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Film | Untergrund-Blättle

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Film

MetropolisWegweisend in vielerlei Hinsicht

Metropolis Maria, exhibition, Science Museum, London.

Die Geschichte von „Metropolis” – des wohl bekanntesten deutschen Films – ist auch eine Geschichte des Verlusts. Der von der UNESCO 2001 als erster Film überhaupt in das „Memory of the World” aufgenommene Klassiker ist aufgrund einer seit 2010 begonnenen Restaurierung heute in einer 148 Minuten langen Fassung zu sehen.mehr...

Kultur

AmadeusEin klassisches Meisterwerk

Logo des Films.

Lang ist’s her, als ich »Amadeus« das erste Mal im Kino sah. Milos Forman (»Einer flog über’s Kuckucksnest«, 1975; »Hair«, 1979) hat nun sein Epos in einem um 20 Minuten erweiterten [...]mehr...

Kultur

Einer flog über’s KuckucksnestNormaler Wahnsinn und wahnsinnige Normalität

Forman besetzte seinen Film mit exzellenten Haupt- wie Nebendarstellern. Nicholson, Fletcher, Dourif, Redfield, Sampson, Lassick und DeVito wären als erste zu nennen.mehr...

Kultur

Mystery TrainHeimat ?!

Jim Jarmusch in Berlin bei der Premiere des Films «Only Lovers Left Alive».

Durch das Fenster eines Zuges öffnet sich der Blick auf ein Memphis der Artefakte: verfallene Kleinfabriken, Häuser, die Abfälle der Zivilisation, auf scheinbar unbewohnte Häuschen, die blau und rot [...]mehr...

Kultur

If Beale Street Could Talk„I Am Not Your Boy“

Gleich im Vorspann zitiert der Film die Sätze von James Baldwin, die er 1974 seinem Roman „If Beale Street Could Talk“ (deutscher Verlagstitel: Beale Street Blues) voranstellte: „Jeder schwarze Mensch, der in Amerika geboren wurde, ist in der Beale Street geboren; auf der Rückseite irgendeiner amerikanischen Stadt.“mehr...

Es war einmal IndianerlandDer Wahnsinn des Alltags

Regisseur Ilker Çatak nach der Preisverleihung beim MaxOphülsPreis 2015.

Kultur

„Es war einmal Indianerland“ klingt wie ein Märchen, gibt sich wie ein Drogentrip und ist doch die ganz alltägliche Geschichte eines Jugendlichen, der seinen Platz in der Welt sucht.mehr...

Kultur

Vorhang auf für CyranoKlischee-Gags und Fremdschämen

Cyrano de Bergerac.

Der Film «Vorhang auf für Cyrano» von Alexis Michalik erzählt die Geschichte hinter der Entstehung des Theaterstücks Cyrano de Bergerac, welches im Jahr 1897 von dem französischen [...]mehr...

Kultur

Jules und Jim von François TruffautVon der Leichtigkeit und Tragik des Seins

Der französische Filmregisseur François Truffaut (rechts im Bild), 1963.

„Jules und Jim“ von François Truffaut ist nicht nur eine bittere Tragödie, sondern zuweilen auch eine leicht sarkastische und selbstironische Komödie. Die Positionierung der Figuren ist [...]mehr...

Kultur

WintermärchenSex und Hass und Ausländer erschiessen

Der Regisseur Jan Bonny traut sich mit seinem Nazi-Thriller „Wintermärchen“ etwas, allein deshalb ist der Film zu loben. Ganz unproblematisch ist das Ganze aber nicht.mehr...

Kultur

Die Erde bebtTradition und „Moderne“

Zwischen Viscontis Filmen „Der Tod in Venedig“ (1971), „Die Verdammten“ (1969) und „Ludwig II.“ (1973) erscheint „La Terra Trema“ aus dem Jahr 1948 beinahe als neorealistischer Ausrutscher des italienischen Meisterregisseurs (1906-1976).mehr...

Kultur

Die Toten Hosen: Weil du nur einmal lebstEin Film über tote Hosen

Die Toten Hosen in ConcertWroclaw 2010.

Mit ’Weil du nur einmal lebst’ kommt ein Tourfilm über die Düsseldorfer Punk-Combo «Die Toten Hosen» ins Kino. „In solchen Momenten überlegst du dir natürlich – du kannst jetzt noch 20 [...]mehr...

Vom Lokführer der die Liebe suchteJäger der Damenbrust

Der deutsche Filmregisseur Veit Helmer in Amiens, FRankreich.

Kultur

Der deutsche Regisseur Veit Helmer hat einen Film gedreht, der ganz ohne Dialoge oder gesprochene Sprache auskommt. Dabei erzählt sein „Der Lokführer, der die Liebe suchte“ vor grossartiger Kulisse und sehr schön fotografiert eine maue Geschichte.mehr...

Kultur

Rate Your DateAchtung Klischeekontrolle!

Der Frühling naht langsam und so ist es nur natürlich, dass es an der Zeit ist, Liebeskomödien ins Kino zu schwemmen, als gäbe es kein morgen. Mit „Rate Your Date“ steht ein schlechter Film über eine noch schlechtere Idee ins Haus.mehr...

Kultur

Captain MarvelSuperkraft Selbstermächtigung

Die Marvel-Superheldin „Captain Marvel“ in der gleichnamigen neuen Episode aus dem Marvel-Universum ist, so viel vorweg, im Gegensatz zu der DC-Heldin „Wonder Woman“ tatsächlich eine solche.mehr...

Kultur

The Hate U GiveAbschussfahrt in die Gewaltdynamik

Der neue Film «The Hate U Give» von George Tillman Jr. thematisiert die jüngsten rassistischen Polizeimorde in den USA und den Widerstand dagegen, der sich im Jahr 2013 und danach vor allem durch die Bewegung „#Black Lives Matter“ entwickelt hat.mehr...

DestroyerDie Gewalt in der Welt

Australische Premiere von «Destroyer» im St.George OpenAir Kino mit Nicole Kidman.

Kultur

Hollywood hat die Frauen entdeckt. Der Trend zu Protagonistinnen, die die üblichen Frauenklischeerollen nicht bedienen und selbstbestimmte Figuren sind, ist kaum zu übersehen.mehr...

Kultur

Serienkritik der Netflix StaffelPose: Queens, Prinzen und der Kampf um die Trophäen

LGBT Community Center in New York.

Die Serie »Pose« beleuchtet die schwule und trans Latinx und Schwarze Subkultur im New York Ende der 1980er Jahre. Im Zentrum steht die ballroom Kultur und der Kampf der verschiedenen Häuser [...]mehr...

Kultur

American GraffitiLet’s Go to the Hop, oh baby ...

Viele kennen den Namen George Lucas nur im Zusammenhang mit der legendären Star-Wars-Reihe, die noch immer nicht abgeschlossen ist. „American Graffity“ war der Film, dessen finanzieller Erfolg Lucas vier Jahre später die Realisierung des ersten Teils des Kriegs der Sterne ermöglichte.mehr...

Kultur

Apocalypse Now (Redux)Retrospektive auf einen Jahrhundertfilm

PBR (PatrouillenBoot) Mk I.

Einen animalischen Albtraum hat man Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ einmal genannt, eine Reise in das Innere der menschlichen Hölle, in den Urgrund des Bösen in uns. Der Film ist [...]mehr...

Charles Chaplin: Der grosse Diktator„Mut reicht nicht, Humor schon“

Chaplin´s Uniform als Hynkel in «Der grosse Diktator».

Kultur

Wenn am Schluss des Films «Der grosse Diktator» der jüdische Barbier, der für den grossen Diktator gehalten wird, vor den organisierten Massen und Soldaten auf die Empore steigt, auf der „Liberty“ eingemeisselt ist, und seine Rede hält, dann sehen wir nicht mehr den Friseur, dann sehen wir Charles Chaplin selbst.mehr...

Kultur

Schreie und Flüstern von Ingmar BergmanEin schonungsloses Meisterwerk

In «Schreie und Flüstern» porträtiert Regisseur Ingmar Bergman drei Schwestern, die sich in seelischen Extremsituationen befinden.mehr...

Kultur

A Dog Called MoneyMit PJ Harvey auf Reise

PJ Harvey am «I’ll be your mirror» Festival im Alexandra Palace in London, Juli 2011.

Der britische Photograph Seamus Murphy hat PJ Harvey auf ihrer Reise zur Inspirationssuche nach Afghanistan, Kosovo und Washington, D.C. begleitet und daraus den Dokumentarfilm »A Dog Called [...]mehr...

Kultur

Tanja - Life in Movement„Ein Blitz aus heiterem Himmel“

Der Film «Tanja - Life in Movement» über Tanja Liedtke ist kein äusserliches Jubelwerk oder gar ein Stück weinerlicher Rückschau.mehr...

Die Identität hinter dem GesichtDie Maske

Die polnische Regisseurin Małgorzata Szumowska am GoEast Film Festival 2014 in Wiesbaden.

Kultur

Ein Mann erleidet einen furchtbaren Unfall und bekommt danach das Gesicht eines anderen transplantiert. Was eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema Identität hätte sein können, wird bei „Die Maske“ von der polnischen Regisseurin Małgorzata Szumowska zu einer etwas unentschlossenen Mischung aus Dorfsatire und persönlichem Drama, das beidem nicht ganz gerecht wird.mehr...

Kultur

Untergetauchte Nazis und KriegsverbrecherOrson Welles: Die Spur des Fremden

Orson Welles, der mit «Citizen Kane» fünf Jahre zuvor einen der besten Filme aller Zeiten inszeniert hatte, drehte diesen „sanften” film noir «Die Spur des Fremden» um die Verfolgung eines NS-Verbrechers ein Jahr nach Kriegsende vor aktuellem Hintergrund.mehr...

Kultur

Der Saustall„Heftiger Streit“ ?

Die Geschichte, die Bertrand Tavernier in seinem 1981 inszenierten Film „Der Saustall“ erzählt, spielt zwischen Juli 1938 und dem Abschluss des sog. „Münchner Abkommens“ am 29.9.1938 in dem senegalesischen Dorf Bourkassa, in dem der französische Polizist Lucien Cordier für Ordnung sorgen soll.mehr...

Kultur

Dokumentation über Zwangsprostitution in den Minengebieten von PeruBy the Name of Tania

Minengebiet in Peru.

„By the Name of Tania“ fügt reale Schauergeschichten von Zwangsprostitution in peruanischen Minengebieten zu einem Schicksal einer fiktiven Einzelperson zusammen, die für all die Opfer steht. Das [...]mehr...

Kultur

Über Mainstream-Medien und IslamismusSerienkritik: »Bruder – Schwarze Macht«

Das Promo-Poster der ZDF Mini-Serie »Bruder – Schwarze Macht« wirkt düster: Ein junger Mann, kaum zu erkennen in einem Hoodie hält eine Gebetskette in der Hand.mehr...

Kultur

RafikiLiebe: verboten

Die kenianische Regisseurin und Autorin Wanuri Kahiu, März 2018.

Zwei junge Frauen kämpfen um ihre Liebesbeziehung: Die kenianische Regisseurin Wanuri Kahiu erzählt in ihrem neuen Film «Rafiki» eine politische Geschichte aus ihrer Heimat.mehr...

Kultur

WolfzeitAusnahme und Regel

Michael Hanekes Film „Wolfzeit” ist allem Pomp, allen Übertreibungen, allen übertriebenen Dramatisierungen, Knalleffekten des Hollywood-Kinos, jedem Theatralisieren fern – so umstritten andererseits Hanekes Film, auch bei seinen Fans, die die „Die Klavierspielerin” oder „Code: unbekannt” mögen, sein mag.mehr...

Kultur

Joy von Sudabeh MortezaiKein Grund zur Freude

»Joy« lautet der Titel und vielsagende Vorname der illegal in Österreich lebenden, nigerianischen Hauptfigur dieses Films der Wiener Regisseurin Sudabeh Mortezai.mehr...

Coffee and CigarettesDer Welt abhanden gekommen ...

Tom Waits während einem Interview in Buenos Aires, Argentinien, April 2007.

Kultur

„Jack Shows Meg His Tesla Coil“ ist eine von elf Szenen im Film «Coffee and Cigarettes» von Jim Jarmusch. Und man ahnt schon, um was es in allen elf Szenen ungefähr geht.mehr...

Kultur

Adam und Evelyn - Rezension zum Film von Andreas GoldsteinIm Blätterrauschen der letzten DDR-Tage

1989. Ein wild belassener Garten an einem Hochsommerabend, Vögel zwitschern, Blätter rauschen. Ein altes Haus. Niemand weiter zu sehen. Die Szene bleibt länger stehen, so dass wir Zeit haben, hineinzufallen in diese besondere erzählerische Langsamkeit. Die man heute kaum noch findet, weder in diesem Land noch in gegenwärtigen Filmen und an die man sich erst mal wieder im Kino gewöhnen muss, ein gewisses Dämmern, ein Verweilen im Augenblick.mehr...

Kleiner Mann was nun?I, Daniel Blake

Der britische Filmregisseur Ken Loach an der Glasgow Universität während der Hetherington House Occupation, März 2011.

Kultur

Wer ist Daniel Blake? Daniel Blake, um die 50, von Beruf Tischler, ist ein freundlicher, aufmerksamer, hilfsbereiter Mann aus Newcastle.mehr...

Kultur

Identität statt KlasseSerienkritik: »Dear White People«

Die Netflfix-Serie »Dear White People« wird seit 2017 ausgestrahlt und beleuchtet das Leben schwarzer Studierender an einer US-amerikanischen Elite Universität. Nach zwei erfolgreichen Staffeln geht die Serie 2019 in die dritte Runde.mehr...

Kultur

Caruso im UrwaldFitzcarraldo

Filmregisseur Werner Herzog.

„Fitzcarraldo” ist in gewisser Hinsicht der Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen Herzog und Kinski. Nach „Aguirre, der Zorn Gottes” , „Nosferatu” und „Woyzeck” ist [...]mehr...

Ein Massenmörder ohne ZweifelMurer – Anatomie eines Prozesses

Der österreichische Schauspieler Karl Markovics (hier an der der Viennale 2013) spielt im Film «Murer – Anatomie eines Prozesses» den HolocaustÜberlebenden Simon Wiesenthal.

Kultur

„Murer – Anatomie eines Prozesses“ rekonstruiert den Prozess an einem österreichischen NSDAP-Mann, der für den Tod Tausender Juden in Litauen verantwortlich war – und dennoch frei herumlief.mehr...

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