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Hallesche Jugendarbeit in der Existenzkrise

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Hallesche Jugendarbeit in der Existenzkrise

Im Dezember 2025 beschloss der Stadtrat von Halle den Haushalt für 2026 – mit dem Ziel, auf Steuererhöhungen zu verzichten und im sozialen Bereich zu sparen.

Kurz darauf stellte sich heraus: Der Plan ist nicht genehmigungsfähig, weil rund 150 Millionen Euro fehlen. Das Landesverwaltungsamt sperrt daher freiwillige Leistungen – nur Pflichtausgaben wie Sozialtransfers und laufende Gehälter dürfen gezahlt werden.

Die unmittelbare Folge: Mehrere Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit kündigen Schließungen an, darunter das Familienzentrum „Blauer Elefant“, die Grüne Villa, die Sportjugend SG Buna in Heide‑Nord, der WaJut und mehrere Bauspielplätze in Freiimfelde. Diese Einschnitte bedrohen niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche in der Stadt. Die Stadt hat nun Zeit bis zum 30. April 2026, um ein Nachbesserungskonzept vorzulegen – danach entscheidet das Landesverwaltungsamt, ob die Kürzungen umgesetzt werden.

Radio Corax sprach darüber mit Uwe Kramer. Er ist Vertreter des Stadtjugendrings, einem Interressensverband der halleschen Jugendträger im Jugendhilfeausschuss von Halle.

Creative Commons Lizenz

Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 25.02.2026

Länge: 24:18  min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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