Mit diesen provokanten Thesen hat der französische Ökonom Thomas Piketty eine weltweite Debatte ausgelöst. In seinem Bestseller Das Kapital im 21. Jahrhundert zeichnet er nach, wie sich Vermögen und Einkommen seit dem 18. Jahrhundert entwickelt haben – und kommt zu einem alarmierenden Schluss: Wenn sich Reichtum immer stärker in den Händen weniger konzentriert, gefährdet das nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch wirtschaftliche Dynamik und demokratische Teilhabe. Sind Pikettys Warnungen berechtigt – und wie aktuell sind sie heute?
Darüber diskutiert der Ökonom Helwin Lesch mit LORA-Redakteurin Renate Börger.
Pikettys "Kapital im 21. Jahrhundert"
Wird unsere Demokratie von den Superreichen untergraben? Ist wachsende Ungleichheit kein Betriebsunfall, sondern ein Wesensmerkmal des Kapitalismus?
Autor: Renate Börger
Radio: LoraMuc Datum: 10.07.2026
Länge: 59:51 min. Bitrate: 128 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)


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