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"Man kann mit frauenfeindlichen Verbänden keine Integrationspolitik machen"

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Gesellschaft

"Man kann mit frauenfeindlichen Verbänden keine Integrationspolitik machen"

Als der damalige Innenminister Schäuble die "Islamkonferenz" einberief war das einerseits ein großer Fortschritt, den endlich sprach man mit und nicht nur über eine große Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, andererseits bediente man sich dabei oft fraglicher klerikaler Strukturen und schied praktisch die Menschen aus, die weniger oder überhaupt nicht religiös waren, obwohl sie aus Ländern stammten, die in unserer religiösen Geographie als islamisch gelten.

Dazu gehörten auch Menschen, die vor islamistischen Regimen geflohen waren. Als Reaktion wurde der Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Mit der Vorsitzenden Mina Ahadi hat Radio Dreyeckland gesprochen. Unter anderem wehrt sich dagegen, von Linken einfach in eine rechte Ecke gestellt zu werden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Religionsfreiheit gilt auch für den Islam und mittlerweile gehört er zur religiösen Vielfalt in der Kultur dieses Landes. Aber nur weil es Gruppen gibt, die Kritik am Islam benutzen um Muslime verächtlich zu machen, zu beleidigen und auszugrenzen, steht die religiöse Praxis nicht einfach über jeder sachlichen Kritik.
PS: Die Tonqualität hat hier leider weiter gelitten. Hört es Euch an und entscheidet dann, ob Ihr es spielen wollt.

Autor Autor: Jan Keetman
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 04.10.2024
Länge Länge: 11:21 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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