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Kultur | Untergrund-Blättle

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Sie küssten und sie schlugen ihnRaus und weg ...

Der französische Filmschauspieler JeanPierre Léaud im Jahr 2000.
Es geht um Missbrauch, ja, auch um Verrohung, sicherlich. Aber man würde den ersten Teil der aus fünf Filmen bestehenden Antoine-Doinel-Reihe von François Truffaut missverstehen, wenn man „Sie küssten und sie schlugen ihn” allein als einen Streifen über eine verhängnisvolle Jugend begreifen würde.mehr...

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ChinatownEverybody’s alone

Jack Nicholson spielt in Polanski’s «Chinatown» die Rolle des Privatdetektiv Jake Gittes.
„Chinatown“ gehört zu den Klassikern des film noir. Polanski schloss mit seinem 1974 gedrehten Film fast nahtlos an die grossen Beispiele der 50er Jahre an, und nicht zuletzt John Hustons [...]mehr...

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The InsiderZweikampf à la Michael Mann

„The Insider“ beruht auf einem Artikel der amerikanischen Journalistin Marie Brenner in der Zeitschrift „Vanity Fair“ mit dem Titel „The Man Who Knew Too Much“ über den ehemaligen Forschungsleiter des amerikanischen Zigarettenkonzerns Brown & Williamson, der gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aussagte, weil der mit unlauteren Mitteln die Wirkung des Nikotins in Zigaretten und damit die Suchtwirkung beträchtlich erhöhte.mehr...

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SitcomVoila !

Der französische Filmregisseur François Ozon, September 2014.
François Ozon war eigentlich immer für eine Überraschung gut. Man denke an „Unter dem Sand”, „8 Frauen” oder „Swimming Pool”. 1998 drehte Ozon einen – ja soll man sagen [...]mehr...

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Der Mann, der zu viel wussteTrügerischer Schein

1934 hatte Hitchcock bereits seinen 18. Film gedreht.mehr...

Arlington RoadAllzu platte Wahrheiten

Jeff Bridges (hier am Berlin Film Festival 2011) spielt in dem Film «Arlington Road» die Rolle des Michael Faraday.

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Bei manchen Filmen steht man vor einer schwierigen Entscheidung, ob man vor Wut über die katastrophal zusammen geschusterte Story zerspringen möchte oder dem Suspense und dem Anliegen des Films doch noch ein paar Seiten abgewinnen kann – was dann wieder beruhigend auf’s Gemüt schlägt. „Arlington Road“ ist so ein halbgarer politischer Thriller, der viel will und wenig weiss.mehr...

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Brilliante Parabel von Franz KafkaEin Bericht für eine Akademie

Franz Kafka bei seiner Ankunft in Spindelmuehle, 1922.
«Ein Bericht für eine Akademie» gilt als eine der stärksten Kurz-Erzählungen von Franz Kafka. Der Text ist eine Parabel auf die Evolutionsgeschichte des Menschen und die Sozialisation [...]mehr...

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Jackie BrownBetrug !!!

Pam Grier in Toronto, Februar 2010.
Pam Grier. Manche Tarantino-Fans nahmen dem „Meister“ übel, dass er in „Jackie Brown“ nach einem Roman von Elmore Leonard den Star der blaxploitation-Filme der 70er Jahre („Coffy“, [...]mehr...

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Der weisse HaiHi !!

„Der weiss Hai” setzte neue Massstäbe des Schreckens, des Gruselns und der Angst. Wie Hitchcock in „Birds” harmlose Vögel zu kollektiv und bewusst angreifenden Bestien deklariert hatte, wurde der Hai 1975 zu einem Monster der ersten Art.mehr...

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Ein einmaliges ExperimentStar Wars: Rückblick auf eine Saga

Filme wie Lucas „Star Wars” (sechs Teile) spalten die Kinogemeinde in „absolute” Befürworter und eben solch „absolute” Gegner.mehr...

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Das rosa geäderte Heft von Marguerite DurasOffenbarungen

Marguerite Duras, Salon du livre de Paris.
Marguerite Donnadieu kam am 4. April 1914 in Gia Dinh zur Welt. Als das jüngste von drei Kindern erhielt sie den Spitznamen la petite; in ihren guten Momenten soll die Mutter gesagt haben: [...]mehr...

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith„So stirbt die Freiheit – unter tosendem Beifall“

Star WarsKulisse im Disneyland.

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Bei „Star Wars“ scheiden sich die Geister. Aber das ist nichts Besonderes. Man kann darüber streiten, welche der sechs Filme zwischen 1977 und 2005 nun besonders gut oder weniger ansprechend sind.mehr...

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Young AdamGähnende Langeweile

Kino ist ein Ort des Erzählens. Wer nichts zu erzählen hat, macht keine Filme.mehr...

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HeatEin Teufelskreis

Wer die Filme von Takeshi Kitano (etwa „Sonatine”) kennt, wird sich bei „Heat” vielleicht an diesen japanischen Regisseur der Extraklasse erinnert fühlen. Wie Kitano schildert Michael Mann eine gefährliche, bedrohliche und zugleich in sich verlorene Welt.mehr...

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Star Wars: Episode II – Angriff der KlonkriegerWörthersee und Eisengiesserei

„Am Tag, als der Regen kam, lang ersehnt, heiss erfleht ...“, hiess es in einem Schlager der 50er Jahre. Nun war er da, der kühlende Regen.mehr...

Despair – Eine Reise ins Licht„Helixe und Fermänner”

Dirk Bogarde (hier mit Jane Birkin am Film Festival von Cannes, 1990) spielt im Film «Despair» von Rainer Werner Fassbinder die Rolle von Hermann.

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Fassbinder zeichnet in „Despair” nach einem Roman von Nabokov und auf Basis eines Drehbuchs, das ihm einer der bekanntesten Drehbuchautoren, Tom Stoppard, schrieb, das Bild eines Mannes, den die Identitätskrise, genauer seine Krise als bürgerliches Subjekt, in die Randzonen des Wahnsinns, des Verbrechens und des Realitätsverlusts treibt.mehr...

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Kommissar Beck - Der Lockvogel / TodesengelMittelmass

Der schwedische Schauspieler Mikael Persbrandt spielt in der Kommissar BeckReihe bis zur fünften Staffel die Rolle des Polizisten Gunvald Larsson.
„Der Lockvogel” (1997) und „Todesengel” (1997) sind zwei gute oder, wenn man will, schlechte Beispiele für verkorkste Kriminalfilme aus der Reihe um den Stockholmer Kommissar Beck.mehr...

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Star Wars: Episode I – Die dunkle BedrohungDigitalisierung versus Zauber?

George Lucas ist schon ein Phänomen. Es scheint so eine Art Lebenswerk für ihn zu sein, die Saga über 28 Jahre hin immer wieder aufleben zu lassen. 1999 drehte er der Saga Anfang, einen teilweise digitalisierten Film über das Gute und das Böse in den Weiten des anscheinend sehr lebendigen Kosmos.mehr...

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Mein Name ist NobodySergio Leones Abgesang auf den Western

Sergio Leone, 1975.
„Mein Name ist Nobody“ ist der vorletzte Versuch Leones, seine Position als Regisseur eines speziellen italienischen Westerns zu behaupten. Der Nachfolgefilm „Nobody ist der Grösste“, [...]mehr...

Der Tiger von New YorkDschungel der Grossstadt

Selbstporträt von Stanley Kubrick mit einer Leica III.

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„Der Tiger von New York” ist eine besonders eigenwilliges Beispiel für einen film noir, in dem Kubrick bereits einige der Elemente seiner spezifischen Art und Weise, Filme zu drehen, offenbarte.mehr...

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Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-RitterLucas Endkampf im Universum

Sieht man sich nach gut 40 Jahren den dritten Film, Episode VI, der Star-Wars-Saga wieder einmal an, erstaunt vor allem, mit welchen Animationen und Tricks schon damals gearbeitet wurde.mehr...

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Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurückVon der Kraft des Mythos

Star WarsKulisse im Disneyland.
Die Meinungen über die Star-Wars-Saga gehen weit auseinander. Während die einen vor Begeisterung die Reihe zu einem Kult machen und sich darüber streiten, welche der Episoden denn nun die [...]mehr...

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Anatomie 2Trivialer Unfug ohne Schrecken

Die öffentliche Diskussion über ethische Fragen ärztlicher Forschung – Klonbabys und anderes mehr – ist zweifellos ein ernstes Thema über (nicht nur medizinische) Perspektiven unserer Gesellschaft.mehr...

Sorry we missed youWas tun wir einander bloss an?

Die Dreharbeiten zum Film fanden in Newcastle statt, unter anderem in der Shields Road.

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In gewohnter Manier wird in Ken Loachs neuem Film „Sorry We Missed You“ eine Geschichte aus dem Alltag von unten erzählt. Es dreht sich um eine typische, moderne Arbeiterfamilie in Newcastle, mit typisch modernen Problemen.mehr...

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Star Wars: Episode IV – Eine neue HoffnungFantasy im globalen Zeitalter

Als „Star Wars“ (später dann als „Star Wars: Episode IV A New Hope“ betitelt) 1977 die Kinos erreichte, war der Teufel los.mehr...

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Aretha Franklin: Amazing GraceEine Feier des Glaubens

«Amazing Grace» ist eine eindrucksvolle Dokumentation über eines der wichtigsten Alben der Musikgeschichte und über die Kraft der Musik in unserem Leben.mehr...

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Hakan Nesser: Der unglückliche Mörder (Carambole)Folgenschwere Initialzündung

Håkan Nesser bei der Veranstaltung «Crime Time Prime Time» in Bremen im September 2009.
Der Film entstand – wie einige andere auch (u.a. „Münsters Fall“ und „Borkmanns Punkt“) – nach einem Roman von Håkan Nesser, einem der wohl in Skandinavien, aber auch hier [...]mehr...

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And Now ... Ladies and GentlemenGepflegte Langeweile am laufenden Band

Claude Lelouch ist heiss umstritten. Die einen lieben ihn, die anderen machen ihn nieder. „And now ... Ladies and Gentlemen“ wurde für die Präsentation in hiesigen Kinos um knapp eine halbe Stunde gekürzt. Es gibt Filmkritiker, die das bedauern. Ich nicht.mehr...

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TausendschönchenDie Realitäten zerstückelt, die Männer entmannt, alle Konventionen gebrochen und eine Menge Essen verschlungen

Die tschechische Regisseurin Věra Chytilová am 42.
„Tausendschönchen“ oder „Sedmikrasky“ gilt als Hauptwerk der „Tschechischen Neuen Welle“, wurde direkt nach seinem Erscheinen verboten und dessen Regisseurin Věra Chytilová, die [...]mehr...

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Satansbraten„Ist das das Paradies?”

In „Satansbraten” von Rainer Werner Fassbinder steht einer der egozentrischen Ex-Ideologen der linkesten aller linken 68er Jahre im Zentrum des Geschehens, der Dichter Walter Kranz, den Kurt Raab in unübertrefflicher Weise „tanzen” lässt.mehr...

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IntrigeDer gewöhnliche Antisemitismus

Es dauert eine Weile, bis man aus dem Kino wieder in der Gegenwart ankommt, mit ihrem elektrischem Licht und Autos und Bahnen und Asphalt.mehr...

Alamo – Der Traum, das Schicksal, die LegendeSorry, but it doesn’t work

The Fall of the Alamo» oder «Crockett’s Last Stand», von Robert Jenkins Onderdonk.

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Als John Wayne 1960 Regie und Hauptrolle in „The Alamo” übernahm, konnte man vertrauen auf: Heroismus, Patriotismus, reaktionäre Botschaften und: spannende Unterhaltung, Da wusste man, was man hat, wie immer bei Wayne.mehr...

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New York - Die Welt vor deinen FüssenWider das Sesselsitzen

Matt Green dürfte der berühmteste Spaziergänger der Welt sein. Nachdem er bereits von der US-amerikanischen Ost- zur Westküste gelaufen ist, erlief er nun seine Heimatstadt New York.mehr...

EkelDie moderne Angst

Catherine Deneuve, Mai 1979.

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„Ekel“ ist ein Film über Angst und Panik, der durch die Drastik seiner Darstellung gerade im letzten Drittel dem Zuschauer einiges abverlangt.mehr...

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Spuren - Die Opfer des NSUDie Zeit heilt keine Wunden

Als der Prozess um die Morde an neun Männern türkischer und griechischer Herkunft und einer deutschen Polizistin begann, schmückten monatelang Porträtfotos von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe in stylischem Schwarz-Weiss wie ein Wandfries oder Altar die Homepage der Berliner Zeitung und wurden auch von anderen Medien gern genommen.mehr...

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Über den Dächern von NizzaTo Catch a Husband

Der Hafen von Nizza.
Lange Zeit war „Über den Dächern von Nizza“ nur in einer unvollständigen Kopie zu sehen. Paramount erlaubte dann dem ZDF, das farbenfrohe Original zu rekonstruieren. Das Problem bestand [...]mehr...

ExilDer Verlust von Sicherheit

Der deutsche Schauspieler Mišel Matičević spielt in dem Film Exil die Rolle des Pharmaingenieur Xhafer.

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Atmosphärisch bis zum Bersten aufgeladen und spürbar unnachgiebig: „Exil“ ist eine cineastische Herausforderung, die gekonnt zweideutig Misstrauen und Identitätsverlust unter dem Hintergrund der Integration porträtiert.mehr...
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