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Ballistische Verteidigung oder Festhalten am waffenlosen Frieden? Emanzipatorische Perspektiven verteidigen

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Ballistische Verteidigung oder Festhalten am waffenlosen Frieden? Emanzipatorische Perspektiven verteidigen

Ein Kolleg*innengespräch von Martina Backes und Georg Lutz. Krieg ist auf der politischen Bühne zurück.

Ein Kolleg*innengespräch von Martina Backes und Georg Lutz.

Krieg ist auf der politischen Bühne zurück. Verteidigungsminister heißen wieder Kriegsminister. Im Globalen Süden war der Krieg nie weg, aber auch hier steigen die Rüstungsausgaben und der militärisch-industrielle Komplex gewinnt an Macht, Präsenz und Einfluss. Die politische Forderung nach Kriegsfähigkeit und Wehrtüchtigkeit beflügelt zudem die autoritäre Rechte.

Die emanzipatorische Linke streitet seit jeher über ihr Verhältnis zu Krieg, Pazifismus und militärischem Eingreifen. Während die einen Waffen und Aufrüstung als notwendig zur Verteidigung gegen autoritäre Gewalt ansehen, blieb die Linke historisch oft gespalten – etwa bei den Irakkriegen oder den NATO-Angriffen auf Serbien, oder jetzt auch ganz aktuell beim Krieg der USA/Israel gegen den Iran.

Wie findet die emanzipatorische Linke zu einer Haltung, die polarisierende Generalkonzepte vermeidet? Es geht darum, wie man der Komplexität von Konflikten gerecht werden kann und welche Fragen aus emanzipatorischer linker Perspektive zu stellen wären, die neue Handlungsräume öffnen. Auch werfen unsere Kolleg*innen einen Blick darauf, unter welchen globalen Bedingungen Friedensarbeit heute stattfindet. Aus welchen politischen Perspektiven heraus wird sie geführt? Was besagt der Local Turn als Kritk am liberalen Friedenskonzept?

Autor Autor: südnordfunk
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 04.06.2026
Länge Länge: 44:22  min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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