Etwa ein Drittel aller Schwangerschaften endet in den ersten drei Monaten, dennoch bleibt dieses Thema im öffentlichen Diskurs erschreckend unsichtbar und isoliert. Selbst in feministischer Literatur kommen Fehlgeburten kaum vor. Koschmieder beleuchtet in ihrem Essay "Das F-Wort - eine feministische Sicht auf sogenannte Fehlgeburten" die gesellschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen. Sie fordert, dass die Perspektiven auf Fehlgeburten erweitert werden müssen - insbesondere durch neue, feministische Erzählungen, welche hinterfragen, wer überhaupt Zugang zu Gesundheitsversorgung in der Schwangerschaft hat.
Fehlgeburten sind politisch
Die Autorin Christine Koschmieder beschäftigt sich mit einem Thema, um das gesellschaftlich weitgehend geschwiegen wird: Fehlgeburten.

Autor: sturadio
Radio: RadioBlau Datum: 08.08.2025
Länge: 19:56 min. Bitrate: 192 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)
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