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Film | Untergrund-Blättle

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Film

RomaGrosses Kino für ein kleines Publikum

FilmLocation aus dem Film «Roma» in Mexiko City.
Gleichzeitig universell und individuell, gross angelegtes Kunstwerk wie leises, persönliches Drama – „Roma“ lässt Welten miteinander verschmelzen, die eigentlich im Widerspruch sein sollten und doch wunderbar miteinander harmonieren.mehr...

Kultur

AtlantiqueAusgezeichnetes Neuland

Der Schauspieler Amadou Mbow während dem Dreh von «Atlantique».
„Atlantique“ erzählt von einer jungen Frau, die sich trotz anderweitiger Verlobung in einen mittellosen Arbeiter verliebt, der kurze Zeit später verschwindet. Der Film ist dabei [...]mehr...

Kultur

Warum läuft Herr R. Amok?Mord bleibt Mord

Fassbinder nimmt in „Warum läuft Herr R. Amok?” vieles von diesem langsamen, siechenden Leben vorweg, dieser Quälerei, die er später in „Händler der vier Jahreszeiten” noch deutlicher in Szene gesetzt hat.mehr...

Kultur

LaraEin Tag erzählt ein Leben

Corinna Harfouch (hier beim Hessischen Film und Kinopreis 2017) spielt im neuen Film von JanOle Gerster die Rolle von Lara.
Der zweite Film von Jan-Ole Gerster beginnt ähnlich wie 2012 sein erster „Oh Boy“: in einem Zimmer in Berlin, an einem dämmrigen Morgen, durchs Fenster guckt die Stadt herein zu einem [...]mehr...

Kultur

Das Messer im WasserGelungene (politische) Parabel

Nach einigen Kurzfilmen war „Das Messer im Wasser“ Roman Polanskis erster längerer Kinofilm, der den Regisseur auch über die Grenzen Polens hinaus bekannt machte. „Nóz w wodzie“ ist eine Charakterstudie, eine Art Kammerspiel über drei Personen, minimalistisch inszeniert, an wenigen Schauplätzen und begrenzt auf diese drei Personen.mehr...

Die Netflix-Serie „Wir sind die Welle“Tsunami-Voyeurismus

Ludwig Simon (rechts) spielt in der NetflixSerie „Wir sind die Welle“ den Hamburger Autonomen Tristan Broch.

Kultur

Schauplatz der seit 1. November auf Netflix verfügbaren Serie ist eine beliebige, behäbige Kleinstadt in Deutschland.mehr...

Kultur

Gott existiert, ihr Name ist PetrunyaEs ist ein Kreuz

Das FilmTeam von «Gott existiert, ihr Name ist Petrunya» auf der Berlinale 2019.
„Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ basiert auf einer wahren Begebenheit und sein Anliegen, die konservativ-religiöse Männerwelt als das lächerliche Idiotentheater zu entlarven, das [...]mehr...

Kultur

BrotherYakuza hier, Freundschaft dort

Kitano Takeshi in Cannes 2000.
Takeshi Kitano ist bekannt für Filme wie „Hana-bi“, „Sonatine“ oder auch „Kikujiros Sommer“, in denen die strengen Regeln der Yakuza – so etwas wie die japanische Ausgabe der [...]mehr...

Kultur

Al Shafaq - Wenn der Himmel sich spaltet«Ich will die Realität erzählen»

Die Schweizer Regisseurin Esen Isik erzählt in ihrem eindrücklichen Film «Al-Shafaq – Wenn der Himmel sich spaltet» die Geschichte von Burak, der als 16-Jähriger von Zürich aus in den Jihad zieht, von seinem Vater Abdullah, der sich die Schuldfrage stellt, und vom syrischen Flüchtlingsjungen Malik, der sich fragt, wie es mit seinem Leben weitergehen soll.mehr...

Kultur

Und der Zukunft zugewandtHölzernes Lehrstück

Zu Beginn des Films grosses Gewusel auf einem Bahnhof mit vielen Komparsen. Aus der Menge werden drei ankommende Frauen ausgemacht, die von einer vierten mit Blumenstrauss empfangen werden.mehr...

Kultur

Boogie NightsBoogie, can you boogie

Der USamerikanische Filmregisseur Paul Thomas Anderson (links) mit Schauspieler Daniel DayLewis in New York, Dezember 2009.
Stimmungen einzufangen, Atmosphären nachzuzeichnen und Situationen als völlig selbstverständlich darzustellen, die uns aussergewöhnlich, ja fast „exotisch“ anmuten, gehört zu den [...]mehr...

Die Welt im Jahre 1997Die Klapperschlange

Kurt Russell na der Premiere von «Grindhouse» in Austin, Texas.

Kultur

„Die Klapperschlange“ ist eine actionreiche Dystopie John Carpenters, ein Film, der in allen Belangen überzeugt und bereits jenen apokalyptischen Tonfall hat, der das weitere Werk des Regisseurs begleiten wird.mehr...

Kultur

12 Uhr mittags (High Noon)Hinter der Fassade

Fred Zinnemann drehte „High Noon“ in einer Zeit, in der ein amerikanischer Senator namens McCarthy sich mit anderen anschickte, „unamerikanische Umtriebe“ zu bekämpfen.mehr...

Kultur

Dieses obskure Objekt der BegierdeBefleckt ...

Eine Reisegesellschaft. Ein schon etwas in die Jahre gekommener Mann namens Mathieu schüttet einer Frau, die den Zug besteigen will, einen Eimer Wasser über den Kopf.mehr...

Kultur

RebeccaDie Namenlose in der Falle

Mit seinem ersten in den USA gedrehten Film „Rebecca“, produziert von David O. Selznick, der im selben Jahr „Vom Winde verweht“ fertiggestellt hatte, war Hitchcock nicht gerade zufrieden.mehr...

28 Days LaterAbsturz nach gutem Aufstieg

Diogo Rodrigues Gonçalves

Kultur

Die apokalyptische Stimmung wird in „28 Days Later“ durch mit DV von Dogma-Spezialist Mantle aufgenommene Landschaften, menschenleere Autobahnen, Städte und eine dementsprechende leicht düstere, erschreckende Färbung zu einem gewissen Teil, vor allem in der ersten Hälfte des Streifens erzeugt.mehr...

Kultur

Warum wann und wie Fassbinder in seinem aus «Schmerz geborenen Film» selbst die Filmkamera führteRainer Werner Fassbinder: In einem Jahr mit 13 Monden

Rainer Werner Fassbinder am Filmset.
In den letzten Jahren ist es um den vor gut fünfunddreissig Jahren verstorbenen Autor, Theatermacher und Filmer Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) stiller geworden. Seit seinem rasch [...]mehr...

Kultur

Götter der PestThat there’s no way to win ...

„Götter der Pest“ gehört zu jenen Frühwerken Fassbinders, in denen er an den Film Noir anknüpfend den Gangsterfilm zum Ausgangspunkt einer „einfachen“ Geschichte nimmt, die von „einfachen“ Menschen erzählt, die sich „einfach“ aus ihrem Milieu nicht lösen können.mehr...

Kultur

Taste of HopeGeschmack der Hoffnung

Teebeutel der selbstverwalteten Genossenschaft Scop Ti.
1336 Tage war die Fabrik in Gémenos, in der Nähe von Marseille in Südfrankreich, besetzt. Bei Fralib wurde der bekannten Lipton-Tee verpackt. Der Mutterkonzern Unilever wollte das [...]mehr...

Kikujiros SommerRoadmovie über Freundschaft

Der japanische Filmregisseur Takeshi Kitano.

Kultur

Kikujiro (der Regisseur Takeshi Kitano selbst in der Hauptrolle) ist ein ekliger Holzklotz. Er denkt – wenn es darauf ankommt – nur an sich und seinen Vorteil und stösst dabei seine Mitmenschen mit Beleidigungen und Drohgebärden oft vor den Kopf.mehr...

Kultur

BaitWo ist meine Vergangenheit hin?

„Bait“ erzählt anhand von zwei Brüdern, wie ein englisches Fischerdorf ums Überleben und die eigene Identität kämpft. Das ist mal unterhaltsam, oft tragisch, gleichzeitig aber auch unheimlich und faszinierend – nicht zuletzt wegen der körnigen Schwarzweiss-Bilder und einer Musik, die an Horrorfilme erinnert.mehr...

Kultur

Zwei glorreiche HalunkenWho’s good, who’s bad, who’s ugly?

Der USamerikanische Film und Fernsehschauspieler Lee van Cleef (rechts), August 2010.
„Zwei glorreiche Halunken” von Sergio Leone ist nicht nur eine von vielen Entzauberungen des klassischen Westerns. Man mag darüber streiten, ob es die beste ist oder eher nicht. Der Streit [...]mehr...

Kultur

Wiegenlied für eine Leiche„... He’ll love you till he dies“

Nur zwei Jahre nach der grossartigen Visualisierung des Romans von Henry Farrell „Was geschah wirklich mit Baby Jane?” schickte sich Robert Aldrich an, einen weiteren Roman des Schriftstellers für das Kino aufzubereiten: „Whatever Happened to Cousin Charlotte?” Und wieder war es Bette Davis, die die Hauptrolle spielte.mehr...

JokerDas Grinsen des Killers

Heath Ledger als Joker.

Kultur

Schon vor dem Filmstart von Joker war der Film, der zeigen soll, wie Batmans Gegenspieler zum Schurken geworden ist, einer der kontroversesten Filme des Jahres. Er und sein Held sind tatsächlich nur schwer zu ertragen.mehr...

Kultur

Bamboo StoriesTage im Bambusdickicht

Mit atemberaubenden Aufnahmen aus Bangladesch führt Filmemacher Shaheen Dill-Riaz mit Bamboo Stories den Zuschauer ein in die raue Welt einer Handvoll Männer, die seit Generationen Bambus fällen und das Holz mit riesigen Flössen zu den Grosshändlern in der Hauptstadt Dhaka bringen.mehr...

Kultur

Der amerikanische SoldatTote in München

Der Dialog, das Outfit der Figuren, die ganze Szenerie von „Der amerikanische Soldat“ erinnern eindeutig an den amerikanischen Gangsterfilm der 40er Jahre, an die Coolness und Abgefeimtheit der visuell in Szene gesetzten Mafiosi und Polizisten.mehr...

Kultur

Dawn of the Dead (Zombie)Invasion

Camera Eye Photography
Lange Zeit war George Romeros zweiter Teil seiner Zombie-Trilogie in Deutschland nicht zugänglich. Romero selbst hatte sich, wie er selber in einem Interview auf der DVD erzählt, verbissen um [...]mehr...

Kultur

Born in EvinAm Anfang war das Gefängnis

Maryam Zaree bündelt in ihrer Doku «Born in Evin» die Stimmen starker Frauen, um ihre eigene Stimme zu finden und letztendlich ihre Fragen zu stellen.mehr...

Kultur

MASHKomik des Grauens, Grauen der Komik

Robert Altman am Film Festival von Cannes, 1992.
Die Presse urteilte zum Teil hart über Altmans „Militärklamotte“: zynisch, dumm-derb, bedeutungslos. „MASH“ wurde 1970 in den USA verboten und konnte dort erst drei Jahre später in [...]mehr...

Kultur

Einer flog über das KuckucksnestNormaler Wahnsinn und wahnsinnige Normalität

Miloš Forman besetzte seinen Film «Einer flog über das Kuckucksnest» mit exzellenten Haupt- wie Nebendarstellern. Nicholson, Fletcher, Dourif, Redfield, Sampson, Lassick und DeVito wären als erste zu nennen.mehr...

Kultur

SubmissionDer arme Mann!

Submission basiert auf dem Roman „Blue Angel“ der US-amerikanischen Schriftstellerin Francine Prose aus dem Jahr 2000 und erzählt von dem verheirateten Literaturprofessor und ehemaligen Bestsellerautoren mit Schreibblockade Ted Swenson, der sich in seinem Job als Dozent für kreatives Schreiben an einem College in Vermont unterfordert und gelangweilt fühlt und dessen bräsige Selbstverliebtheit Tucci sehr gekonnt einfängt.mehr...

Abrechnung mit der distanzierten Haltung der amerikanischen FilmindustrieSergio Leone: Sein Leben und sein Werk

Sergio Leone.

Kultur

Über Sergio Leone wurde viel geschrieben. Er sei rachsüchtig gewesen, neidisch auf andere Filmemacher.mehr...

Kultur

Rambo: Last BloodBitte sag jetzt nichts mehr …

In „Rambo: Last Blood“ meldet sich einer der dienstältesten Actionhelden der Kinogeschichte zurück und zeigt, dass er sich für keinen Blödsinn zu schade ist.mehr...

Schule des BegehrensAuf verlorenem Posten

Isabelle Huppert am Cinemania Film Festival in Montreal, 1998.

Kultur

Blicke. Gegensätze, die sich anziehen. Eine Frau um die 40, gut situiert, anerkannt in der Pariser Modewelt sieht im Trubel einer Disko einen wesentlich jüngeren Mann, der an der Bar arbeitet und sich als Stricher zusätzlich Geld verdient.mehr...

Kultur

ParasiteGesellschaftskritik mal anders

Mit „Parasite“ kehrt Joon-ho Bong zu seinen Wurzeln zurück und zeigt mit einer Mischung aus Satire, Drama und Thriller eine ungerechte Gesellschaft.mehr...

Kultur

Happy LamentoWeh dir, dass du ein Enkel bist!

Regisseur Alexander Kluge während seiner Preisrede zum TheodorW.AdornoPreis (2009) in der Frankfurter Paulskirche.
Wenn der Verteidiger der neuen deutschen Filmkunst gegen Hollywood, Alexander Kluge, nach über 20 Jahren mit einem fröhlichen Klagegesang auf die Kinoleinwand zurückkehrt, dann soll – so [...]mehr...

Solaris„Und das Wort wird Fleisch“

Der USRegisseur Steven Soderbergh.

Kultur

Stanisław Lems Geschichte wurde bereits von Andrei Tarkovksy (1932-1986) in „Solyaris“ 1972 in einem 165 Minuten langen Film adaptiert. 2002 hat Steven Soderbergh den Stoff in einer wesentlich kürzeren Fassung inszeniert.mehr...

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