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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Belletristik

Horst Eckert: WolfsspinneKriminelle Energien in der Belletristik

Teilansicht des Strafjustizzentrums in MünchenNeuhausenNymphenburg, Nymphenburger Strasse 16, dem Verhandlungsort des NSUProzesses – Blick auf den gesonderten Gebäudezugang an der Nymphenburger Strasse für die Verfahrensbeteiligten, insbesondere die Nebenkläger und Nebenklagevertreter.

Horst Eckert verknüpft in seinem dritten Fall um den Hauptkommissar Veih gekonnt Realität und Fiktion und ordnet aktuelles Geschehen literarisch ein.mehr...

Buchrezensionen

Pola Oloixarac: KryptozänHacker aller Länder, vereinigt euch!

Alexandre Dulaunoy

Dass man in technologieverrückten Zeiten noch gute Science-Fiction Romane schreiben kann, beweist die junge argentinische Autorin in ihrem neuesten Werk. «Kryptozän» ist Pola Oloixaracs ...mehr...

Buchrezensionen

Ronald M. Schernikau: Die Tage in LZu bunt fürs Grau

Ronald M. Schernikau porträtiert die DDR kurz vor dem Fall der Mauer und dem Kollaps der sozialistischen Blockstaaten und erinnert an ihr Versprechen einer besseren aller bisherigen Welten. Die „tage in l.“ sind jene in Leipzig verbrachten, die aus dem biografischen Kuriosum des Autors schöpfen, in Ostdeutschland geboren, westdeutsch sozialisiert und schliesslich in die DDR zurückgekehrt zu sein, um einen „kundschafterroman“ (S. 10) über diese seine DDR und ihre Beziehung zur Bonner Republik schreiben zu können.mehr...

Buchrezensionen

Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands«Sie müssten selber mächtig werden dieses Griffs»

Szene aus dem Peter WeissFilm «Studie II» («Hallucinationer»), 1952.

«Die Ästhetik des Widerstands» von Peter Weiss gilt als «Jahrhundertwerk». Bis heute bewegt es ästhetisch und politisch. Nachdem die «Ästhetik des Widerstands» sukzessive in drei Bänden ...mehr...

Buchrezensionen

Martin Sudermann: XXX - Ein Atomkraft-KrimiTod im Wendland

November 2010. Zwei Tage nach einem von heftigen Auseinandersetzungen begleiteten Castor-Transport wird die Leiche eines Demonstranten in der Göhrde entdeckt.mehr...

Rezension zu Dmitrij KapitelmanDas Lächeln meines unsichtbaren Vaters

Klagemauer bei Nacht, Jerusalem.

Buchrezensionen

Dmitrij Kapitelman ist 1986 in Kiew geboren. Als er acht Jahre alt war, ist die Familie nach Leipzig ausgewandert – als „willkommene Wiedergutmachungsjuden“.mehr...

Buchrezensionen

Andreas Latzko: Sieben TageDie Rache des armen Mannes

Modell der Teweswerke in Berlin, 1931.

Im wiederentdeckten Politkrimi aus dem Jahr 1931 ist der gesellschaftspolitische Hintergrund spannender als die Handlung. In der Zusammenfassung erscheint die in Berlin und Hamburg spielende ...mehr...

Buchrezensionen

Leif Randt: Planet MagnonSchöne neue Welt?

Steve Jurvetson

Leif Randts Roman „Planet Magnon“ entführt in fremde Welten und ferne Zeiten, die – so wie es sich für eine gute Dystopie gehört – zugleich sehr viel über das Hier und Jetzt der ...mehr...

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Wolfgang Herrndorf: Arbeit und StrukturNah am Tod

Die Printversion des gleichnamigen Blogs nimmt die Leser_innen mit – nicht nur auf die letzte Reise des Romanautors Wolfgang Herrndorf, sondern auch hinsichtlich der Frage, wie man im Angesicht des Todes weiterleben kann.mehr...

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Petra Anwar: Geschichten vom SterbenDas Sterben teilen

Beeindruckend erzählt Petra Anwar zwölf Geschichten vom Sterben, basierend auf ihrer Arbeit als Palliativmedizinerin in Berlin. Unterstützt hat sie dabei der Schriftsteller und Dramaturg John von Düffel.mehr...

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Tom McCarthy: Satin IslandDas Denken streamt im Kopf

Satin White.

Das Buch «Satin Island» des englischen Autors Tom McCarthy – vielleicht ein Roman über das Leben in unserer Zeit. Tom McCarthy ist ein englischer Schriftsteller und Künstler, «Satin Island» sein ...mehr...

Thomas Glavinic: Der KameramörderDas Fernsehen, der Zuschauer und die Schuld

Archives New Zealand

Buchrezensionen

Eine spannende Kriminalgeschichte, die schonungslos die Skrupellosigkeit des Fernsehens und den paradoxen Voyeurismus seiner Zuschauer thematisiert.mehr...

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Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDie Schlagkraft erhöhen

Didier Eribon legt den Finger auf eine Schlüsselmechanik der Gegenwart: Er zeigt auf, wie wichtig die Ressource Bildung ist, damit ein Mensch seinen Klassenstandort verbessern kann.mehr...

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George Orwell: 1984Big Brother is watching You!

Eine beklemmende Geschichte von Widerstand, Wahnsinn und Wahrheit in einer Welt der totalen Überwachung. Orwell schreibt in 1984 über so viel mehr als nur totale Überwachung und Polizeistaat.mehr...

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Stefano Benni: Die PantherinBei Borges im Billardsalon

Mit zwei neuen Erzählungen beweist der italienische Schriftsteller Stefano Benni wieder einmal seine Kunst. In Italien gehört er zu den etablierten Autoren: Stefano Benni, geboren 1947 in Bologna.mehr...

Jaume Cabré: Das Schweigen des SammlersDas stille Böse in der bürgerlichen Existenz

Der spanische Schriftsteller Jaume Cabré an der Götheburg Book Fair 2014.

Buchrezensionen

Jaume Cabré liefert einen Cut-Up-Roman, der emanzipatorisches Potential auf kunstvolle Weise verspielt und somit Raum für ziemlich fragwürdige Interpretationen eröffnet.mehr...

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Joachim Zelter: Schule der ArbeitslosenNicht lesen, nicht träumen, nicht sprechen

Arbeitsamt von Walter Gropius; erbaut 1928–29.

In seinem dystopischen Roman von 2006 schildert Zelter ein reales Horrorszenario im Jahr 2016. Was Joachim Zelter in seinem 2006 erschienenen Roman „Schule der Arbeitslosen“ so satirisch ...mehr...

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Rezension zum Buch von Vassilij GrossmanLeben und Schicksal

Grossman entwirft in diesem Roman ein umfassendes Panorama der Kämpfe um Stalingrad. Sein 1080 Seiten-Roman geschrieben in den Jahren bis 1960, ist erst jetzt ungekürzt in neuer Übersetzung herausgekommen.mehr...

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Der Geschichte zum TrotzRobert Cohen: Exil der frechen Frauen

Gedenktafel, Frauengefängnis Barnimstrasse, Barnimstrasse 10, BerlinFriedrichshain, Deutschland.

Robert Cohen setzt mit seinem historischen Roman „Exil der frechen Frauen“ den Kommunistinnen Olga Benario, Maria Osten und Ruth Rewald ein literarisches Denkmal. Dabei zeigt er die ...mehr...

Der alltägliche TerrorTezer Kiral: Die kalten Nächte der Kindheit

LVRKlinik Köln, Zugangsgebäude zur Forensischen Psychiatrie.

Buchrezensionen

Der autobiografisch geprägte Roman «Die kalten Nächte der Kindheit» dokumentiert auf anrührende Weise die Gewalt von sogenannten Nervenkliniken.mehr...

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Rezension zum BuchHarry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

„Die Entdeckung des Himmels“ gilt als Harry Mulischs bestes und vielseitigstes Buch und setzt sich mit vielen „Themen unserer Zeit“ kritisch auseinander.mehr...

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Rezension zum Roman von Alfred DöblinNovember 1918 - Eine deutsche Revolution

Alfred Döblin an der Akademie der Künste in Berlin, 1929 (stehend, zweiter von links).

Authentisches und Revolutionäres von Alfred Döblin, einem viel zu lange viel zu vergessenen Schriftsteller. 1957- Döblin war so verarmt, dass er nur in Deutschland - wohl über ...mehr...

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Autobiographie von Richard Hell: Blank GenerationDas Dilemma der Unterschätzten

Mit seiner Autobiographie liefert Richard Hell, Mitglied der Punkbands Heartbreakers und Television, fragmentarische Einblicke in sein Leben.mehr...

Ingvar Ambjørnsen: Die Nacht träumt vom TagBeiläufig anders

Der in Deutschland lebende norwegische Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen.

Buchrezensionen

Auf eine etwas seltsam niederschwellige Art zieht einen der Roman «Die Nacht träumt vom Tag» von Ingvar Ambjørnsen in einen Sog und lässt die Leser_innen nicht so einfach los, vor allem diejenigen, die ein Flair für etwas düstere skandinavische Literatur haben.mehr...

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Rezension zum Roman über die junge DDRWerner Bräunig: Rummelplatz

Der Roman «Rummelplatz» von Werner Bräunig verschafft tiefe Einblicke in die Probleme und Hoffnungen der Menschen in der jungen DDR.mehr...

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Ermattende Dialoge und kleinbürgerlicher EgozentrismusAlbert Ostermaier: Lenz im Libanon

Der neu erschienene Roman von Albert Ostermaier «Lenz im Libanon» ist ein Buch, welches unbedingt in jeder Bibliothek fehlen sollte.mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 4)Primo Levi: Das periodische System

Der Italienische Schriftsteller und Chemiker Primo Levi.

Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation ...mehr...

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Aleš Šteger: Archiv der toten SeelenLeichen im Keller

Thriller, Groteske, Gesellschaftsroman, Stadtporträt? Irgendwie von allem etwas ist Aleš Štegers „Archiv der toten Seelen“.mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 3)Theodor Bergmann: Im Jahrhundert der Katastrophen

Theodor Bergmann hält die Hauptansprache bei der Gedekfeier für den HitlerAttentäter Georg Elser am 19.

Dieser Tage wurde Theodor Bergmann hundert und er ergänzte seine Biografie im Zuge dieses runden Geburtstages um ein weiteres Kapitel: „1917 – 2017: 100 Jahre Oktoberrevolution. Eine ...mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 1)Primo Levi: Ist das ein Mensch?

Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation und Gefangenschaft.mehr...

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Ein beachtliches ExperimentMartin Walser: Angstblüte

Auf den Spuren Balzacs, Zolas und Tom Wolfes dringt Martin Walser mit seinem Roman «Angstblüte» in die Seele des Geldmenschen ein, der allen Ernstes glaubt, das Geld schaffe den Wert.mehr...

Bemerkungen zu Dietmar Daths RomanenZu Dietmar Daths „Leider bin ich tot“

Mario Sixtus

Buchrezensionen

Über den ehemaligen Chefredakteur der Musikzeitschrift Spex, für dessen Debütroman („Cordula killt dich! Oder: Wir sind doch nicht die Nemesis von jedem Pfeifenheini“) eigens ein Verlag gegründet wurde, ist schon mehrmals geschrieben worden.mehr...

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Kommunismus im unendlichen RaumDer Science Fiction-Autor Iain Banks

Der Moment bei dem einem auffällt dass der oder die AutorInnen einer Geschichte (egal ob nun Niedergeschrieben, in laufende Bilder gepackt, in Form eines Spiels oder sonst etwas), eine ähnliche Weltanschauung vertreten müssen wie man selbst, ist ein schöner.mehr...

Rezension zum RomanNicolas Born: Die Fälschung

Checkpoint während des libanesischen Bürgerkriegs, Beirut 1982.

Buchrezensionen

Auch vor 30 Jahren wütete der Krieg im Libanon: Journalist Laschen erfährt stellvertretend für uns und vorweg die Unmöglichkeit des Eindringens in die Wirklichkeit des Krieges.mehr...

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Shumona Sinha: Erschlagt die Armen!Die Märchen der menschlichen Zugvögel

Kämpfen statt betteln: Mit einer verstörenden Handlung erzählt Shumona Sinha vom Elend jener Flüchtlinge, die nicht als „politisch verfolgt“ gelten und von der gnadenlosen Logik des europäischen Asylsystems betroffen sind.mehr...

Buchrezensionen

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangenAuf der sicheren Seite

Jenny Erpenbeck, Frankfurter Buchmesse 2012.

Erschüttert, aber berührt nicht wirklich: Jenny Erpenbecks Roman zur Flüchtlingskrise. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Richard, einem alternden Berliner Professor, der ...mehr...

Yannick Haenel: Die bleichen FüchseIn schlechter Gesellschaft

Verlorene Territorien in der Republik Frankreichdas Problemviertel ClichysousBois im Osten von Paris.

Buchrezensionen

Darf ein französischer Roman über die Flüchtlingsproblematik die realen Verhältnisse einfach ausblenden, die Bewegung welche sich darum entwickelt dagegen romantisieren und damit in Gefahr laufen, diese zu überhöhen? Literatur kann das, manchmal sogar mehr.mehr...

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