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Bundesverfassungsgericht nimmt „Ohne Angst zum Arzt" Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an

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Bundesverfassungsgericht nimmt „Ohne Angst zum Arzt" Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde der Gesellschaft für Freiheitsrechte und den Ärzten der Welt „OhneAngstZumArzt“ nicht zur Entscheidung angenommen – ohne Begründung.

Das Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt läuft weiter. „Dem Kläger bleibt damit jede Möglichkeit verwehrt, die Meldepflicht gerichtlich überprüfen zu lassen.“ so die Gesellschaft für Freiheitsrechte. Kläger war ein schwerkranker Mann aus dem Kosovo. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass staatliche Stellen Menschen ohne Papiere an Polizei oder Ausländerbehörde melden müssen, sodass diese keinen Behandlungsschein bekommen können, wenn sie nicht die Abschiebung riskieren wollen - was sie vom Gesundheitssystem defacto ausschließt. Mit der nicht angenommenen Verfassungsbeschwerde sollte das Recht auf Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere durchgesetzt werden .Wir hatten Mitte September mit Sarah Lincoln, Juristin und Verfahrenskoordinatorin der Gesellschaft für Freiheitsrechte gesprochen und den Beitrag nun aktualisiert.

Autor Autor: Fabian
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 13.12.2022
Länge Länge: 06:19 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
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