Auch die Regierung von Pedro Sánchez will reagieren. Per Dekret sollen Wohnungsräumungen bis 2030 ausgesetzt werden, wenn sozial Benachteiligte betroffen sind und für sie kein alternativer Wohnraum zur Verfügung steht. Auslaufende Mietverträge sollen bis zum 31. Dezember 2028 verlängert werden und großen Immobilienfonds bis 2028 verboten werden, in Spanien Wohngebäude zu kaufen. Allerdings dürften die Dekrete im Parlament scheitern, erläutert unser Spanienkorrespondent, der Freie Journalist Ralf Streck. Er erklärt auch, dass der Schein der Dekrete trügt.
Gehen die Proteste gegen Zwangsräumung in einen Generalstreik gegen die Wohnungsmisere über
In Spanien hat die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau aus ihrer Wohnung in Madrid, in der sie 71 Jahre gelebt hatte, eine riesige Protestwelle ausgelöst, die schließlich dazu geführt hat, das Maricarmen Abasca wieder in ihre Wohnung zurückkehren konnte.
Autor: Ralf Streck / Fabian
Radio: RDL Datum: 03.10.2026
Länge: 20:17 min. Bitrate: 320 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)


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