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Auch mit Geschwätz lässt sich die Energiewende sabotieren

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Auch mit Geschwätz lässt sich die Energiewende sabotieren

Plötzlich redet der Kanzler von der "deutschen Führungsrolle" (ohnehin eines seiner Lieblingsworte) bei der Rückholung von CO2 aus der Atmosphäre, Fraktionschef Spahn will den Rückbau von AKWs wieder zurückbauen, Markus Söder, der das vor kurzem auch noch wollte, ist über Minimeiler in einem Jahr bei drei bayerischen Fusionsreaktoren gelandet (weltweit gibt es mit ziemlicher Sicherheit für die nächsten 30 Jahre oder so keine).

Wenn die Herren von der CDU/CSU über Energieversorgung reden, dann kommen ihnen so schlichte Worte wie "beschleunigter Netzausbau", "Batteriespeicher", "Digitalisierung" erst gar nicht über die Lippen. Dabei wäre das alles hier und heute zu haben. Das Geschwätz hat Folgen im Land und ganz nebenbei entpuppen sich zwei Mineralölkonzerne als effektive Bremser des Windkraftausbaus auf See. Es gelingt halt nix, es sei denn man will es.

Autor Autor: Jan Keetman
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 22.05.2026
Länge Länge: 06:42  min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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