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Ein Jahr nach der Anerkennung des Genozids an Jesidischem Volk

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Politik

Ein Jahr nach der Anerkennung des Genozids an Jesidischem Volk

Die Situation im Nahen Osten ist aus Mitteleuropa oft schwer nachvollziehbar. Das hat viele Gründe.

Neben der Entfernung ist es auch die unüberschaubare Anzahl an Schauplätzen. Einer dieser Schauplätze, von denen man verhältnismäßig selten hört, ist der Nord-Irak. Das ist das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Jesiden und Jesidinnen. Ein Volk, dass schon mehreren Angriffen und Zerschlagungen ausgesetzt war. Genau vor einem Jahr hat die Bundesregierung den letzten, versuchten Völkermord an den JesidInnen als solchen anerkannt. Dennoch scheint die Bundesregierung der Auffassung, dass der Nordirak eine sichere Region sei – sicher genug zum Abschieben. Mehr über die jetzige Lage der Yesidinnen und Yesiden erfahren Sie nun von Tabea Giesecke. Sie ist Referentin bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. Wir haben sie gefragt, wie sich das Verbreitungsgebiet der JesidInnen gestaltet.

Radio Radio: LoraMuc
Datum Datum: 20.01.2024
Länge Länge: 10:20 min.
Bitrate Bitrate: 132 kbit/s
Datum Auflösung: 48000 kHz
Creative Commons Lizenz

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