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Film | Untergrund-Blättle

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Film

101 ReykjavíkSchöne, bunte, schrille Komödie aus dem Eis

Der spanischisländische Filmregisseur Baltasar Kormákur drehte den Film «101 Reykjavík» im Jahr 2000.
Kaum war dieser Film in die ersten Kinos in Island gekommen, fühlten sich manche an die frühen Streifen von Pedro Almodóvar erinnert.mehr...

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GagarineZauber zwischen Alltag und Aufbruch

Die Sozialbausiedlung Gagarine im Randbezirk von Paris, Februar 2020.
„Gagarine“ nimmt uns mit in eine französische Sozialbausiedlung, die abgerissen werden soll. Das Drama hält sich jedoch mit gesellschaftlichen und politischen Kommentaren zurück, sondern [...]mehr...

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Blue CrushAllzu trendy ...

Kein Zweifel. „Blue Crush“ ist trendy und cool – oder versucht zumindest, einem tatsächlichen oder vermeintlichen Teenager-Geschmack gerecht zu werden.mehr...

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Der Schakal (1997)Idiotic Plot

Bruce Willis (hier 2018 in San Diego) spielt im Remake von 1997 die Rolle des Schakals.
„Der Schakal“ von Regisseur Michael Caton-Jones aus dem Jahre 1997 ist formal zwar ein Remake des Klassikers von Zinnemann; die Ausgangskonstellation – Staatsorgane jagen einen zunächst [...]mehr...

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Der SchakalAuf Menschenjagd

Fred Zinnemann gehört zu den Regisseuren, die mit legendären Filmen aufwarten können. 1944 brachte er Anna Seghers Geschichte „Das Siebte Kreuz“ auf die Leinwand (mit Spencer Tracy in der Hauptrolle).mehr...

BarbaraDie Erinnerung an Gefühle

Nina Hoss in Barbara, 2012.

Kultur

„Barbara“ ist ein sehr sensibel geschriebenes, toll gespieltes Drama über den Verlust und das Zurückgewinnen von Vertrauen. Die feinen, subtilen Bildkompositionen betonen weniger die Zeit und mehr die Charaktere, wie sie zu dieser Welt stehen und wie sie sich dieser nähern. Petzold ist damit nicht nur ein Film über die Flucht gelungen, sondern auch über die Rückkehr zu sich und einer Art von Glück, die man nicht für möglich gehalten hätte.mehr...

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Wie die KarnickelPolitical correctness auf Proll-Niveau

Comicautor und Comiczeichner Ralf König, 2012.
Ralf Königs Comics der 80er Jahre enthielten zumindest eines: Spott über das Sexualverhalten „ganz normaler“ Bürger „wie Du und ich“, Heteros, Homos, Lesben, in denen sich die [...]mehr...

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Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und FrühlingEin Blick in unser Innerstes

Der südkoreanische Regisseur Kim Kiduk, September 2011.
Ki-duk Kims Film ist keine Predigt irgendeiner Religion. Er lässt uns hinein fühlen in zwei Menschen, und, wenn man sich dem Film hingibt, auch in uns selbst. Und zwar auf eine Weise, in der [...]mehr...

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Reise in das Reich der CamorraGomorrha

Kein Pate, kein Scarface, kein GoodFellas. Der Film von Matteo Garrone über die italienische Mafia Camorra wirkt dokumentarisch.mehr...

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Black Hawk DownDie Macht der Bilder, die Verblendung des Krieges

Wer über den Krieg reden will, darf nicht darüber schweigen, wie er zustande kommt. In vielen (Anti-)Kriegsfilmen wird der Krieg als eine Art isoliertes Ereignis behandelt, als deus ex machina, als Ausnahmeerscheinung par excellence.mehr...

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Lost HighwayVerdrängte Abgründe

Profile von David Lynch, Januar 2007.
Es gibt Kritiker der Filme von David Lynch, die meinen, diese würden sich einfachen Interpretationen entziehen, sie seien schwer zugänglich und bedürften sozusagen des pädagogischen [...]mehr...

Faustrecht der Freiheit„Ich will nur wieder so sein können, wie ich bin“

Der Stammkameramann von Rainer Werner Fassbinder, Michael Ballhaus, stand auch in diesem Film hinter der Kamera.

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Der Proletarier Franz scheitert an seiner eigenen psychischen und mentalen Disposition, die in der Konfrontation mit der Ökonomie der Ökonomie gnadenlos scheitert und scheitern muss.mehr...

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Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der MafiaDie Parallelwelt der Gangster

„GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ ist ein Meisterwerk des Gangsterfilms, kunstvoll in der Erzählweise sowie auf formaler Ebene.mehr...

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BegierdeStyle statt Geschichte

Der Kronleuchter klirrt. Weisse und orangene Schleier durchwehen wie von Geisterhand bewegt den Raum (wahrscheinlich war ein Fenster offen).mehr...

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Die Mörder sind unter unsAufarbeitung von Schuld

„Die Mörder sind unter uns“ setzte sich als erster deutscher Nachkriegsfilm mit den Themen Schuld und Verantwortung auseinander, angesichts der Verbrechen während des Dritten Reiches.mehr...

Die weisse RoseWas man alleine tun kann

Sophie Scholl, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, 1942.

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„Die weisse Rose“ von Michael Verhoeven erzählt eine zeitlose Geschichte über den Sinn von Widerstand. Dramaturgisch dicht und spannend erzählt sowie von guten Darstellern getragen, bleibt „Die weisse Rose“ mit Sicherheit einer der besten Filme über diese Thematik und ist mehr als eine blosse Geschichtsstunde.mehr...

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KikaLiebe und Mitgefühl?

Die spanische Schauspielerin Verónica Forqué (hier im Januar 2018) spielt in dem Film die Hauptrolle der »Kika«.
Almodóvar äusserte sich zu »Kika« u.a. wie folgt: »Der Film ist wie eine Collage strukturiert, wie ein radikales Puzzle. Die verschiedenen Bestandteile sind durch die Türen, die Fenster, [...]mehr...

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AliSpuren zu Muhammad Ali

Michael Mann, der u.a. „Heat“ mit Al Pacino und Robert de Niro sowie „The Insider“, wagte sich an die „Boxlegende“ Muhammad Ali, dessen Leben zwischen seinem ersten Aufstieg zum Weltmeister 1964 und seinem Comeback gegen George Foreman in Zaire 1974 im Mittelpunkt des zweieinhalbstündigen Films steht.mehr...

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WinterdiebSozialdrama aus dem Wallis

Die beiden Schauspieler Kacey Mottet Klein und Léa Seydoux während der Premiere des Films «Winterdieb».
Mit Winterdieb ist der Schweizer Regisseurin Ursula Meier ein sehr gutes Zweitlingswerk geglückt. Das leise Drama um einen stehlenden Jungen ist einfühlsam, authentisch und überzeugt durch [...]mehr...

Das fliegende Klassenzimmer (2003)Kästner zum Dritten

Der deutsche Filmregisseur Tomy Wigand (Mitte) verfilmte 2003 die dritte Adaption von «Das fliegende Klassenzimmer».

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Erich Kästners Welt war und bleibt die der „destillierten Wirklichkeit“, in der er voll und ganz auf seiten der Kinder steht, und einer zutiefst „einfachen“, weil einleuchtenden Moral: „Wie kann ein erwachsener Mensch seine Jugend so vollkommen vergessen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiss, wie traurig und unglücklich Kinder zuweilen sein können?mehr...

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Das fliegende KlassenzimmerFreundschaft all over the world

Der Film von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1954 mit den alten Stars Paul Dahlke und Paul Klinger, Erich Ponto und dem immer mitreissenden Bruno Hübner sowie den damaligen Jungstars Peter Vogel – Sohn des ebenfalls mitspielenden Rudolf Vogel –, Peter Kraus und Michael Verhoeven bleibt mein Favorit unter den drei Verfilmungen des Klassikers.mehr...

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Deadline - Terror in StockholmTerror !!

Die schwedische Schauspielerin Helena Bergström spielt in dem Film die Rolle der Journalistin Annika.
Der Film basiert auf einem Roman der schwedischen Journalistin und Schriftstellerin Liza Marklund. Der Roman „Sprängaren” erschien unter dem Titel „Olympisches Feuer” 1995. Es folgten [...]mehr...

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ScarfaceDer Traum wird wahr

„Scarface“ ist ein brutaler, exzessiver und hochgradig theatralischer Abgesang auf den amerikanischen Traum. Hochverdient ist der Status des Kultfilms dank eines grossartigen Zusammenspiels von Schauspiel, Ästhetik und Musik, wie sie Brian De Palma nicht immer in seiner langen Karriere erreichte.mehr...

Duell in der SonneQuick to blossom and early to die

Der USamerikanische Filmregisseur King Vidor, 1919.

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In den einsamen Bergen von Texas (erzählt uns kein anderer als Orson Welles in der englischen Fassung des Films) steht ein riesiger Felsen, den die Indianer wegen seines Aussehens Frauenkopffelsen (Squaw’s Head Rock) nennen.mehr...

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Die Stadt ohne JudenGesellschaftsfähiger Antisemitismus

Dank der nun vorliegenden Restauration liegt mit Hans Karl Breslauers „Die Stadt ohne Juden“ ein gerade aus zeitgeschichtlicher Sicht ein hochinteressanter Film vor.mehr...

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Die Sage von AnatahanDas Tier im Menschen

Eine Gruppe japanischer Soldaten verschlägt es während des Zweiten Weltkriegs auf eine einsame Insel, wo sie wegen der einzigen Frau zu Rivalen werden.mehr...

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Begegnungen - IntersectionVisuelle Folter

Regisseur Mark Rydell in Amiens, November 2008.
Manchmal wäre es besser, einen Film nicht gesehen zu haben. Der hochtrabende englische Originaltitel „Intersection“ (Kreuzung, Schnittpunkt) vermittelt im nachhinein den Eindruck eines [...]mehr...

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Zum Beispiel BalthasarDas Leid des Lebens

«Zum Beispiel Balthasar» ist ein niederschmetternder Film über den Zweck des Leids in unserem Leben. Robert Bresson gelingt eine deprimierende, schauspielerisch eindrucksvolle Parabel darauf, wie sich ein Herz immer mehr in sich zurückzieht und welchen Wert Konzepte wie Gnade und Milde in der Welt haben.mehr...

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Der falsche MannDas Stigma des Verdachts

Henry Fonda spielt in Hitchcocks Film die Rolle vonManny Balestro.
Hitchcocks 1956 gedrehter Film „The Wrong Man” fällt im Werk des Regisseurs unter mehreren Gesichtspunkten aus dem Rahmen. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit – im Unterschied [...]mehr...

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Wild ThingsWeder wild, noch spannend

John McNaughton wollte wohl einen Film nach der Devise drehen „Nichts ist so, wie es scheint. Niemand ist, was er vorgibt zu sein.“ Und tatsächlich reitet „Wild Things“ auf dieser Devise bis ganz zum Schluss herum.mehr...

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SlalomEin Leben voller Opfer

In „Slalom“ träumt eine 15-Jährige von einer Karriere als Skiläuferin und kommt dabei ihrem manipulativen Lehrer immer näher.mehr...

DjangoCorbuccis Abgesang auf den Western

Franco Nero am 36.

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Fast alles Heroische ist eliminiert. Dreck allerorten. „Dreck” kennzeichnet vielleicht am besten alles, was diesen Film beherrscht. Der Schmutz und Schlamm der Strasse, menschlicher Abfall – überall Tod und Tote, überall „dreckige” Gesinnungen.mehr...

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Die HölleVerfremdete Wahrnehmung

In „Die Hölle“ lässt uns Claude Chabrol an dem Innenleben eines Mannes teilhaben, der sich zunehmend in den Wahn hineinsteigert, dass seine Ehefrau ihm untreu ist.mehr...

SchwesterleinEin Raum für mich

Nina Hoss am Berliner Film Festival, Februar 2017.

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«Schwesterlein» ist eine glänzend gespieltes Familiendrama. Die emotionalen, sensiblen geschriebenen Dialoge sowie die zahlreichen Verweise auf die literarische Tradition der Geschichte machen Stéphanie Chuats und Véronique Reymonds zu einem oft sehr klugen und berührenden Film.mehr...

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Der Fall ParadinLeidenschaft, Mord und Blindheit

Hitchcock selbst hielt Gregory Peck und Louis Jourdan, letztlich auch Alida Valli für Fehlbesetzungen in dem 1947 gedrehten Film über die Verquickung von Liebe und Mord.mehr...

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PassionDas eigene Leid und das der anderen

Liv Ullmann, 1966.
„Passion“ von Ingmar Bergman ist ein schwermütiger Film über die Rolle des Leidens im Leben. Die starken Darsteller und die formale Präzision geben der Geschichte einer tragische [...]mehr...

Die verborgene FestungDer Wert des Reisens

Der japanische Schauspieler Toshiro Mifune spielt in dem Film die Rolle von General Rokurota Makabe.

Kultur

«Die verborgene Festung» von Akira Kurosawa ist eine gelungene Mischung aus Action und Drama mit einigen komödiantischen Elementen. Kurosawa beweist eine Sicherheit, wenn es darum geht eine Geschichte zu erzählen über den Krieg und die Menschen, die ihn ausfechten.mehr...

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