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African Parks: Menschen­rechte, Naturschutz & Fortress Conservation - Vom Ausschlussmodell zu gemeindebasierten Naturschutzparks

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African Parks: Menschen­rechte, Naturschutz & Fortress Conservation - Vom Ausschlussmodell zu gemeindebasierten Naturschutzparks

Naturschutzparks gelten oft als Hoffnungsorte in Zeiten multipler Krisen. Sie sollen bedrohte Arten schützen, überlastete Ökosysteme stabilisieren und als Puffer gegen die Folgen des Klimawandels wirken.

Doch diese Schutzgebiete sind nicht nur Zufluchtsorte für bedrohte Arten. Sie sind auch Orte von Konflikten – um Land, um Macht und um die Frage, wer in einer globalen Umweltkrise die Kosten trägt.

Der südnordfunk stellt zwei Perspektiven auf konkrete Umweltschutzprojekte auf dem afrikanischen Kontinent vor. Olivier van Beemen, Investigativjournalist und Autor des Buches »Im Namen der Tiere – Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht« erläutert seine Kritik am Modell Fortress Conservation – ein festungsartiges Konzept des Naturschutzes. Der Ethnologe Hauke-Peter Vehrs plädiert für einen inklusiven gemeindebasierten Schutz, bei dem Landrechte, Natur und lokale Gemeinden zusammengedacht werden. Ein Beispiel findet sich in der Sambesi Region.

Autor Autor: Sinja Kilius
Radio Radio: rdl06
Datum Datum: 06.02.2026
Länge Länge: 15:14  min.
Bitrate Bitrate: 218 kbit/s
Datum Auflösung: 48000 kHz
Creative Commons Lizenz

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