Um Betroffene zu unterstützen, hat die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin den Schutzfonds „Schutzräume ermöglichen und bewahren“ eingerichtet. Der Fonds fördert bauliche und technische Schutzmaßnahmen wie Alarmanlagen, Fensterfolierungen, Zutrittskontrollen oder Überwachungstechnik mit bis zu 20.000 Euro. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit von Menschen und Organisationen zu stärken, die von Hassgewalt oder Bedrohungen betroffen sind.
Im Gespräch erläutert Veronika Glasunowa vom Schutzfonds, warum das Angebot geschaffen wurde, mit welchen Bedrohungslagen sich Betroffene an den Fonds wenden und wie die Antragstellung funktioniert. Außerdem geht es um die Frage, welche Folgen zunehmende Anfeindungen für demokratisches Engagement haben und welche Unterstützung Betroffene benötigen, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Als erstes haben wir Veronika Glasunowa gefragt, was der Schutzfonds der Amadeu Antonio Stiftung ist und warum er ins Leben gerufen wurde.
Der Schutzfonds ist auf Berlin begrenzt. Er wird gefördert durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt.
Wenn Engagement Schutz braucht – Der Schutzfonds der Amadeu Antonio Stiftung
Bedrohungen, Einschüchterungen und Angriffe auf demokratisch Engagierte, Vereine und Initiativen nehmen zu.
Autor: Tagesaktuelle Redaktion Radio Corax
Radio: corax Datum: 03.07.2026
Länge: 13:01 min. Bitrate: 128 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)


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