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Klima und Rassismus - Was hat koloniales Denken mit der Klimakrise zu tun?

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Gesellschaft

Klima und Rassismus - Was hat koloniales Denken mit der Klimakrise zu tun?

Klimagerechtigkeit.

Das ist ein Wort, das wahrscheinlich vielen bekannt sein dürfte, die sich schon ein bisschen mit der Klimakrise auseinandergesetzt haben: Die Industrienationen vornehmlich im globalen Norden sind die Hauptverursacher des Klimawandels – und der globale Süden bekommt die Folgen heftig zu spüren. Ein Beispiel: Afrika – also der ganze Kontinent! – ist für gerade einmal 3% des weltweiten Emissionsausstoßes verantwortlich; extreme Wetterverhältnisse aufgrund des Klimawandels haben für die Menschen dort aber existenzbedrohende Konsequenzen.
Macht und Ressourcen sind ungleich verteilt auf der Erde – das zeigt sich auch und vielleicht gerade in der Klimakrise.
Doch auch der Kampf für den Umweltschutz ist von diesen globalen Machtverhältnissen nicht ausgeschlossen. Warum deshalb eine „dekoloniale Perspektive“ auf das Thema so wichtig ist, und warum Klimaschutz und Antidiskriminierungsarbeit immer zusammengedacht werden müssen, darüber hat die Aktivistin Lucia Muriel am Staatstheater Nürnberg gesprochen. Meine Kollegin Bernadette Rauscher war mit dabei.

Radio Radio: stoffwechsel(at)radio-z.net
Datum Datum: 02.08.2022
Länge Länge: 09:56 min.
Bitrate Bitrate: 256 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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