Die Abschiebungen nach Afghanistan gehen weiter – trotz der dortigen Situation.
Nun geht es unter andrem um einen brisanten und aktuellen Fall.
Amnesty International fordert die deutsche Bundesregierung auf, die geplante Abschiebung des 46-jährigen Afghanen Faridoon Tofan unverzüglich auszusetzen. Amnesty lehnt alle Abschiebungen nach Afghanistan als menschenrechtswidrig ab. Im Fall von Faridoon Tofan eskaliert die Bundesregierung ihre Abschiebungspraxis beispiellos und will erstmalig seit der Machtübernahme der Taliban einen afghanischen Staatsangehörigen ohne strafrechtliche Verurteilung abschieben.
Dabei hat Faridoon Tofan keine Straftat begangen.
Damit ist er kein Einzelfall. Derzeit befinden sich nach Informationen von Amnesty International mindestens fünf weitere afghanische Staatsangehörige in Abschiebungs-haft, die keine Straftaten begangen haben.
„Wer Menschen wie Faridoon Tofan nach Afghanistan abschiebt, schickt sie sehenden Auges in die Hände derjenigen zurück, von denen eine konkrete Bedrohung für sie ausgeht“, sagt Nina Alizadeh Marandi, Expertin für Asylrecht bei Amnesty International in Deutschland.
Wir haben mir ihr gesprochen.
Amnesty International fordert aus aktuellem Anlass keine Abschiebungen nach Afghanistan
Die Abschiebungen nach Afghanistan gehen weiter – trotz der dortigen Situation. Nun geht es unter andrem um einen brisanten und aktuellen Fall.
Autor: Walter Heindl
Radio: LoraMuc Datum: 28.07.2026
Länge: 07:48 min. Bitrate: 128 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)


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