Afrikanische Dorfbewohner*innen haben oft keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu deren Naturschutzgebieten. Das gefährdet ihre Existenzgrundlage, da viele für Nahrung und andere Lebensbedürfnisse auf die Ressourcen der Parks angewiesen sind. Ein Fall aus der FIAN-Arbeit in Tansania berührt die gleiche Thematik: Naturschutz- und Tourismusprojekte blenden die Grundbedürfnisse und Menschenrechte der einheimischen Bevölkerung aus, und vor allem indigene Gruppen wie die Maasai sind davon betroffen.
Tiere statt Menschen? – Vertreibung durch neokolonialen Naturschutz und Tourismus
Eine treibende Kraft hinter dem heutigen Naturschutz in Afrika ist „African Parks“, eine der mächtigsten Artenschutzorganisationen des Kontinents.
Autor: FIAN - Lokalgruppe München
Radio: LoraMuc Datum: 01.04.2026
Länge: 47:42 min. Bitrate: 64 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)



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