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AfD-Skandal über mutmaßliche Vetternwirtschaft in Sachsen-Anhalt

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AfD-Skandal über mutmaßliche Vetternwirtschaft in Sachsen-Anhalt

Mehrere Abgeordnete der AfD in Sachsen-Anhalt sollen mutmaßlich Verwandte mit gut dotierten Posten versorgt haben, so die Vorwürfe.


Zwei enge Familienmitglieder des AfD-Landesvorsitzenden Martin Reichardt arbeiteten mutmaßlich im Bundestagsbüro des AfD-Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus Sachsen-Anhalt, so Recherchen von WDR und NDR. Enge Verwandte von mindestens drei weiteren AfD Kollegen Reichardt sollen mutmaßlich zweitweise ebenfalls in seinem Büro beschäftigt gewesen sein. Darunter die Ehefrau von Hans-Thomas Tillschneider, stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt, eine Angehörige des Landesvorstandmitglieds Juliane Waehler sowie ein Familienmitglied des AfD-Landtagsabgeordneten Christian Hecht. Solche Formen der Anstellungen werden auch als Über-Kreuz-Beschäftigungen bezeichnet und sind in Bayern verboten. Sachsen-Anhalt und der Bundestag verbieten diese nicht ausdrücklich, obwohl sie als umstritten gelten.
Darüber sprach Radio Corax mit Sebastian Striegel (MdL, Die Grünen)

Radio Radio: corax
Datum Datum: 13.02.2026
Länge Länge: 10:26  min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
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