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Antifa und Hardcore in Russland Teil 2 | Untergrund-Blättle

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Antifa und Hardcore in Russland Teil 2

Sascha, ein Moskauer Antifaschist wurde vor kurzem in Moskau nach einem Konzert der Bands What we feel aus Moskau und Tackleberry aus Kiel brutal von Skinheads erschlagen. Drei der militanten Neonazis sitzen jetzt in Untersuchungshaft und werden wohl nur wegen Rowdytum von den russischen Behörden angeklagt werden. Das Strafmass für Rowdytum ist viel geringer als für Mord. Radio Corax hatte die Bands, die gerade auf Solitour sind, im Studio. Soli für die Hinterbliebenen von Sascha und für die Anwaltskosten, die anfallen werden. Sascha war nicht der erste politische Antifaschist, der in den letzten Jahren Russland ermordet wurde. Die erstarkende militante Neonaziszene in Russland macht Jagd auf ausländische Studenten, Kaukasier und ihre politischen Gegener. Wie schwierig es für russische Antifaschisten ist, vor der Übermacht der russischen Nazis zu bestehen, und wie sie es trotz staatlicher Repression und Übergriffen durch die Neonazis ein normales Leben zu leben, darüber haben wir uns bei Radio Corax mit What we feel und Tackleberry unterhalten.

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Autor: Jörg Depta


Radio: corax
Datum: 16.03.2007

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