Von Alex Meinhold II (22.09.26 ; https://kurzlinks.de/h5i0)
Die politische Mitte, also die Repräsentanten der Fiktion des bürgerlichen Immer-weiter-so, ist gebrochen. Dieser Bruch kam nicht dadurch zustande, dass die sogenannten politischen Ränder Programme entwickelt haben, um die gegenwärtigen Krisensymptome einzuhegen. Nein, sie versuchen vielmehr, die zum Teil irrationalen und paranoiden Ängste zu adressieren und auf sich zu bündeln. So geht die AfD mit der Fiktion der „Remigration“ hausieren. Dabei gibt sie immer wieder die Parole aus, dass die Deportationen ungefähr 20 bis 25 Millionen Bürger umfassen würden. Am prominentesten verbalisiert wurde dies von Lena Kotré (MdL/Brandenburg) in einem öffentlichen Gespräch mit dem faschistischen Heideggergartenzwerg aus Wien, Martin Sellner. Die Krise wird hier gezielt von der ökonomischen Struktur auf ihre Ausbeutungsobjekte verschoben, mit dem Ziel der Austreibung der „minderwertigen“ Arbeitskraftcontainer zugunsten der rassisch-kulturell heimischen Arbeitssklaven.
- Richard Schuberth - Vom Antisemitismus, der keiner sein will / Leipziger Buchmesse 2026 (https://kurzlinks.de/k6qu).
Quergelesen 13.10. 2026
- Überlegungen im Nachgang des Wahlspektakels.
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