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Belletristik | Untergrund-Blättle

Belletristik

Yoko Tawada: Sendbo-o-teDie Krakenmenschen

Fukuoka, Japan.  ぱちょぴ(投稿者)

Nach einer Katastrophe bricht Japan den Kontakt zum Rest der Welt ab. Die Zukunft liegt in den Körpern der jungen Generation. In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die Insel Honshu und Tokyo nicht mehr der Mittelpunkt Japans.mehr...

Buchrezensionen

Koschka Linkerhand: Die Irrfahrten der Anne BonniePiratinnen-Abenteuer auf feministisch

Die  legendäre Piratin Anne Bonny (16971720).

Als „Coming-of-Age-Geschichte“ bezeichnet die Leipziger Autorin Koschka Linkerhand ihren Roman «Die Irrfahrten der Anne Bonnie», der schon einige Jahre zuvor die Grundlage für ein [...]mehr...

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Tijan Sila: Die Fahne der WünscheEin Flipper macht Revolte

Der Bosnier Tijan Sila kam als Kriegsflüchtling in den 1990ern aus Bosnien nach Deutschland. Man kann den Roman «Die Fahne der Wünsche» mit ihrem an sozialistische Staaten erinnernden Vokabular als eine Parabel auf die jugoslawische Ära lesen.mehr...

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Naomi Alderman: Die GabeElektrisiert

Magmafoxat the  English language Wikipedia

Was passiert, wenn Machtverhältnisse sich verschieben? Einen besonders radikalen Umbruch der gesellschaftlichen Verhältnisse beschreibt Naomi Alderman in ihrem Roman „Die Gabe“. Dabei lässt sie [...]mehr...

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Perihan Magden: Ali und RamazanSo sehr, wie es nur geht

„Ali und Ramazan“ ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt. In klarer aber reicher Sprache erzählt die Autorin Perihan Mağden darin die Geschichte der zwei Jungs Ali und Ramazan, die in einem Waisenhaus aufwachsen und sich dort ineinander verlieben und so die Zumutungen, mit denen sie konfrontiert werden, überstehen – bis es nicht mehr weitergeht.mehr...

Christina Dalcher: VoxDu sollst nicht sprechen

Tim Pierce

Buchrezensionen

Die US-amerikanische Autorin Christina Dalcher beschreibt die konsequente Unterdrückung von LGTBIQ in ihrem Debütroman „VOX“ radikal und teilweise geradezu plakativ. Dank dieser brachialen Darstellung wird der Schrecken der ausgemalten Welt noch besser spürbar.mehr...

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Sibylle Berg: GRM. Brainfuck.Erwachsenwerden in der Endzeit

Busbahnhof von Rochdale, England.

Sibylle Bergs neuer Roman «GRM. Brainfuck.» erzählt von einer Jugend nach dem Brexit: böse, hellsichtig und messerscharf.mehr...

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Josefine Rieks: ServerlandYouTube im Untergrund

Serverracks in einem DatenCenter.

Josefine Rieks Roman «Serverland» möchte Vieles sein – Dystopie, Road-Novel, Entwicklungsroman, Buddy-Geschichte – und zerbricht fast unter dem Kunstgriff, dies alles auf schmalen 170 [...]mehr...

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Bernhard Schlink: Der VorleserBestBestSeller oder Much Ado About Few

Der Autor Bernard Schlink soll am 6. Juli 2019 75 Jahre alt werden.mehr...

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Nanni Balestrini: TristanoZeichen und Spuren

Nanni Balestrini starb am 20. Mai 2019 in Rom.mehr...

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Kolja Mensing: FelsStolperstein im Bücherregal

Reichsparteitag. Übersicht über den grossen Appell der SA, SS und des NSKK, September 1935.

Empfehlung für das nächste Familienfest: Der dokumentarische Roman „Fels” von Kolja Mensing. Zwischen Sahnetorte und Kaffeekanne die gemeinsame Zeit mit der Verwandtschaft für Fragen an die [...]mehr...

Zum Tod von Nanni Balestrini«Wir wollen alles»

Nanni Balestrini.

Buchrezensionen

Nanni Balestrini war Redakteur der Zeitschrift Il Verri, Mitbegründer der Gruppe Potere operaio und wichtiger Unterstützer der Autonomia-Bewegung. Am 20. Mai 2019 ist der Schriftsteller und Chronist in Rom verstorben. Ein Nachruf auf den politischen Aktivisten.mehr...

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Édouard Louis: Wer hat meinen Vater umgebrachtDer zerstörte alte, weisse Mann

Eigentlich müsste am Ende des Buchtitels ein Fragezeichen stehen. Doch Édouard Louis hat keine Frage.mehr...

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Julia von Lucadou: Die HochhausspringerinDer böse Traum des Neoliberalismus

Im Roman «Die Hochhausspringerin» spielt in einer Stadt in der nahen Zukunft. In ihr werden die Häuser zum Zentrum hin immer höher, die Wohnungen darin luxuriöser.mehr...

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Wolfgang Schorlau: Der grosse PlanPrivatermittler Georg Dengler

Seit seinem so aufklärend-erhellenden wie unterhaltsam-spannenden faction-Krimi gegen die Vertuschung von NSU-Morden durch ganzdeutsche Staatsschutzbehörden, «Die schützende Hand.mehr...

Anke Stelling: Schäfchen im TrockenenKinder, Küche, Klassenbewusstsein

Anke Stelling stellt auf der Leipziger Buchmesse 2019 ihren Roman «Schäfchen im Trockenen» (Verbrecher Verlag) vor.

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Resi ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin und die erzählende Hauptfigur in Anke Stellings Roman „Schäfchen im Trockenen“.mehr...

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Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutex 3Furchtbar und faszinierend

Virginie Despentes am Prix Landerneau, Februar 2015 .

Es wird gefickt, gesoffen, gekokst und gekifft. Menschen beschimpfen und vermöbeln sich, hassen und lieben einander, kotzen, feiern, heulen, liegen sich in den Armen. Es fallen sehr viele [...]mehr...

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Manès Sperber: Wie eine Träne im OzeanRegentropfen auf der Uniform

In der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ wendet sich Manès Sperber, ein Kommunist und Überlebender, den mit der russischen Oktoberrevolution verbundenen Hoffnungen und Enttäuschungen zu.mehr...

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Eva Geber / Ruth Klüger: Louise MichelDie Anarchistin und die Menschenfresser

Die französische Anarchistin Louise Michel.

Interessierte Menschen sind vertraut mit Louise Michel als kämpferischer Anarcho-Feministin, sei es auf der Strasse, im Saal oder am Schreibpult. Sie war eine zentrale Figur der Pariser [...]mehr...

Peter Weiss: Die Ästhetik des WiderstandsDie Schönheit des lebendigen Denkens

Der deutsche Autor Peter Weiss (19161982).

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„Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss ist ein monumentales Werk. Mit knapp 1200 dünnen, eng beschriebenen Seiten, auf denen absatzlose, mitunter schier endlose Sätze geschrieben stehen, ist sie für eine entspannte Abendlektüre ungeeignet.mehr...

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Takis Würger: StellaDie Ästhetik des Schreckens

Takis Würger wagt sich in seinem neuen Roman «Stella» an einen hochbrisanten historischen Stoff. Und doch dürfte sein Roman weit mehr über den gegenwärtigen Zustand der Literatur aussagen als über die deutsch-jüdische Geschichte.mehr...

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Dina Nayeri: Drei sind ein DorfDie Heimat reist mit

Sauerkirschen.

Man wünschte, es gäbe mehr Bücher wie dieses. Und man wünschte, dass die Menschen voller Hass und Hochmut gegenüber Flüchtenden doch einmal so ein Buch lesen würden. Utopisch, natürlich. [...]mehr...

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Helene Hegemann: BungalowPosttraumatisches Theater - Helene Hegemanns neues Buch ist Krieg im Dauerzustand

Im Zentrum von Helene Hegemanns “Bungalow” steht ein junger Mensch, dem jedes Erwachsenwerden versagt wird. Die Welt befindet sich hier ständig am Rande des Zusammenbruchs.mehr...

Julia Zejn: Drei WegeDrei Frauenleben in drei Episoden

Paul Cézanne.

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Es sind nicht die aufsehenerregenden Geschehnisse aus den Schlagzeilen, die in der Graphic Novel „Drei Wege“ im Mittelpunkt stehen.mehr...

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Christian Geissler: KamalattaAnother lovesong

Christian Geissler hat es sich und seinen Lesern nie leichtgemacht. Davon kündet nicht zuletzt der Versuch, in seinem Roman kamalatta einen Bogen zu spannen von den Kämpfen der arbeitenden Klasse, von der Widerstandslinie gegen den Nationalsozialismus hin zum bewaffneten Aufbruch im postfaschistischen Deutschland.mehr...

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Wu Ming: ManituanaMohawks, Mohocks und das Empire

Die Stadtindianer sind zurück! Nicht die aus Westberlin oder Rom oder gar ihre Vorbilder, die Tupamaros Montevideos in Uruguay.mehr...

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Tom Gauld: Kochen mit KafkaTom Gauld? Genial!

Tom Gauld am Salon international du livre in Québec 2015.

Bisher galt der 1976 geborene schottische Zeichner Tom Gauld hierzulande als Geheimtipp unter Cartoonist*innen und Comicnerds. Unter diesen fand er nicht wenige Nachahmer. Mit seiner aktuellen [...]mehr...

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Andreas Staudinger: ParadiessuchtAus der Zeit gefallen

Wer damals mit den Achtundsechzigern zu tun hatte, dürfte von ihm wissen, dem 2010 verstorbenen Hans Peter Sagmüller, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Aramis.mehr...

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SVK: Wir sind HeldinnenStifte zu Boxhandschuhen

Kreuzberg, Berlin, August 2016.

Ein „Selbstverteidigungskurs mit Worten“ aus Kreuzberg/Berlin hat einen Sammelband an Kurzgeschichten herausgebracht. Die Autorinnen sind zehn Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren, [...]mehr...

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Heinz Strunk: Das TeemännchenBesserung ist nicht in Sicht

Anders als die Bestseller »Der goldene Handschuh« und »Jürgen« ist »Das Teemännchen« kein Roman, sondern eine Sammlung von Kurzgeschichten.mehr...

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Timur Vermes: Er ist wieder daMonotoner Klamauk

Berlin 2011 – Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück aus 77 Jahre währender Abwesenheit. Details seiner Rückkehr und seines zwischenzeitlichen Verbleibs bleiben der Imagination des Lesers überlassen.mehr...

Wolfgang Herrndorf: »Arbeit und Struktur«Im Angesicht des Todes

Wolfgang Herrndorf, Deutscher Schriftsteller, nominiert mit seinem Roman «Tschick» für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011, Jury.

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Wolfgang Herrndorf, geboren 1965, verstorben im August 2013 im Alter von gerade einmal 48 Jahren. Nach seiner Krebsdiagnose im Jahr 2010 stürzt sich der Autor in neue Projekte.mehr...

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Ingo Schulze: Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbstDie vermeintlich unaufhaltsame Revolution des Proletariats

Ingo Schulze hat trotz gelegentlicher Längen mit Peter Holtz am Ende einen im besten Sinne komischen Wendehelfer geschaffen, einen schrägen Vogel, der sich – zumindest in Sachen Skurrilität – vor den Klaus Uhltzschts dieser Welt durchaus nicht verstecken muss: sehr ernsthaft lustig, konsequent nervtötend und gerade wegen dieser verschrobenen Mischung mit dem Zeug zur Kultfigur.mehr...

Simon Strauss: »Sieben Nächte«Kniefall vor der Konvention

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Buchrezensionen

Was hätte das für ein Roman werden können des jungen SZ-Redakteurs Simon Strauss, ein moderner Faust gegen die Saturiertheit und Langeweile seiner Zeit, gegen die »Superdaddys« und »Klappentextleser«, gegen »die Weichspüler und Dalai Lama-Nachahmer«, die wir sind.mehr...

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Peter Stamm: »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt«Das Dilemma einer ganzen Existenz

Neuer Roman, bekannte Narrative: In »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« greift der Schweizer Erfolgsautor Peter Stamm auf die alt-romantische Figur des Doppelgängers zurück und trifft dabei – zumindest sprachlich – den richtigen Ton.mehr...

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Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisstFeind der Gesellschaft

Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen (Zellen).

In seinem Gangster-Drama „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ erzählt der deutsche Schriftsteller Hans Fallada die Vita eines straffällig gewordenen Buchhalters, der nach Jahren im [...]mehr...

Die Lebensgeschichte eines RebellenTorsten Seifert: Wer ist B. Traven?

Skizze des Schriftstellers B.

Buchrezensionen

Wer sich nicht schon vom schlichten Titel und dem irgendwie billig wirkenden Buchcover aus der Reihe Tropen bei Klett-Cotta abschrecken lässt, möchte das Buch am liebsten nach dem ersten Kapitel, in dem der Sensationsreporter Leon B.mehr...

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