Dem Paritätischer Gesamtverband legte ein internes Arbeitspapier vor, das drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen dokumentiert.
Das 108 Seiten starke Papier, das vor knapp 4 Wochen veröffentlicht wurde,
listet mehr als 70 Sparvorschläge mit einem Volumen von über 8,6 Milliarden Euro auf.
Tatsächlich könnte die Summe deutlich höher liegen, denn viele Maßnahmen sind nicht einmal beziffert. Diskutiert werden unter anderem die Streichung individueller Rechtsansprüche auf Schulbegleitung,
Einschränkungen beim Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen, das Ende der Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe sowie Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende.
Aber was ist nun seitdem passiert und verhält sich die Bundesregierung zu dem Papier.Das haben wir Juliane Meinhold vom Paritätischen gefragt. Sie ist dort die Abteilungsleiterin für Soziale Arbeit.
Sozialabbau stoppen - Kaum Feedback aus der Bundesregierung
Bund, Länder und Kommunen sprechen von „effizientem Ressourceneinsatz“ – doch hinter verschlossenen Türen geht es offenbar um massive Einschnitte im Sozialbereich.
Autor: Maggie Bernreuther
Radio: RadioZ Datum: 14.05.2026
Länge: 12:47 min. Bitrate: 256 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)



Diesen Artikel...