Die Gerichtsverhandlung fand statt im Dezember 2023 und Januar 2024 am Landgericht Chemnitz. Zur Demonstration „Herz statt Hetze“ waren etwa 3.500 antifaschistische Demonstrantinnen in Chemnitz versammelt, um einen rassistischen Marsch von Nazis zu verhindern. Als Reaktion auf den Tod von Daniel H. nach dem Chemnitzer Stadtfest eine Woche vorher, sollte mit diesem Marsch offene, rassistische Hetze betrieben werden. Das Fussballspiel von Dynamo Dresden an diesem Tag war abgesagt worden, weil die Polizei nicht in Dresden und Chemnitz gleichzeitig sein konnte. So waren an diesem Tag, acht bis 9.000 Nazis, darunter viele Nazi-Hooligans, in der Stadt Chemnitz versammelt. Sie durften aber nicht marschieren, die starke Blockade der Antifa gab der Polizei genug Argumente, dass sie die Nazis nicht laufen liess. Der Text ist vom März 2024 und wurde verfasst von Sara von Radio T und gelesen von Frieda von Radio T.
radiotipi Hetze statt Herz - Gerichtsprozesse gegen Nazihooligans in Chemnitz
Im folgenden Text bezieht sich die Autorin auf die erste Gerichtsverhandlung in Folge der Nazi-Angriffe auf die "Herz statt Hetze“-Demonstration am 1. September 2018 in Chemnitz.
Autor: frieder, radiotipi, radio-t
Radio: Radio T Datum: 29.11.2025
Länge: 10:17 min. Bitrate: 320 kbit/s
Auflösung: Stereo (48000 kHz)



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