Kinoenthusiast Marko Karl hat die Kinogeschichte in seiner Heimatstadt erforscht und in einem mehr als 550 Seiten starken Buch dokumentiert. Im Gespräch mit Stephan Kyrieleis beschreibt er wie das Kino nach Bad Vilbel kam. Bereits 1899 – vier Jahre nach den ersten öffentlichen Filmvorführungen in Berlin und Paris – gab es in Vilbel bewegte Bilder als Jahrmarktsattraktion zu sehen. Nach Vorführungen von Wanderkinos etablierte sich zunächst ein ortsfestes Kino. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre gab es dann zeitweise sogar 4 Kinos gleichzeitig.
Zu Wort kommt auch Waldemar Krug, der in den 1950er Jahren als Jugendlicher die Vilbeler Kinos in voller Blüte erlebte. Als Zeitzeuge trug er viele Informationen zu Marko Karls Buch "Kinostadt Bad Vilbel" bei. Die Vilbeler Kinogeschichte ist nicht nur lokalhistorisch interessant. In anderen Städten verlief die Entwicklung ähnlich, auch wenn Bad Vilbel im Vergleich zu ähnlich großen Orten besonders viele Kinos hatte.
Wie das Kino nach Vilbel kam - Kinogeschichte(n) von der Frühzeit bis heute
Die Geschichte des Kinos - von den Wanderkinos bis zum letzten Kinoboom in den 1950er Jahren - erzählt am Beispiel der Kurstadt Bad Vilbel nördlich von Frankfurt am Main.
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