Dokumentation des Zeit zu Denken Kongress II. (Selbst-)kritischer Antifa-Kongress in Erfurt vom 10.-13.09.2026.
Vortrag: „So ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.“ – Marginalien zu einer Kritik von Krieg und Gesellschaft mit Heinrich Hofer und Julian K.-Duschek vom Distanzmagazin, Zeit zu Denken Kongress II
Ankündigung: Die in der Folge des Überfalls Russlands auf die Ukraine stehenden Veränderungen globalen Maßstabes erzeugt auch in der Linken ein gehöriges Maß an Orientierungslosigkeit. Entzieht sich schon der gesellschaftliche Normalzustand weitestgehend der vernünftigen Nachvollziehbarkeit, erzeugt der Krieg zusätzlich eine Realität, durch welche viele Gewissheiten ihre hergebrachte Orientierungsfunktion einbüßen.
Das Verhältnis von gesellschaftlichem Normalzustand und der vom Krieg bestimmten Realität erscheint dabei durchaus paradox. Tritt der Krieg mit Recht als gesellschaftlicher Ausnahmezustand auf, fügt er sich doch erstaunlich bruchlos in den gesellschaftlichen Normalverlauf ein.
In einer solchen Situation dürfen sich linke Theorie und Praxis nicht darin erschöpfen, sich mit den Fragen der Kriegsverursachung oder den vielen moralischen und juristischen Verwerfungen des Kriegsgeschehens auseinanderzusetzen. Vielmehr muss das gesellschaftliche Verhältnis des Krieges selbst in den Blick genommen und seine Beziehung zum gesellschaftlichen Normalverlauf diskutiert werden. Nur so kann eine Position gewonnen werden, welche sich dem realen Zwang der Verhältnisse zu widersetzen sucht und an der utopischen Perspektive von Frieden und Befreiung festhält.
Zeit zu Denken Kongress II: Marginalien zu einer Kritik von Krieg und Gesellschaft mit Heinrich Hofer und Julian K.-Duschek vom Distanzmagazin. (11.09.2026)
Dokumentation des Zeit zu Denken Kongress II. (Selbst-)kritischer Antifa-Kongress in Erfurt vom 10.-13.09.2026. Vortrag: „So ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.“ – Marginalien zu einer Kritik von Krieg und Gesellschaft mit Heinrich Hofer und Julian K.-Duschek vom Distanzmagazin, Zeit zu Denken Kongress II Ankündigung: Die in der Folge des Überfalls Russlands auf die Ukraine stehenden Veränderungen globalen Maßstabes erzeugt auch in der Linken ein gehöriges Maß an Orientierungslosigkeit. Entzieht sich schon der gesellschaftliche Normalzustand weitestgehend der vernünftigen Nachvollziehbarkeit, erzeugt der Krieg zusätzlich eine Realität, durch welche viele Gewissheiten ihre hergebrachte Orientierungsfunktion einbüßen.
Autor: recycling - Redaktion3
Radio: FSK Datum: 06.10.2026
Länge: 01:35:46 min. Bitrate: 176 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)


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