UB-Logo Online MagazinUntergrund-Blättle

Internationalismus gegen Franco: Freiwillige aus dem Globalen Süden im Spanischen Bürgerkrieg

Podcast
Podcast

Politik

Podcast

Internationalismus gegen Franco: Freiwillige aus dem Globalen Süden im Spanischen Bürgerkrieg

Vor 90 Jahren, am 17. Juli 1936 putschten rechte Militärs unter Franco gegen die Zweite Spanische Republik – der Beginn eines Krieges, der zum Vorboten des Zweiten Weltkriegs wurde. Auf der einen Seite marokkanische Kolonialtruppen, die „Regulares", sowie deutsche und italienische Faschisten.

Auf der anderen Seite Arbeitermilizen, die Internationalen Brigaden – und Zehntausende Freiwillige aus aller Welt, die nach Spanien kamen, um die Republik zu verteidigen.

Unter ihnen: die Argentinierin Mika Etchebehere, die nach dem Tod ihres Mannes an der Front das Kommando über eine Milizeinheit übernahm – eine der wenigen Frauen in dieser Rolle. Und afroamerikanische Freiwillige wie Canute Frankson aus Jamaika oder Eduart McDonald aus Mississippi, die im Kampf gegen den spanischen Faschismus auch ihren eigenen Kampf gegen Rassismus und Lynchjustiz in den USA erkannten.

Der Beitrag von Sarah Wehrle erzählt, warum Menschen aus dem Globalen Süden einen Krieg auf einem anderen Kontinent zu ihrem eigenen machten – und wie ihr internationalistischer Kampf mit den Erfahrungen von Kolonialismus und Unterdrückung in ihren Heimatländern verbunden war.

Creative Commons Lizenz

Autor: südnordfunk

Radio: RDL Datum: 02.09.2026

Länge: 16:29  min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

554497