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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Buchrezensionen

Svende Merian: Der Tod des MärchenprinzenNotizen zu einem feministischen Roman

Contaminadas
„Der Tod des Märchenprinzen“ von Svende Merian ist eine Geschichte, welche gleichzeitig hoch aktuell und zum Zeitpunkt seines Erscheinens vor 40 Jahren schon überholt gewesen ist.mehr...

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Yoko Tawada: Sendbo-o-teDie Krakenmenschen

Fukuoka, Japan.  ぱちょぴ(投稿者)
Nach einer Katastrophe bricht Japan den Kontakt zum Rest der Welt ab. Die Zukunft liegt in den Körpern der jungen Generation. In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die [...]mehr...

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Koschka Linkerhand: Die Irrfahrten der Anne BonniePiratinnen-Abenteuer auf feministisch

Als „Coming-of-Age-Geschichte“ bezeichnet die Leipziger Autorin Koschka Linkerhand ihren Roman «Die Irrfahrten der Anne Bonnie», der schon einige Jahre zuvor die Grundlage für ein Theaterstück war.mehr...

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Tijan Sila: Die Fahne der WünscheEin Flipper macht Revolte

Autor Tijan Sila und Verleger Ulrich Wellhöfer (rechts).
Der Bosnier Tijan Sila kam als Kriegsflüchtling in den 1990ern aus Bosnien nach Deutschland. Man kann den Roman «Die Fahne der Wünsche» mit ihrem an sozialistische Staaten erinnernden [...]mehr...

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Naomi Alderman: Die GabeElektrisiert

Was passiert, wenn Machtverhältnisse sich verschieben?mehr...

Perihan Magden: Ali und RamazanSo sehr, wie es nur geht

Blick auf Istanbul.

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„Ali und Ramazan“ ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt.mehr...

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Christina Dalcher: VoxDu sollst nicht sprechen

Tim Pierce
Die US-amerikanische Autorin Christina Dalcher beschreibt die konsequente Unterdrückung von LGTBIQ in ihrem Debütroman „VOX“ radikal und teilweise geradezu plakativ. Dank dieser [...]mehr...

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Sibylle Berg: GRM. Brainfuck.Erwachsenwerden in der Endzeit

Busbahnhof von Rochdale, England.
Sibylle Bergs neuer Roman «GRM. Brainfuck.» erzählt von einer Jugend nach dem Brexit: böse, hellsichtig und messerscharf.mehr...

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Josefine Rieks: ServerlandYouTube im Untergrund

Josefine Rieks Roman «Serverland» möchte Vieles sein – Dystopie, Road-Novel, Entwicklungsroman, Buddy-Geschichte – und zerbricht fast unter dem Kunstgriff, dies alles auf schmalen 170 Seiten unterzubringen.mehr...

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Nanni Balestrini: TristanoZeichen und Spuren

Nanni Balestrini, Potere Operaio (1971), zuletzt gezeigt in seiner interdisziplinären und transnationalen Ausstellung.
Nanni Balestrini starb am 20. Mai 2019 in Rom. Er war hierzulande vor allem wegen seines Romans »Wir wollen alles« bekannt. In dem 1971 veröffentlichten und von Peter O. Chotjewitz ein Jahr [...]mehr...

Kolja Mensing: FelsStolperstein im Bücherregal

Reichsparteitag. Übersicht über den grossen Appell der SA, SS und des NSKK, September 1935.

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Empfehlung für das nächste Familienfest: Der dokumentarische Roman „Fels” von Kolja Mensing. Zwischen Sahnetorte und Kaffeekanne die gemeinsame Zeit mit der Verwandtschaft für Fragen an die deutsche Vergangenheit nutzen.mehr...

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Zum Tod von Nanni Balestrini«Wir wollen alles»

Nanni Balestrini war Redakteur der Zeitschrift Il Verri, Mitbegründer der Gruppe Potere operaio und wichtiger Unterstützer der Autonomia-Bewegung. Am 20. Mai 2019 ist der Schriftsteller und Chronist in Rom verstorben. Ein Nachruf auf den politischen Aktivisten.mehr...

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Julia von Lucadou: Die HochhausspringerinDer böse Traum des Neoliberalismus

Im Roman «Die Hochhausspringerin» spielt in einer Stadt in der nahen Zukunft.mehr...

Wolfgang Schorlau: Der grosse PlanPrivatermittler Georg Dengler

Der deutsche KriminalSchriftsteller Wolfgang Schorlau auf Lesereise 2010 in Marburg.

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Seit seinem so aufklärend-erhellenden wie unterhaltsam-spannenden faction-Krimi gegen die Vertuschung von NSU-Morden durch ganzdeutsche Staatsschutzbehörden, «Die schützende Hand.mehr...

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Anke Stelling: Schäfchen im TrockenenKinder, Küche, Klassenbewusstsein

Anke Stelling stellt auf der Leipziger Buchmesse 2019 ihren Roman «Schäfchen im Trockenen» (Verbrecher Verlag) vor.
Resi ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin und die erzählende Hauptfigur in Anke Stellings Roman „Schäfchen im Trockenen“. Und Resi hat, ganz zu Beginn des Romans, die Kündigung [...]mehr...

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Manès Sperber: Wie eine Träne im OzeanRegentropfen auf der Uniform

Manès Sperber (links im Bild) um 1960.
In der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ wendet sich Manès Sperber, ein Kommunist und Überlebender, den mit der russischen Oktoberrevolution verbundenen Hoffnungen und [...]mehr...

Eva Geber / Ruth Klüger: Louise MichelDie Anarchistin und die Menschenfresser

Die französische Anarchistin Louise Michel.

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Interessierte Menschen sind vertraut mit Louise Michel als kämpferischer Anarcho-Feministin, sei es auf der Strasse, im Saal oder am Schreibpult.mehr...

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Peter Weiss: Die Ästhetik des WiderstandsDie Schönheit des lebendigen Denkens

„Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss ist ein monumentales Werk.mehr...

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Takis Würger: StellaDie Ästhetik des Schreckens

Takis Würger in Düsseldorf 2019.
Takis Würger wagt sich in seinem neuen Roman «Stella» an einen hochbrisanten historischen Stoff. Und doch dürfte sein Roman weit mehr über den gegenwärtigen Zustand der Literatur aussagen [...]mehr...

Helene Hegemann: BungalowPosttraumatisches Theater - Helene Hegemanns neues Buch ist Krieg im Dauerzustand

Helene Hegemann (rechts im Bild) im Gartenbaukino in Wien, Oktober 2017.

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Im Zentrum von Helene Hegemanns “Bungalow” steht ein junger Mensch, dem jedes Erwachsenwerden versagt wird.mehr...

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Julia Zejn: Drei WegeDrei Frauenleben in drei Episoden

Es sind nicht die aufsehenerregenden Geschehnisse aus den Schlagzeilen, die in der Graphic Novel „Drei Wege“ im Mittelpunkt stehen.mehr...

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Christian Geissler: KamalattaAnother lovesong

Christian Geissler hat es sich und seinen Lesern nie leichtgemacht.mehr...

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Wu Ming: ManituanaMohawks, Mohocks und das Empire

Thayendanegea (Joseph Brant 1742 – 1807) war ein Häuptling der Mohawks, welcher während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges mit seinem Stamm auf Seiten der Engländer gekämpft hatte.
Die Stadtindianer sind zurück! Nicht die aus Westberlin oder Rom oder gar ihre Vorbilder, die Tupamaros Montevideos in Uruguay. Das Schriftstellerkollektiv Wu Ming aus Bologna hat in ihren [...]mehr...

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Tom Gauld: Kochen mit KafkaTom Gauld? Genial!

Bisher galt der 1976 geborene schottische Zeichner Tom Gauld hierzulande als Geheimtipp unter Cartoonist*innen und Comicnerds.mehr...

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Andreas Staudinger: ParadiessuchtAus der Zeit gefallen

Aramis (Hans Peter Sagmüller) in Schloss Lind bei Neumarkt, Steiermark.
Wer damals mit den Achtundsechzigern zu tun hatte, dürfte von ihm wissen, dem 2010 verstorbenen Hans Peter Sagmüller, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Aramis. Nun liegt über ihn [...]mehr...

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SVK: Wir sind HeldinnenStifte zu Boxhandschuhen

Ein „Selbstverteidigungskurs mit Worten“ aus Kreuzberg/Berlin hat einen Sammelband an Kurzgeschichten herausgebracht.mehr...

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Heinz Strunk: Das TeemännchenBesserung ist nicht in Sicht

Anders als die Bestseller »Der goldene Handschuh« und »Jürgen« ist »Das Teemännchen« kein Roman, sondern eine Sammlung von Kurzgeschichten.mehr...

Timur Vermes: Er ist wieder daMonotoner Klamauk

Timur Vermes bei der Frankfurter Buchmesse 2015.

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Berlin 2011 – Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück aus 77 Jahre währender Abwesenheit.mehr...

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Wolfgang Herrndorf: »Arbeit und Struktur«Im Angesicht des Todes

Wolfgang Herrndorf, geboren 1965, verstorben im August 2013 im Alter von gerade einmal 48 Jahren.mehr...

Ingo Schulze: Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbstDie vermeintlich unaufhaltsame Revolution des Proletariats

Ingo Schulze auf der Frankfurter Buchmesse 2017 bei der Präsentation seinens neuen Romans „Peter Holtz.

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Ingo Schulze hat trotz gelegentlicher Längen mit Peter Holtz am Ende einen im besten Sinne komischen Wendehelfer geschaffen, einen schrägen Vogel, der sich – zumindest in Sachen Skurrilität – vor den Klaus Uhltzschts dieser Welt durchaus nicht verstecken muss: sehr ernsthaft lustig, konsequent nervtötend und gerade wegen dieser verschrobenen Mischung mit dem Zeug zur Kultfigur.mehr...

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Simon Strauss: »Sieben Nächte«Kniefall vor der Konvention

Was hätte das für ein Roman werden können des jungen SZ-Redakteurs Simon Strauss, ein moderner Faust gegen die Saturiertheit und Langeweile seiner Zeit, gegen die »Superdaddys« und »Klappentextleser«, gegen »die Weichspüler und Dalai Lama-Nachahmer«, die wir sind.mehr...

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Peter Stamm: »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt«Das Dilemma einer ganzen Existenz

Peter Stammsalon du livre Genève 2012.
Neuer Roman, bekannte Narrative: In »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« greift der Schweizer Erfolgsautor Peter Stamm auf die alt-romantische Figur des Doppelgängers zurück und trifft [...]mehr...

Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisstFeind der Gesellschaft

Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen (Zellen).

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In seinem Gangster-Drama „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ erzählt der deutsche Schriftsteller Hans Fallada die Vita eines straffällig gewordenen Buchhalters, der nach Jahren im Gefängnis vergeblich versucht, in der geordneten Welt „da draussen“ wieder Fuss zu fassen.mehr...

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