Der Trump-28-Punkte-Plan war bereit, diese Sicherheitsgarantien anzubieten; und der US-Präsident hat natürlich auch einen höchsten Wert in petto, der ihm am Herzen liegt, den „Frieden“ nämlich, weil massenhaftes Krepieren ohne amerikanischen Nutzen ihm so „sinnlos“ vorkommt. Die Ukraine unter Selenskyj ist dazu nicht bereit, der will den Donbass wieder erobern bzw. „befreien“, weil diese Gegend nur dann frei ist, wenn sie aus Kiew regiert wird – Selenskyj kann das allerdings nicht aus eigenen Mitteln, und muss daher auf ausländische Interessenten setzen. Wenn die europäische Koalition der Kriegswilligen erwägt, selber Truppen in der Ukraine zu stationieren, bzw. die Ukraine weiter finanzieren und kriegsfähig halten will, dann als Vehikel ihres Anspruchs, die dortigen Verhältnisse mit zu bestimmen, in ihrem „Hinterhof“. Mit anderen Worten, diese verschiedenen Ansprüche an „Sicherheitsgarantien“ sind unvereinbar – und eine höhere Instanz, die zwischen angemessen und gerechtfertigt bzw. übertrieben entscheiden könnte, gibt es nicht, auch wenn der Donald behauptet, diese Rolle sei ihm auf den Leib geschneidert. Dabei kommen ihm derzeit Selenskyj und diese europäische „Koalition der Kriegswilligen“ ins Gehege; und auch in Russland mehren sich skeptische Beiträge gegen die vorgesehene russische Rolle als Schachfigur in diesem amerikanischen „Design“.
Über Sicherheitsgarantien … und niedere und andere Instinkte - Antworten auf kritische Meldungen (4)
Die Formulierung „Sicherheitsgarantie durch die Erfüllung russischer Forderungen“ sollte also schon an den bekannten Sachverhalt erinnern: auch Russland verlangt Sicherheitsgarantien – gegen die NATO bzw. nunmehr gegen die Europäer, und damit die Anerkennung als zur Mitsprache berechtigte Weltmacht: Kein NATO-Beitritt der Ukraine, Abtretung der östlichen Oblaste an Russland, Rüstungsbeschränkungen für die Ukraine.
Autor: Kein Kommentar
Datum: 10.02.2026
Länge: 25:00 min. Bitrate: 100 kbit/s
Auflösung: Mono (44100 kHz)



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