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Dresden; selber Schuld. Der viel zu grosse kleine Naziaufmarsch?!

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Dresden; selber Schuld. Der viel zu grosse kleine Naziaufmarsch?!

Der 13. Februar ist in jedem Jahr ein Tag des Gedenkens.

An diesem Tag wurde bei Bomber-Angriffen der Alliierten die Stadt Dresden nahezu vollständig zerstört. Die Strategie der alliierten Luftangriffe hatte zum Ende des zweiten Weltkrieges eine Demoralisierung des deutschen Volkes zum Ziel, um die verlustreichen Bodenkämpfe endgültig zu beenden und Nazi-Deutschland zur Kapitulation zu zwingen. Der Erfolg dieser Strategie ist bekannt. Wenn heute offiziell dieses tages gedacht wird, klingt aber weniger eine kritische historische Betrachtung durch die Reden der Politiker, sondern immer öfter ist von den unschuldigen Opfern die Rede. Die amerikanischen Bomber stehen dabei nicht selten als Inbegriff einer grausamen und menschenverachtenden Kriegsführung. Und als kleiner Nachsatz wird dann meist erwähnt, dass ja auch die Deutschen irgendwie zu dieser Entwicklung beigetragen hätten. Das ist seit Jahren auch Anlass für die Nazis, auf diesen Opfermythos aufzusatteln und zeitgleich in Dresden in Erscheinung zu treten. Auch wenn immer mehr Gegnerinnen und Gegner eines solchen geschichtsrevisionismus gegen Nazi-Gedenken und bürgerliche Geschichtsverfälschung protestieren, bleibt ein klares politisches Schuldbekenntnis für diesen Tag seitens deutscher Politiker aus. Der Publizist Daniel Kulla hat sich die Gedenkveranstaltungen in Dresden näher angesehen und gab Radio Corax zu diesem Thema ein Interview.

Radio Radio: corax
Datum Datum: 14.02.2008
Länge Länge: 09:59 min.
Bitrate Bitrate: 192 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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