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Artikel von Oliver Armknecht - Insgesamt 222 Beiträge

Untergrund-Blättle - Kultur - 17.09.2016

Dorris Dörrie an der Pressekonferenz der Berlinale 2016 anlässlich der Präsentation ihres neuen Filmes «Grüsse aus Fukushima».

Es sind wunderbare, geradezu gespenstische Bilder, mit denen uns Doris Dörrie hier auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die Geschichte um Verluste und deren Aufbereitung ist jedoch weniger spannend, dafür ist „Grüsse aus Fukushima“ an vielen Stellen einfach zu plump und repetitiv. Sie hat [...]

17.09.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 29.07.2016

Gewitterwolken über der Schweiz.

Ein Land, zehn Filmemacher, viele Geschichten … ein Porträt? „Heimatland“ ist ein interessantes filmisches Experiment, welches eine Reihe von Jungregisseuren versammelt, um gemeinsam über das Ende der Schweiz zu sinnieren. Das ist trotz der sehr unterschiedlichen Episoden insgesamt erstaunlich [...]

29.07.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 20.06.2016

Landschaftspark Duisburg-Nord.

„Wanja“ stellt sich der interessanten Frage, wie ehemalige Häftlinge wieder den Weg ins Leben finden können. Antworten bietet das Drama nicht, dafür springt es zu sehr von Thema zu Thema, bleibt im Guten wie im Schlechten bis zuletzt fremd. Als Wanja endlich aus der Haft entlassen wird, steht für [...]

20.06.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 12.06.2016

Berlin at Night.

„Desire Will Set You Free“ ist gleichzeitig das Porträt zweier Schwuler auf der Suche nach Identität und eines des nächtlichen Berlins. Während Letzterer durch seinen ungeschminkten Blick auf eine queere Parallelwelt fasziniert, bleiben die Figuren und Dialoge ohne genügend Tiefgang. Einen Rebellen [...]

12.06.2016

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Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 30.05.2016

Dirty Games ist eine einzige Anklageschrift, ein Katalog der sportlichen Verbrechen, der einem auch aufgrund der fehlenden Lösungsansätze nicht unbedingt Mut macht, dass sich hier jemals etwas ändern könnte.

Benjamin Best sammelt in seinem Dokumentarfilm „Dirty Games“ Beispiele aus aller Welt, wie Betrug und Geldsucht Sport, aber auch den einfachen Menschen kaputt machen. Das meiste davon dürfte man schon einmal gehört haben, für Tiefgang reicht die Zeit auch nicht. Effektiv ist die Ansammlung [...]

30.05.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 02.05.2016

Simon Jaquemet beim Max-Ophüls-Preis 2015.

Ohne Erklärungen oder nennenswerte Entwicklungen zeigt uns der Film „Chrieg“ von dem Schweizer Regisseur Simon Jaquemet, wie sich vier allein gelassene Jugendliche eine eigene Parallelwelt voller Gewalt aufgebaut haben. Das ist manchmal durch den mangelnden Tiefgang etwas unbefriedigend, aber doch [...]

02.05.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 26.04.2016

Wie schon in im französischen Original «Ghettogangz – Die Hölle vor Paris», auf dem «Brick Mansions» basiert, darf David Belle, der Begründer der Parkour-Disziplin, zeigen, dass Schwerkraft doch etwas Relatives ist.

Ob mit Waffen, am Steuer eines Autos oder beim Treppenhaus-Parkour, Brick Mansions bietet Actionszenen am laufenden Band. Das ist teilweise spektakulär, teilweise eher langweilig und oft dank der dümmlichen Geschichte und des wenig plausiblen Verhaltens einfach nur noch ärgerlich.

26.04.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 20.04.2016

«Who Am I» als Titel ist sicherlich passend gewählt bei einem Film, der von Anonymität handelt, von der Suche nach einer eigenen Rolle im Leben.

Sowohl beim Zuschauer als auch beim Film selbst ist Verwirrung Programm, zu unentschlossen schlingert Who Am I – Kein System ist sicher von Baran bo Odar umher. Da passt vieles oftmals nicht zusammen, unterhaltsam ist der deutsche Thriller aber und dazu noch optisch gut umgesetzt.

20.04.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 02.04.2016

Logo vom Film «The Big Short».

Ein Film über die Finanzkrise? Das ist alles andere als langweilig, sondern aufgrund des hohen Tempos und des allgegenwärtigen Humors sogar sehr unterhaltsam, darüber hinaus auch informativ. Der Tragik der Ereignisse wird „The Big Short“ jedoch kaum gerecht, es dominiert ein satirisch-zynischer Ton.

02.04.2016

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Untergrund-Blättle - Kultur - 16.03.2016

Regisseur Stéphane Brizé zeigt in seinem Film «Der Wert des Menschen» ein bedrückendes Bild der Arbeitswelt in Frankreich.

Ob mit Arbeit oder ohne, in dem französischen Film „Der Wert des Menschen“ von Stéphane Brizé hat eigentlich keiner genug Geld. Die einzelnen Episoden sind etwas willkürlich miteinander verbunden. Dennoch ist der analytisch-zynische Blick auf die Verlierer der Gesellschaft bedrückend und empörend [...]

16.03.2016

Lesezeit4 min.