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was feministische bewegungen in europa von der selbstverwaltung in nord- und ostsyrien lernen können

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was feministische bewegungen in europa von der selbstverwaltung in nord- und ostsyrien lernen können

im rahmen des kurdischen festivals im april in oldenburg haben dr. leyla ferman, najlaa matoo und anuscheh amir-khalili bei einem podiumsgespräch über die arbeit von flamingo e.v. und women for justice gesprochen. ausgangspunkt des gesprächs war der film "jinwar" über das autonome frauendorf in rojava, der beim filmfest gezeigt wurde. an den film anknüpfend erzählten die drei frauen, was aus ihrer sicht feministische bewegungen in europa von der selbstverwaltung in nord- und ostsyrien lernen können. ein aspekt war, dass es wichtig ist und bleibt, genau herauszufinden, was gerade gebraucht wird. so ist es im fall von flamingo der feministische heilkräutergarten hevrîn xelef, der einlädt,gemeinsam zu trauern, zu erinnern, zu heilen und gemeinsam weiter zu leben. für women for justice ist es z.b. die kampagne "1 tree for shingal": für jede*n durch den sogenannten islamischen staat getötete*n jesid*in soll ein baum gepflanzt werden. um shingal wieder zum blühen zu bringen - als zeichen des widerstands gegen den is und als zeichen für das leben.

im rahmen des kurdischen festivals im april in oldenburg haben dr. leyla ferman, najlaa matoo und anuscheh amir-khalili bei einem podiumsgespräch über die arbeit von flamingo e.v. und women for justice gesprochen.
ausgangspunkt des gesprächs war der film "jinwar" über das autonome frauendorf in rojava, der beim filmfest gezeigt wurde. an den film anknüpfend erzählten die drei frauen, was aus ihrer sicht feministische bewegungen in europa von der selbstverwaltung in nord- und ostsyrien lernen können. ein aspekt war, dass es wichtig ist und bleibt, genau herauszufinden, was gerade gebraucht wird. so ist es im fall von flamingo der feministische heilkräutergarten hevrîn xelef, der einlädt,gemeinsam zu trauern, zu erinnern, zu heilen und gemeinsam weiter zu leben. für women for justice ist es z.b. die kampagne "1 tree for shingal": für jede*n durch den sogenannten islamischen staat getötete*n jesid*in soll ein baum gepflanzt werden. um shingal wieder zum blühen zu bringen - als zeichen des widerstands gegen den is und als zeichen für das leben.

Creative Commons Lizenz

Autor: re[h]v[v]o[l]lte radio

Radio: FSK Datum: 16.05.2026

Länge: 53:15  min. Bitrate: 192 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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