Als Einstieg Christian Stocker im Original:
„Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit, weil Kinderbetreuung würde ich nicht als Arbeit sehen. Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen. Wenn wir Familien als Business Case sehen, wenn wir Familien als Rechenbeispiel begreifen, dann ist das ein anderes Familienbild als das, das ich habe. Familie ist Verantwortung für einander, Familie ist Ja zueinander zu sagen, Familie ist etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen. Ich habe meine Kinder nicht erzogen als Rechenbeispiel.“ (Kurier 3.8.2026)
Der Bundeskanzler hat recht, genau so ist es! Sein Familienbild ist korrekt. Die Vorwürfe, die er sich eingehandelt hat, beruhen darauf, dass bei den WortführerInnen weder von der Familie noch von der Lohnarbeit viel „hängen geblieben ist“. Denn mitten im Kapitalismus ist die Kinderbetreuung dezidiert antikapitalistisch organisiert, vom Gesetzgeber im Familienrecht; als Pflicht, nicht als Erwerbsarbeit. Das ist allgemein bekannt, darüber täuscht sich niemand. Keine Frau, die sich um ihr Kind kümmert, wundert sich über die ausbleibende monatliche Überweisung. Versuche, diesbezüglich unbedarft zu erscheinen, wirken höchstens komisch.
„Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen!“ vs. „Da ist nix hängen geblieben“
Als Einstieg Christian Stocker im Original: „Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit, weil Kinderbetreuung würde ich nicht als Arbeit sehen.
Autor: Kein Kommentar
Datum: 27.08.2026
Länge: 28:48 min. Bitrate: 88 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)


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