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Palmöl mit Blutspuren: Kleinbauern aus Honduras klagen deutsche Konzerne an

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Palmöl mit Blutspuren: Kleinbauern aus Honduras klagen deutsche Konzerne an

Vetreibung, Landraub, Gewalt – und das für ein Produkt, das täglich in Produkten in deutschen Supermärkten verkauft wird: Palmöl.

In Honduras kämpfen kleinbäuerliche Kooperativen im Aguán-Tal seit Jahren um ihr Land – und ums Überleben. Denn die Ausweitung von Palmölplantagen zerstört nicht nur Böden und Biodiversität, sondern auch Existenzen. Doch nun nutzen sie ein Gesetz, das hier in Deutschland gilt: das Lieferkettengesetz.

Bäuerliche Organisationen wie die Plataforma Agraria werfen dem größten Palmölunternehmen von Honduras, Dinant, massive Menschenrechtsverletzungen vor – und gehen mit Unterstützung aus Deutschland juristisch dagegen vor. Eine offizielle Beschwerde gegen die deutschen Abnehmer des Palmöls wurde eingereicht.

Was bedeutet das Lieferkettengesetz für die Menschen vor Ort – und welche Verantwortung tragen Unternehmen wie Cargill, ADM oder auch Supermarktketten in Deutschland?

Johanna Fuchs und Gibran Mena Aguilar haben darüber mit dem Sprecher der Plataforma Agraria, Yoni Rivas, und Anne Sträßer, der Referentin für nachhaltige Ernährungs- und Agrarsysteme bei der Christlichen Initiative Romero, die den Prozess begleitet, gesprochen.

Radio Radio: npla
Datum Datum: 13.08.2025
Länge Länge: 12:04  min.
Bitrate Bitrate: 181 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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