Und eine große Feier am 1. Mai 2026 in Weimar im Nationaltheater ab 14 Uhr. Andrei Iwanowitsch Moiseenko wurde 1926 in der Ukraine geboren. Im Alter von 15 Jahren wurde er zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs in der Produktion eingesetzt, wechselte er später ins Ersatzteillager. Da er verdächtigt wurde, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein, kam er in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig.
Im Mai 1944 wurde er schließlich in das KZ Buchenwald deportiert. Nach der Befreiung 1945 gab Andrei nicht auf – auch nicht, als in den Nachkriegsjahren fast alle seine Familienangehörigen starben. Heute lebt er in Minsk, Belarus, als Selbstversorger, fährt noch immer Fahrrad und begegnet jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier. Wir hören ein Gespräch in drei Teilen, das sich auf den Film "Ja, Andrei Iwanowitsch" über ihn und sein Leben bezieht.
https://andreiwird100.de/
https://www.dnt-weimar.de/de/programm/st...
Zum 100. Geburtstag von Andrei Iwanowitsch Moiseenko
Zum 100. Geburtstag von Andrei Iwanowitsch Moiseenko – einer der letzten Überlebenden des KZ Buchenwald gibt es Filmvorführungen, Schulbesuche, Gespräche.
Autor: Pauline
Radio: RadioBlau Datum: 30.04.2026
Länge: 07:16 min. Bitrate: 192 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)



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