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"Wir tun, was wir können" - Aktuelles zum feministischen Widerstand gegen den Krieg gegen die Ukraine

Ihr hört jetzt ein Interview mit Polina von "Feminist*innen gegen den Krieg gegen die Ukraine" (bekannt auch als Feminist Anti-War -Resistance) .

Als erste Organisation in Russland hat Feminist Antiwar Resistance, direkt bei Kriegsbeginn vor genau 2 Jahren, sich offen gegen den Krieg positioniert . Sie hat dazu ein Manifest in 30 Sprachen veröffentlicht und sie hat direkt sehr viele Antikriegskampagnen und -Aktionen organisiert. ..beispielsweise zum Desertieren aufgerufen. Das ist aber nur EIN Beispiel. Das alles trotz damals schon heftiger Repression von Seiten des russischen Staate. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und die Situation in Russland gegenüber Oppositionellen gegen Regierung und Krieg, aber auch gegenüber Oppositionellen im weiteren Sinn, was z.B. queere Lebensformen, sexuelle Orientierungen, Emanzipation und Frauen/FLINTA*rechte angeht, hat sich extrem verschärft: im Alltag und in der Gesetzgebung. (z.B. zuletzt im November 2023 das Verbot von Qeer-Sein, davor wurde Feminismus unter die Terrorgesetze gefasst.) Viele Oppositionelle mussten ins Exil wegen der massiven Verfolgung. Verfolgung und Tod. Da ist Alexej Nawalni, aber es sind noch viele mehr. Im Interview spricht Polina über den feministischen Widerstand in Russland im Moment. "Wir tun, was wir können", sagt sie. . im Audio nicht enthalten. s.g.

Autor: Sabine

Radio: RDL Datum: 22.02.2024

Länge: 16:48 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)