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Dossier

Bild: (PD)

RAF: Theorie und Praxis

Buchrezensionen

Gisela Dutzi (Hrsg.): Briefwechsel Christa Eckes und Hüseyin ÇelebiDer Repression zum Trotze

26.12.2021 -

Zwei politische Gefangene, eine Aktivistin der RAF und einer der kurdischen Freiheitsbewegung, schreiben sich Briefe aus dem Gefängnis.mehr...
Lesezeit7 min.

Buchrezensionen

Jan-Hendrik Schulz: Unbeugsam hinter Gittern. Die Hungerstreiks der RAF nach dem Deutschen Herbst.Vernichtungshaft

05.07.2021 -

Jan-Hendrik Schulz widmet sich in seinem 2019 erschienenen Buch den kollektiv geführten RAF-Hungerstreiks (HS) nach dem Deutschen Herbst von 1977 bis 1989. Er fragt, wie es den RAF-Gefangenen gelang, mit ihren HS-Kampagnen erhebliche gesellschaftliche Unterstützung zu generieren. Zudem stellte er diese dem Misserfolg der französischen Genoss*innen der Action Directe gegenüber.mehr...
Lesezeit6 min.

Politik

Die Verfolgung und Ermordung Hanns Martin Schleyers als Gründungsmythos der Bundesrepublik DeutschlandUnd Ödipus tötete Kain

06.06.2020 -

G.W.F. Hegel über »Antigone«, das »absolute Exempel« der Tragödie: »... und der Sinn der ewigen Gerechtigkeit ist, dass beide« (Antigone und Kreon) »Unrecht haben, weil sie einseitig sind, damit aber auch beide Recht ... und deshalb in ihrer Sittlichkeit und durch dieselbe in Schuld geraten«.mehr...
Lesezeit10 min.

Politik

Interview mit Christof WackernagelGlobal oder gar nicht: Was von der RAF bleibt

29.04.2020 -

Christof Wackernagel drehte 1967 im Alter von 15 Jahren seine erste Hauptrolle in dem preisgekrönten Film »Tätowierung«, schloss sich 1977 der RAF an, wurde nach 6 Wochen verhaftet, sass 10 Jahre im Gefängnis, arbeitet seitdem wieder als Schauspieler und Schriftsteller und lebte von 2003 bis 2013 in Mali. Interview mit dem ehemaligen RAF-Aktivisten.mehr...
Lesezeit28 min.
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Buchrezensionen

Sebastian Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangenDie Waffe der Kritik kann nicht die Kritik der Waffen ersetzen

29.03.2020 -

Über 100 Texte, Erklärungen, Zeitungsartikeln, Büchern und Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes, der antiimperialistischen Front, aber auch zum Aufstand in Syrien und dem Elend in den palästinensischen Flüchtlingslagern.mehr...
Lesezeit5 min.

Buchrezensionen

Christian Geissler: KamalattaAnother lovesong

05.11.2018 -

Christian Geissler hat es sich und seinen Lesern nie leichtgemacht. Davon kündet nicht zuletzt der Versuch, in seinem Roman kamalatta einen Bogen zu spannen von den Kämpfen der arbeitenden Klasse, von der Widerstandslinie gegen den Nationalsozialismus hin zum bewaffneten Aufbruch im postfaschistischen Deutschland.mehr...
Lesezeit4 min.

Kultur

Rezension zum EpisodenfilmDeutschland im Herbst

24.04.2018 -

Ein Begräbnis. Nicht irgendeines. Das des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, ermordet von Mitgliedern der Roten Armee Fraktion. Kränze. Viele schweigen, einige reden miteinander. Ein „Kommando Siegfried Hausner” hatte in monatelangen Vorbereitungen die Entführung des unter „Sicherheitsstufe 1” stehenden Hanns Martin Schleyer vorbereitet, um die Freilassung der in Stammheim einsitzenden Gefangenen Ensslin, Raspe und Baader zu erpressen.mehr...
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Buchrezensionen

Die postfaschistische «Schwarze Pädagogik»Ulrike Meinhofs letztes Interview

19.09.2017 -

40 Jahre nach den dramatischen Ereignissen des «Deutschen Herbstes» 1977 erscheint voraussichtlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober Thomas Nufers Buch «heim.weh - Ulrike Meinhofs letztes Interview». Wie konnte es passieren, dass eine herausragende Journalistin der 1960er Jahre plötzlich Teil einer bewaffneten Stadtguerillagruppe wurde? An welchen Verhältnissen ist die christlich geprägte Humanistin und spätere Kommunistin Ulrike Marie Meinhof verzweifelt?mehr...
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Politik

Die Schleyer-Entführung durch die RAFHerbst 1977 oder 40 Jahre «Freiheit und Terror»

14.09.2017 -

Am 5. Septem­ber vor vier­zig Jahren über­fiel in Köln ein «Kommando» der RAF die Dienst­fahr­zeuge des deut­schen Arbeit­ge­ber­prä­si­den­ten Hanns-Martin Schleyer und seiner Bewa­cher. Schleyer wurde entführt, seine vier Beglei­ter mit unzäh­li­gen Schüs­sen aus auto­ma­ti­schen Waffen getö­tet. In einem Beken­ner­schrei­ben am Tag nach der Entfüh­rung konfron­tier­ten die Entfüh­rer die Regie­rung der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land mit der Forde­rung, die im Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis Stuttgart-Stammheim gefan­ge­nen RAF-Mitglieder freizulassen.mehr...
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Buchrezensionen

Wolfgang Kraushaar: Die RAF und der linke TerrorismusFratze statt Mythos: Reemtsma und Kraushaar entsorgen 1968

03.09.2017 -

RAF, das ist deutsche Geschichte. Die Auflösungserklärung vom April 1998 ist durchaus ernst zu nehmen. Wenig ist freilich so in Erinnerung geblieben wie die Anschläge der sogenannten Baader-Meinhof-Bande. Terror, das war immer auch ein Quotenhit. Was die praktische Seite betrifft, ist das Kapitel wohl endgültig abgeschlossen. Doch was die theoretische Sichtung angeht, geht es heiss her. Vor uns liegen zwei umfangreiche Bände, und sie bieten reichlich Stoff zur Debatte.mehr...
Lesezeit16 min.