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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Buchrezensionen

Olivia Wenzel: 1000 Serpentinen AngstAufwachsen im Rassismus

Unter dem Motto
Die Geschichte einer Woman of Color in Ostdeutschland von Olivia Wenzel hält der weissen Mehrheitsgesellschaft einen Spiegel vor.mehr...

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Nick Drnaso: SabrinaVereinsamte Knetfiguren

Der amerikanische Comicautor Nick Drnaso am Internationalen Comicfestival in Angoulême, Januar 2018.
Nick Drnasos Comicfiguren sind hilflos, verletzt und allein. Hauptfigur Calvin Wrobel ist Überwachungstechniker auf einer Basis der Air Force irgendwo in Colorado. Sein Haus scheint leblos, [...]mehr...

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Eckhard Mieder: An der Autobahn stand dieser MannDeleatur - Heute drückt man auf die Reset-Taste

Eckhard Mieder, vielseitig bewandert im eigentlichen wie im übertragenen Sinne, dichtet so vor sich hin. Scheinbar zufällig die Themen wie deren Reihenfolge. Und vielleicht führt Zufall tatsächlich Regie, doch das ist bei Mieder nicht anzunehmen.mehr...

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Christian Baron: Ein Mann seiner KlasseKein Held der Arbeit

Busbahnhof in Kaiserslautern, Juli 2006.
Christian Baron wächst zusammen mit drei Geschwistern, seinem Vater und seiner Mutter in Kaiserslautern Ende der 80er-Jahre auf. Es ist die Zeit der guten alten Bundesrepublik, in der der [...]mehr...

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Emma Olivares: Chile-Salpeter und EdelweissVon der Psychiatrie am Bodensee bis in die Wüste Chiles

In Chile beginnen 1900 die Schweizer Anna und Samuel mit ihrem Baby Enrique ein neues Leben. Zusammen mit Enriques britischer Patentante Victoria wohnen sie in einem Haus auf dem von Immigranten bewohnten Cerro alegre in der pulsierenden Hafenstadt Valparaïso.mehr...

Autor*innenkollektiv nous: nous – Konfrontative LiteraturUnd plötzlich stürzte mein Vater bei der Arbeit

Henkel Fabrik Gerresheimer Strasse 171, Düsseldorf, 1916.

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Wie steht es um den Anspruch eines jungen Redaktionskollektivs, neuer klassenbewusster Literatur und politischer Ästhetik eine Bühne zu bieten?mehr...

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Franz Jung: Gequältes VolkZur Klasse zurückfinden

Porträt Franz Jung anlässlich der Uraufführung von dessen Schauspiel «Legende», Staatsschauspiel Dresden 13.10.1927.
„Die Klasse schafft noch keine Gemeinschaft, obwohl sie die Gemeinschaftsentwicklung fördert“, schrieb Franz Jung in „Das Erbe“. Gemeinschaftsbildung zwischen sozialer und nationaler [...]mehr...

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Annie Ernaux: Erinnerung eines MädchensDas Gewicht der ersten „Liebesnacht“

Annie Ernaux am 30.
Schreibend nähert sich Annie Ernaux Ereignissen von vor über 60 Jahren, die von Gender, Klasse und Scham erzählen.mehr...

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Klaus Oberrauner: MorendoDas Mädchen mit der Möwe

Abbazia im Fin-de-Siècle. Ana, die Tochter des Kurarztes, ist spurlos [...]mehr...

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Arthur Miller: Tod eines HandlungsreisendenArthur Millers literarisches Psychodrama

Natürlich war »Tod eines Handlungsreisenden« weder Arthur Millers erstes noch sein letztes Bühnenwerk – wohl aber jenes seiner Theaterstücke, welches den Autor zu einem der »führenden Vertreter des modernen amerikanischen Theaters« werden lässt – eines Dramatikers, »der in Anlehnung an europäische Vorläufer gesellschaftskritische Themen mit neuen technischen Mitteln weitgehend realistisch auf der Bühne darstellt«.mehr...

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Sebastian Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangenAuszug aus dem Buch

Rijndaal
Über 100 Texte, Erklärungen, Zeitungsartikeln, Büchern und Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes, der antiimperialistischen Front, aber auch zum Aufstand in Syrien und dem Elend in [...]mehr...

Sebastian Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangenDie Waffe der Kritik kann nicht die Kritik der Waffen ersetzen

G20Proteste in Hamburg, Juli 2017.

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Über 100 Texte, Erklärungen, Zeitungsartikeln, Büchern und Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes, der antiimperialistischen Front, aber auch zum Aufstand in Syrien und dem Elend in den palästinensischen Flüchtlingslagern.mehr...

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Libuše Moníková - Die FassadeGlänzende Parabel über die Rolle der Kunst

Der 1987 von der tschechischen Autorin Libuše Moníková veröffentlichte Roman „Die Fassade“ ist ein intensives Werk, welches in die tiefen Abgründe verschiedener tragischer Künstlerexistenzen und die dramatische und reichhaltige Geschichte ihres Landes blicken lässt.mehr...

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Daria Bogdanska: Von untenDruck von unten

Daria Bogdanskas «Von unten» erzählt in schlichten Bildern, die an Persepolis von Marjane Satrapi erinnern.mehr...

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Erasmus Schöfer: Die Kinder des Sisyfos. Roman-Tetralogie.The Times They Are A Changin´ …

Rund fünfzig Jahre seit dem Auftritt der sogenannten 68er gegen Vertreter des Establishments und nahezu zwanzig Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes der Tetralogie Die Kinder des Sisyfos 1968-1989 des 1931 geborenen Schriftstellers Erasmus Schöfer, „Ein Frühling irrer Hoffnung“ hat der Dittrich-Verlag das volumöse, vier Bände und etwa zweitausend Druckseiten umfassende Hauptwerk des Autors 2018 noch einmal aufgelegt.mehr...

Stefan Heym: Schwarzenberg1945 – Räterepublik im Nirgendwo

Schwarzenberg Erzgeb.

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Heym entwickelt am historischen Beispiel des zeitweise unbesetzten Landkreises Schwarzenberg zwischen Amerikanern und Russen das Laborexperiment eines Räte-Deutschlands, erwachsen aus eigener Kraft.mehr...

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Wolfgang Bittner: Die Heimat, der Krieg und der Goldene WestenWolfgang Bittners Heimatroman

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner bei einer Lesung.
Wolfgang Bittner ist ein so erfahrener wie fleissiger Roman-, Sachbuch- und Jugendbuchautor, der auch publizistisch durch zeitkritische Kommentare wirkt. Er ist (gesäss)typologisch der [...]mehr...

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Jens Genehr: ValentinBilder des Grauens

Der Comic erzählt vom Bau eines gigantischen Bunkers in Bremen durch Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus. Viele Bremer*innen sind wahrscheinlich noch nie da gewesen. Warum auch?mehr...

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Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die SöhneUm nicht zu stagnieren

Der seutsche Schriftsteller Thomas Brasch, November  1993.
Thomas Braschs Erzählband „Vor den Vätern sterben die Söhne“ verursacht ein Ziehen in der Brust. Auch heute noch, fast ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen. Diese Unbedingtheit von [...]mehr...

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Peter-Paul Zahl: Die GlücklichenDas linke Ghetto aus der Perspektive eines Schelmes

Ein Knastbuch. Wiedermal. 40 Jahre nach seiner Ersterscheinung habe ich Lust an den Schelmenroman «Die Glücklichen» des [...]mehr...

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Christa Wolf: Der geteilte HimmelZwei Hälften der Welt

Karl Neumann, Christa Wolf und Günter de Bruyn (v.l.n.r.), nahmen im Januar 1967 an dem «Rahnsdorfer Gespräch» im Klub der Kulturschaffenden Berlin teil.
„Wohl jeder Leser, jede Leserin von Christa Wolf wird Sätze von ihr aufsagen können, die er eine Zeit seines Lebens mit sich getragen hat“, heisst es in einer Biographie über die [...]mehr...

Svende Merian: Der Tod des MärchenprinzenNotizen zu einem feministischen Roman

Contaminadas

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„Der Tod des Märchenprinzen“ von Svende Merian ist eine Geschichte, welche gleichzeitig hoch aktuell und zum Zeitpunkt seines Erscheinens vor 40 Jahren schon überholt gewesen ist.mehr...

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Yoko Tawada: Sendbo-o-teDie Krakenmenschen

Nach einer Katastrophe bricht Japan den Kontakt zum Rest der Welt ab. Die Zukunft liegt in den Körpern der jungen Generation. In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die Insel Honshu und Tokyo nicht mehr der Mittelpunkt Japans.mehr...

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Koschka Linkerhand: Die Irrfahrten der Anne BonniePiratinnen-Abenteuer auf feministisch

Als „Coming-of-Age-Geschichte“ bezeichnet die Leipziger Autorin Koschka Linkerhand ihren Roman «Die Irrfahrten der Anne Bonnie», der schon einige Jahre zuvor die Grundlage für ein Theaterstück war.mehr...

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Tijan Sila: Die Fahne der WünscheEin Flipper macht Revolte

Autor Tijan Sila und Verleger Ulrich Wellhöfer (rechts).
Der Bosnier Tijan Sila kam als Kriegsflüchtling in den 1990ern aus Bosnien nach Deutschland. Man kann den Roman «Die Fahne der Wünsche» mit ihrem an sozialistische Staaten erinnernden [...]mehr...

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Naomi Alderman: Die GabeElektrisiert

Was passiert, wenn Machtverhältnisse sich verschieben?mehr...

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Perihan Magden: Ali und RamazanSo sehr, wie es nur geht

Blick auf Istanbul.
„Ali und Ramazan“ ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt. In klarer aber reicher Sprache erzählt die Autorin Perihan Mağden darin die Geschichte der zwei Jungs [...]mehr...

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Christina Dalcher: VoxDu sollst nicht sprechen

Die US-amerikanische Autorin Christina Dalcher beschreibt die konsequente Unterdrückung von LGTBIQ in ihrem Debütroman „VOX“ radikal und teilweise geradezu plakativ. Dank dieser brachialen Darstellung wird der Schrecken der ausgemalten Welt noch besser spürbar.mehr...

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Sibylle Berg: GRM. Brainfuck.Erwachsenwerden in der Endzeit

Sibylle Bergs neuer Roman «GRM. Brainfuck.» erzählt von einer Jugend nach dem Brexit: böse, hellsichtig und messerscharf.mehr...

Josefine Rieks: ServerlandYouTube im Untergrund

Serverracks in einem DatenCenter.

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Josefine Rieks Roman «Serverland» möchte Vieles sein – Dystopie, Road-Novel, Entwicklungsroman, Buddy-Geschichte – und zerbricht fast unter dem Kunstgriff, dies alles auf schmalen 170 Seiten unterzubringen.mehr...

Nanni Balestrini: TristanoZeichen und Spuren

Nanni Balestrini, Potere Operaio (1971), zuletzt gezeigt in seiner interdisziplinären und transnationalen Ausstellung.

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Nanni Balestrini starb am 20. Mai 2019 in [...]mehr...

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Kolja Mensing: FelsStolperstein im Bücherregal

Empfehlung für das nächste Familienfest: Der dokumentarische Roman „Fels” von Kolja Mensing. Zwischen Sahnetorte und Kaffeekanne die gemeinsame Zeit mit der Verwandtschaft für Fragen an die deutsche Vergangenheit nutzen.mehr...

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Zum Tod von Nanni Balestrini«Wir wollen alles»

Nanni Balestrini.
Nanni Balestrini war Redakteur der Zeitschrift Il Verri, Mitbegründer der Gruppe Potere operaio und wichtiger Unterstützer der Autonomia-Bewegung. Am 20. Mai 2019 ist der Schriftsteller und [...]mehr...

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