Wirtschaft
Verantwortlichkeit, Durchsetzbarkeit und TransparenzMehr Schutz für Textilarbeiter*innen in Pakistan
03.03.2023 -
Das verbindliche internationale Abkommen für Sicherheit und Gesundheit in der Bekleidungs- und Textilindustrie wird auf Pakistan ausgeweitet. Das rechtlich durchsetzbare Arbeitsschutzabkommen zwischen Gewerkschaften und Modemarken wird den pakistanischen Arbeiter*innen in der Bekleidungs- und Textilindustrie wichtige neue Schutzmassnahmen eröffnen, wie sie Bangladesch seit bald zehn Jahren kennt.mehr...Wirtschaft
Tiefstlöhne und überlange ArbeitstageModekonzern H&M lässt Näherinnen im Stich
16.11.2018 -
2013 hatte der Textilmulti H&M medienwirksam angekündigt, dafür zu sorgen, dass die Zulieferunternehmen innerhalb von fünf Jahren existenzsichernde Löhne zahlen. Fünf Jahre später hat jetzt die «Kampagne für Saubere Kleidung» Beschäftigte in Fabriken in Bulgarien, Kambodscha, Indien und der Türkei befragt und musste feststellen: H&M hat sein Versprechen nicht eingehalten.mehr...Wirtschaft
... Hungerlöhne zahlenH&M: Existenzlöhne versprechen ...
28.09.2018 -
Mit Billig-Kleidern macht der schwedische Modekonzern H&M Milliardengewinne. Unter dem Strich blieb im vergangenen Jahr ein Überschuss von rund 1,63 Milliarden Euro. Doch die Angestellten in der Produktion spüren davon nichts. Sie arbeiten für einen Hungerlohn und müssen exzessive Überstunden leisten, um überhaupt zu überleben.mehr...Wirtschaft
Hat eine kleine Initiative den Aktienkurs der Modekette zum Absturz gebracht?H&M schmiert ab
28.02.2018 -
Die Aktie des schwedischen Modekonzerns Hennes & Mauritz brach am 15. Dezember 2017 ein, nachdem die Umsätze entgegen der Erwartung sämtlicher Analysten gesunken waren. Für das vierte Quartal 2017 musste H&M völlig überraschend einen Umsatzrückgang von 4 % vermelden. Die Gründe, die Firmen-PR und Wirtschaftspresse gaben, blieben nebulös.mehr...Wirtschaft
Textilproduktion und ModekonzerneExistenzlohn
04.07.2016 -
Die meisten Modekonzerne arbeiten heute nach demselben Modell: Sie lagern arbeits– und umweltintensive Produktionsschritte in Billiglohnländer aus, um die Kosten möglichst tief zu halten. Dann setzen sie die Produkte auf lukrativen Konsummärkten ab. Weltweit arbeiten rund 60 Mio. Menschen in der Schuh-, Bekleidungs- und Textilindustrie.mehr...Wirtschaft
Schuften für ein Fünftel des ExistenzminiumsDie Ausbeutung in der Textilindustrie geht weiter
23.06.2016 -
Vor drei Jahren starben bei einem Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 1'100 Menschen. Geändert hat sich seither wenig. Wer früher ein T-Shirt für fünf Franken kaufte, mache sich selten Gedanken darüber, wie dieses Allerweltsprodukt so günstig in die Läden kommt. Seit 2013 hat sich das geändert. Bei einem Brand in der Textilfabrik «Rana Plaza» in Bangladesh starben Menschen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen.mehr...Wirtschaft
Tiefere Löhne als in ChinaSchuhe „Made in Europe“ – zu Hungerlöhnen
21.06.2016 -
„Made in Europe“ steht für Qualität und faire Arbeitsbedingungen. Mehrere Recherchen, die die Erklärung von Bern zusammen mit internationalen Partnern durchgeführt hat, zeigen erstmals die wahren Realitäten in der Schuhindustrie auf: von den Gerbereien in Italien bis zu den Schuhfabriken in Osteuropa, wo zehntausende Arbeiterinnen „italienische“ oder „deutsche“ Schuhe herstellen – zu oft noch tieferen Löhnen als in China.mehr...Wirtschaft
Drei Jahre nach Rana PlazaDrei Jahre nach Rana Plaza
29.04.2016 -
Vor drei Jahren starben über 1.100 Menschen beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch. Damals gingen schockierende Bilder um die Welt. Doch trotz grosser Versprechungen kam es nur zu wenigen Verbesserungen im Arbeitsschutz und bei den Löhnen. Der Erfolg von Reformen wird dadurch eingeschränkt, dass Politiker selbst Fabrikbesitzer sind und somit kein Interesse an teuren Veränderungen haben.mehr...Wirtschaft
Ausgelagerte Verantwortlichkeiten un unzureichende KontrollenNeuer Fairtrade-Standard nützt Menschen in Kleiderfabriken nichts
13.04.2016 -
Am 21. März 2016 veröffentlichte Fairtrade International einen Textil-Standard, mit dem erstmals die gesamte Produktionskette abgedeckt werden soll. Ein solches Label, das auf Sozialaudits aufbaut, die Verantwortung und Kosten den Zulieferern aufbürdet und zudem keinen Existenzlohn garantiert, bringt den ArbeiterInnen in den Kleiderfabriken keinen Fortschritt.mehr...Wirtschaft
Kambodschas TextilindustrieNäherinnen in der Armutsfalle
09.03.2016 -
Die kambodschanische Textilindustrie bietet zwar viele Arbeitsplätze für Frauen. Ihre Arbeit in den Fabriken trägt allerdings nicht zur Gendergerechtigkeit bei – im Gegenteil. Ein Drittel aller Kambodschanerinnen zwischen 19 und 24 Jahren arbeitet in den Sweatshops in und um Phnom Penh.mehr...

