten Tage sein vielleicht schönstes Buch geschrieben: die Memoiren eines Revolutionärs. 1969 ist es im Insel-Verlag herausgekommen und wirkte trostreich auf alle, die selbst zwar empört waren - und wie! - aber zugleich ein schlechtes Gewissen hatten, weil sie im gewöhnlichen Leben immer das Gegenteil dessen taten, was ihnen eigentlich als richtig vorkam.mehr...

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Jacques Rancière: Chronik der KonsensgesellschaftZeit ohne Widerspruch?

In den gesammelten Kolumnen untersucht der französische Philosoph Jacques Rancière die Epoche des Konsenses.mehr...

Perihan Magden: Ali und RamazanSo sehr, wie es nur geht

Blick auf Istanbul.

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„Ali und Ramazan“ ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt. In klarer aber reicher Sprache erzählt die Autorin Perihan Mağden darin die Geschichte der zwei Jungs Ali und Ramazan, die in einem Waisenhaus aufwachsen und sich dort ineinander verlieben und so die Zumutungen, mit denen sie konfrontiert werden, überstehen – bis es nicht mehr weitergeht.mehr...

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Georges Riat: Katalog - Gustave CourbetRealismus - Ausweitung des Blickfelds

Das Reale, welches Gustave Courbet aus dem Dunkel der Nichtbeachtung hervorzieht, entzieht sich jeder vorwegnehmenden Beurteilung - und allen Herrschaftsrücksichten.mehr...

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Max Stirner: Der Einzige und sein EigentumDer „Einzige“ und seine Studienausgabe

Max Stirner.
Der Karl Alber Verlag legt mit Stirners „Der Einzige und sein Eigentum“ (1844) einen Klassiker der Philosophie und der Geschichte des herrschaftskritischen Denkens in ansprechender Form auf.mehr...

Louise Michel: MemoirenDas „Flintenweib“ als Rächerin allen ungelebten Lebens

Louise Michel, 1880.

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Louise Michel, nach ihrem Auftreten an den Barrikaden der Commune vom Bürgertum als pétroleuse verabscheut, vom Proletariat zur roten Jungfrau geheiligt, entzog sich bei Abfassung ihrer Memoiren beiden Festlegungen, um sich als Vertreterin des Lebensrechts alles Geschaffenen neu darzustellen und zu erfinden.mehr...

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