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"Es gibt eine nächsthöhere Instanz" - Interview mit Juliane Nagel über ihren Prozess am Amtsgericht Borna

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"Es gibt eine nächsthöhere Instanz" - Interview mit Juliane Nagel über ihren Prozess am Amtsgericht Borna

Die Aktivist*innengruppe "Ende Gelände" ist bekannt für ihre Massenaktionen des zivilen Ungehorsams.

So besetzten über 1 000 Aktivist*innen im Jahr 2019 einen Tagebau der Firma MIBRAG nahe Leipzigs. In dem Tagebau "Vereinigtes Schleenhain" waren neben den Aktivist*innen auch einige Journalist*innen, Pressevertreter*innen und drei parlamentarische Beobachter*innen.

Die Firma MIBRAG hatte Strafanzeige erstattet und alle diejenigen zu Hausfriedensbruch angeklagt, die als Personen des öffentlichen Lebens zu erkennen waren. Unter ihnen sind u.a. MdL Juliane Nagel, Pressesprecherin Sina Reisch, MdL Marco Böhme, Fotograf Dirk Knofe und Journalist Marco Bràs dos Santos.

Die Prozesse am Sächsischen Amtsgericht Borna begannen letzte Woche mit der Angeklagten MdL Juliane Nagel. Ein Woche nach der Verurteilung zu einer Geldstrafe kam Radio Corax mit Juliane Nagel ins Gespräch. Zunächst baten wir sie zu beschreiben, wie sie sich an den Prozesstag zurückerinnert.

Weitere Infos zu den Prozessen & weitere Prozesstermine sind u.a. zu finden auf den Social Media Kanälen der Ortsgruppe Ende Gelände Leipzig.

Autor Autor: TA
Radio Radio: corax
Datum Datum: 21.10.2022
Länge Länge: 09:45 min.
Bitrate Bitrate: 124 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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